Haftpflicht - Unfall - Kasko

Praktische Erfahrungen mit der Versicherungswirtschaft
bei der Unfallschadenregulierung

Notrufsystem E-Call vereint ADAC und GDV im Wunsch nach mehr Wettbewerb und mehr Selbstbestimmung für den Kunden

Ich lese und staune, der GDV-Präsident Rolf-Peter Hoenen und sein ADAC-Kollege Peter Meyer  wenden sich in trauter Gemeinsamkeit mit einen Brief hilfesuchend an Neelie Kroes, Vizepräsidentin der EU-Kommission, zuständig für digitale Angelegenheiten. Beide sehen ihre Interessen durch die Autobauer bedroht, wenn das neue Notrufsystem ab 2015 die Autofahrer nach Unfällen und Pannen immer direkt in die Vertragswerkstätten leiten sollte. Der Kunde müsse nach Hoenen und Meyer die Entscheidungsfreiheit haben, sonst sei der  freie Wettbewerb bedroht.

Große Koalition gegen Autobauer

Der ADAC und die deutschen Autoversicherer fürchten, dass die Autohersteller ihnen mit dem neuen Notrufsystem E-Call bei der Pannenhilfe das Wasser abgraben. Gemeinsam versuchen sie nun, in Brüssel gegen die Pläne vorzugehen.

(weiterlesen …)

Abgelegt in Abschleppkosten, ADAC, GDV, Netzfundstücke, VERSICHERUNGEN >>>>, Wichtige Verbraucherinfos, Zentralruf der Autoversicherer, Zurich Versicherung Gruppe

Druckversion Druckversion

HUK-Coburg in der Kritik – ZDF-Recht-brisant – heute Wiederholung auf 3Sat um 18:30 Uhr

Wer die Sendung bereits am Freitag gesehen hat, weiß worum es u. a. geht.  Es steht die HUK-Coburg Versicherung mit ihrer “neuen” Rechtsschutzversicherung in der Kritik.

Von unrechtmäßiger Datenweitergabe ist zunächst die Rede. Die HUK-Haftpflicht informiert mal eben die HUK-Rechtsschutz über den Schadenfall. Diese übt umgehend massiven Druck auf den Versicherungsnehmer aus. Er soll den vom Versicherer gewünschten Anwalt mit der Wahrnehmung seiner Rechte beauftragen. Dies, obwohl dieser schon längst von seinem Recht der freien Anwaltswahl Gebrauch gemacht und den Anwalt seines Vertrauens beauftragt hatte.

Weiter geht es mit einem selbst verschuldeten Verkehrsunfall. Der Kasko-Versicherer gibt bei (s)einer Sachverständigen-Organisation?, es ist nicht die DEKRA, ein Gutachten in Auftrag. Der Sachverständige übersieht an der Corvette   u.a. Verkerssicherheits relevante Schäden und weist in der Kalkulation eine Reparatur von gerade mal 6.000,00 Euro aus.

Es kommt zum Sachverständigen-Verfahren.

Der tatsächliche Schaden beläuft sich, allerdings nicht wie im Bericht dargestellt, auf 15.000 Euro, sondern liegt, nach der Information des am Sachverständigen-Verfahren beteiligten Gutachters – tatsächlich bei vom Kasko-Versicherer gezahlten – knapp 25.000 Euro.

Der Link zur  Sendung -  ZDF Mediathek – Interessant wird’s nach ca. 12 Minuten.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1421622/Das-Spiel-der-Rechtsschutzversicherer

Abgelegt in carexpert, GDV, Haftpflichtschaden, HUK-Coburg Versicherung, Kaskoschaden, Netzfundstücke, RDG, Rechtsanwaltskosten, TV - Presse, Wichtige Verbraucherinfos

Druckversion Druckversion

ZDF Frontal 21 – HIS-Datei (früher Uniwagnis) = Kriminalisierung von rechtschaffenen Bürgern?

Quelle: ZDF - Frontal 21 vom 21.06.2011

Die meisten Autobesitzer wissen gar nichts von der geheimen Datensammlung über Unfallschäden. Das sogenannte “Hinweis- und Informationssystem”, kurz HIS-Datei, betreibt die Versicherungswirtschaft schon seit Jahren. Es zielt darauf ab, Versicherungsbetrügern auf die Schliche zu kommen. Dabei werden jedoch auch Daten von Geschädigten gespeichert, die nur ihr gutes Recht in Anspruch genommen haben, zum Beispiel, indem sie sich ihre Schadensregulierung haben auszahlen lassen. Kritiker bezeichnen diese Methode als Kriminalisierung von rechtschaffenen Bürgern. Zudem nutzen immer mehr Versicherungen die Datei, um berechtigte Ansprüche abzuwehren oder Unfallopfer regelrecht auszuspionieren.

ZDF-Beitrag ansehen >>>>

Abgelegt in Allgemein, Das Allerletzte!, GDV, Haftpflichtschaden, HIS - Uniwagnis, Kaskoschaden, Netzfundstücke, Unglaubliches, VERSICHERUNGEN >>>>, Wichtige Verbraucherinfos, Willkürliches

Druckversion Druckversion

DER SPIEGEL 13/1963 “SPIEGEL-Report über Gebrauchtwagen-Schätzungen”

GEBRAUCHTWAGENPREISE ,  SV-HONORARE  und  FRAUNHOFER – Nichts, was sich nicht (schon immer) manipulieren lässt?

KONZERTMEISTER TAXIEREN AUTOS

SPIEGEL-Report über Gebrauchtwagen-Schätzungen

240 000 gebrauchte Automobile wurden im vergangenen Jahr von Sachverständigen taxiert, bevor sie ihren Besitzer wechselten. Jeweils drei von vier Kunden, die 1962 einen neuen Wagen kauften, gaben ein gebrauchtes Kraftfahrzeug in Zahlung. In diesem Jahr soll die Zahl der Altwagen, die vor dem Verkauf von Schätzern beurteilt werden, nach dem Willen organisierter Händler weiter steigen. Denn diese Händler wollen künftig nur noch taxierte Modelle ankaufen. Die Sachverständigen, die das Schätzgeschäft betreiben, geben sich als neutrale Experten aus und notieren die von ihnen festgesetzten Preise auf Urkunden mit amtlichem Charakter. Indes, 24 Schätzungen in westdeutschen Städten haben bewiesen, daß die angeblich unabhängige Experten beeinflußt werden und Autos deshalb unterschiedlich bewerten. Ihre Schätzpreise für dieselben Wagen differierten um Beträge bis zu 1400 Mark.

(weiterlesen …)

Abgelegt in BVSK, car.casion, car.tv, carexpert, DEKRA, Fraunhofer IAO/IPA, GDV, Haftpflichtschaden

Druckversion Druckversion

Auf der schwarzen Liste (der Versicherer)

Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 31.03.2011

….Wer öfter einen Versicherungsschaden meldet, landet auf der schwarzen Liste der Assekuranzen. Damit wollen die Versicherer stärker gegen Versicherungsbetrug vorgehen. Die neue Anti-Betrugsdatei startet am 1. April 2011, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) kürzlich bekanntgab. Jährlich entstehe durch unwahre und betrügerische Angaben vier Milliarden Euro Schaden, klagt die Branche….

….Ab welcher Schadenshöhe eine Meldung erfolgt, will der GDV aber ebenso geheim halten wie die Kriterien, die zu einer Eintragung führen. “Wenn wir diese Kriterien veröffentlichen, würden wir den Tätern eine Betrugsanleitung liefern”, verteidigt Lämmrich das Schweigen der Versicherer.

Die Kriterien sind mit Punkten bewertet. Ab 60 Punkten darf auch ein Kunde, der erstmalig einen Schaden meldet, ins HIS eingetragen werden. 20 Punkte gibt es beispielsweise, wenn innerhalb von drei Monaten nach Vertragsschluss bereits ein Schaden gemeldet wird. “Weist hingegen beispielsweise ein Laptop mehrere Schäden auf, die nicht mit der Schilderung des Schadenverlaufs übereinstimmen, ist sofort die 60-Punkte-Schwelle erreicht”, erläutert Lämmrich….

Weiterlesen >>>>

Hier noch der Link zur Infobroschüre des GDV und zum “neuen Verwalter” der Daten = informa Insurance Risk and Fraud Prevention GmbH“.

Abgelegt in Allgemein, Das Allerletzte!, GDV, Haftpflichtschaden, HIS - Uniwagnis, Kaskoschaden, Netzfundstücke, Unglaubliches, VERSICHERUNGEN >>>>, Wichtige Verbraucherinfos, Willkürliches

Druckversion Druckversion

Verbraucherschutz contra Wettbewerb? – GDV-Präsident Hoenen spricht sich gegen Insolvenzsicherung, aber für maßvolle Beteiligung (2.500 Euro) der Kunden an Schäden durch Ausfall des Versicherers aus

 Insolvenzsicherung in der Schadenversicherung?

21.3.2011 – Bei der Jahrestagung des Deutschen Vereins für Versicherungs-Wissenschaft e.V. (DVfVW) sprach sich GDV-Präsident Rolf-Peter Hoenen gegen eine Insolvenzsicherung für Schaden- und Unfallversicherungen aus. Dagegen erläuterte Reinder van Dijk von Oxera die Haltung der Europäischen Kommission, wonach einem deutlich besseren Verbraucherschutz nur geringe Zusatzkosten entgegenstehen.

(……)

Preiswerter Zusatznutzen?

Reinders kam in seinem Vortrag zu dem Ergebnis, dass die Kosten der Insolvenzsicherung mit typischerweise rund 0,1 Prozent der Beitragseinnahmen sehr gering sind, weil die Wahrscheinlichkeit einer Insolvenz bereits durch die Rechnungslegungs-Vorschriften sowie die Versicherungsaufsicht deutlich reduziert wird.

Deshalb sei mit einer Insolvenzsicherung ein Zusatznutzen für den Verbraucher zu erreichen, der keine unverhältnismäßige Belastung darstellt. Aus diesem Grund hat sich die EU-Kommission dafür ausgesprochen, in einer neuen Richtlinie Insolvenzsicherungs-Systeme (IGS = Insurance Guarantee Schemes) sowohl für die Lebens- als auch die Nichtlebensversicherung zu verlangen.

(weiterlesen …)

Abgelegt in GDV, Netzfundstücke, VERSICHERUNGEN >>>>, Wichtige Verbraucherinfos

Druckversion Druckversion

Die neue Vielfalt der mobilen Notfallhilfen

Quelle: Autohaus Online vom 18.03.2011

In einem aktuellen Bericht verweist das Online-Magazin “VersicherungsJournal” auf einen eindeutigen Trend: Das Marktforschungs-Unternehmen Heute und Morgen GmbH habe im vergangenen Jahr herausgefunden, dass Besitzer von Multimedia-Handys (Smartphones) auch großes Interesse an Anwendungen mit Versicherungsbezug hätten. Insbesondere wünschten sich die Benutzer mobile Unterstützung im Bereich Notruf und Pannenhilfe. Schaut man dann einmal auf die Webseiten von deutschen Versicherern fällt auf: Immer mehr Assekuranzen bieten umfangreiche Anwendungen für iPhone und Co., mittlerweile sogar für Handys mit dem Betriebssystem Google Android (z. B. Smartphones von Samsung, LG, Motorola, Sony). Die Funktionen der Apps sind meist ähnlich angelegt. Der Nutzer kann beispielsweise wichtige Notrufnummern oder Hotlines abrufen, Online-Schadenmeldungen vor Ort tätigen oder sich per Unfallratgeber Tipps zum richtigen Verhalten am Unfallort herunterladen.

Weiterlesen >>>>

Siehe auch: Ab sofort gibt es Pakoo auch für Android-Smartphones

Abgelegt in Das Allerletzte!, GDV, Haftpflichtschaden, Kaskoschaden, Netzfundstücke, Unglaubliches, VERSICHERUNGEN >>>>

Druckversion Druckversion

BVSK*(AUDATEX+AUTOonline)=GDV?

Audatex und BVSK weiten Kooperation aus

Audatex Deutschland und der Bundesverband der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen für das Kraftfahrzeugwesen e.V. (BVSK) werden künftig auch im Rahmen der weiteren Produktentwicklung ihre Zusammenarbeit intensivieren und eine gemeinsame Arbeitsplattform schaffen. Dies bestätigten jetzt die beiden Kooperationspartner gegenüber AUTOHAUS-Schaden§manager.

Gemeinsame Arbeitsplattform

(……….)

Hier erfolgte unter anderem bereits die Einbindung von AudaCar und C@risma. Des Weiteren soll eine Ankopplung des BVSK an den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) über AudaNet erfolgen. Schließlich wird gemeinsam an Lösungen für ein ein internes Qualitäts-Management nach Vorgaben des BVSK/accidens AG gearbeitet.

(weiterlesen …)

Abgelegt in Audatex, AUTOonline, BVSK, GDV, Haftpflichtschaden, Kaskoschaden, Netzfundstücke, Unglaubliches

Druckversion Druckversion

VAG § 89 Zahlungsverbot; Herabsetzung von Leistungen – „Einbahnstraße “Lebensversicherung: Auszahlungsstopp mit Einzahlungspflicht!“

VAG § 89 Zahlungsverbot; Herabsetzung von Leistungen
(1) Ergibt sich bei der Prüfung der Geschäftsführung und der Vermögenslage eines Unternehmens, dass dieses für die Dauer nicht mehr imstande ist, seine Verpflichtungen zu erfüllen, die Vermeidung des Insolvenzverfahrens aber zum Besten der Versicherten geboten erscheint, so kann die Aufsichtsbehörde das hierzu Erforderliche anordnen, auch die Vertreter des Unternehmens auffordern, binnen bestimmter Frist eine Änderung der Geschäftsgrundlagen oder sonst die Beseitigung der Mängel herbeizuführen.

Alle Arten Zahlungen, besonders Versicherungsleistungen, Gewinnverteilungen und bei Lebensversicherungen der Rückkauf oder die Beleihung des Versicherungsscheins sowie Vorauszahlungen darauf, können zeitweilig verboten werden. Die Vorschriften der Insolvenzordnung zum Schutz von Zahlungs- sowie Wertpapierliefer- und – Abrechnungssystemen sowie von dinglichen Sicherheiten der Zentralbanken und von Finanzsicherheiten finden entsprechend Anwendung.

(weiterlesen …)

Abgelegt in GDV, Netzfundstücke, VERSICHERUNGEN >>>>, Wichtige Verbraucherinfos

Druckversion Druckversion

Nach fiktiver Kfz-Schadenabrechnung folgt der Eintrag ins HIS

Quelle: n-tv

Fast jeder Versicherer ist mit im Boot, wenn es um Einträge in die HIS-Datei geht – so zumindest kann man es heute bei n-tv nachlesen. Wem jedoch war bisher bekannt, dass auch eine fiktive Kfz-Schadenabrechnung einen Eintrag in die sogenannte “Schwarze Liste” nach sich zieht.

Vor dem Hintergrund, dass die Versicherer jeden Betroffenen über einen entsprechenden Eintrag zu informieren haben – wer kann Angaben dazu machen, ob dies von den Versicherern auch tatsächlich so umgesetzt wird bzw. wurde?

Auf der schwarzen Liste

Wenn kein Versicherer Sie will

Der Versicherer hat Ihnen gekündigt. Macht nichts, denken Sie. Versicherungen sind eh alles Halsabschneider und davon gibt es schließlich genug. Doch was ist, wenn Sie plötzlich keine Versicherung mehr als Kunde haben will? Das könnte an der schwarzen Liste liegen.

(weiterlesen …)

Abgelegt in Fiktive Abrechnung, GDV, HIS - Uniwagnis, Kaskoschaden, Netzfundstücke, VERSICHERUNGEN >>>>

Druckversion Druckversion

Nächste Seite »