Haftpflicht - Unfall - Kasko

Praktische Erfahrungen mit der Versicherungswirtschaft
bei der Unfallschadenregulierung

Erneutes Sachverständigenhonorarurteil gegen HUK-Coburg Allgemeine Versicherungs AG

Das Amtsgericht Saarbrücken hat mit Urteil vom 22.11.2007 (5 C 489/07) erneut in einem Sachverständigenhonorarrechtsstreit gegen die HUK-Coburg Allgemeine Versicherungs AG entschieden. Gleichzeitig hatte das Amtsgericht Saarbrücken in dem Urteil auch über die vom Kläger geltend gemachten Überprüfungskosten für eine Überprüfung eines DEKRA Reparatur-/Schadensberichtes entschieden und diese Überprüfungskosten dem Kläger als erforderlichen Schadensbetrag im Sinne des § 249 BGB zuerkannt.

Das Urteil hat folgenden Tenor:

Die Beklagte wird unter Abweisung der Klage im Übrigen verurteilt, an den Kläger 338,23 € nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz sowie weitere 30,16 € zu zahlen. Die Beklagte trägt die Kosten des Rechtsstreites.

Die Entscheidungsgründe des Urteiles gebe ich wortwörtlich, allerdings teilanonymisiert, wieder:

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Abgelegt in DEKRA, Haftpflichtschaden, HUK-Coburg Versicherung, Rechtsanwaltskosten, Sachverständigenhonorar, Stellungnahme, Ueberprüfungskosten, Urteile

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AG Frankfurt (Oder) verurteilt HUK zu weiteren Gutachtenkosten nach Kürzungsgutachten der DEKRA

Nachdem wir uns hier im Blog schon des öfteren mit dem Thema „Gutachtenprüfung durch die DEKRA” beschäftigt haben, soll hier auch auf ein interessantes Urteil des Amtsgerichtes Frankfurt/Oder vom 9.03.2006, Az: 2.6 C 979/05 hingewiesen werden. Das Amtsgericht hat hier in geradezu schulmäßiger Weise (im besten Sinne) entschieden, dass für den Fall einer fiktiven Abrechnung die Stundenverrechnungssätze einer markengebundenen Fachwerkstatt, die Verbringungskosten, die Kosten einer Rückverformung des verunfallten Fahrzeuges sowie die Kosten einer erneuten Stellungnahme des Gutachters erstattungsfähig sind.

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Abgelegt in DEKRA, Fiktive Abrechnung, HUK-Coburg Versicherung, Lohnkürzungen, Stellungnahme, Stundenverrechnungssätze, Ueberprüfungskosten, Urteile, Verbringungskosten

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UNBERECHTIGTE KÜRZUNG / STREICHUNG BEIM SCHADENERSATZ

  EINZELFALL  ? ODER STECKT SYSTEM DAHINTER  ?

 Dieser Beitrag wurde von mir in leicht abgeänderter Form bereit am 06.05.2007 um 12:26 h in captain-huk.de eingestellt.
Bei der Änderung habe ich den Beitrag versehentlich gelöscht, leider sind dabei auch alle Kommentare automatisch gelöscht worden.

Immer mehr Versicherer bedienen sich, wie ich sie nenne, professioneller „Schadenminimierer" um berechtigte Schadenersatzpositionen der Geschädigten zu minimieren, bzw. gänzlich zu streichen.

Hier eine Stellungnahme an den eintrittspflichtigen Versicherer:

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Abgelegt in Control-Expert, Fiktive Abrechnung, Lohnkürzungen, Stellungnahme, Stundenverrechnungssätze, Ueberprüfungskosten, Verbringungskosten, Wichtige Verbraucherinfos

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TOTALSCHADEN HERBEI GERECHNET IM KASKOFALL

EINZELFALL- ODER STECKT SYSTEM DAHINTER ?

Ein Kommentar von Versicherungsfuzzi in diesem Blog veranlasste mich unter Anderem diesen Beitrag einzustellen. 

Zitat: “Wenn es aber geknallt hat, setzt lautes Heulen und Zähneklappern ein, weil man für die halbe Prämie eben auch nur die halbe Leistung bekommt.” 

Man muss hier unterscheiden:

Haftpflichtschaden = Versicherungsrecht nach VVG

Leistungen aus der Kaskoversicherung  = Vertragsrecht! 

Wenn hier die (von beiden Seiten) vertraglich vereinbarten Leistungen vom jeweiligen Versicherer vollständig erbracht werden, ist das natürlich in Ordnung.

Wenn  jedoch versucht wird, vertraglich vereinbarte Leistungen mit Taschenspielertricks zu minimieren, dann ist das nicht in Ordnung.

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