ControlExpert geht erstmals an die Öffentlichkeit

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„Paukenschlag: Das Langenfelder Unternehmen Control Expert (CE), heute der unangefochtene Markt- und Innovationsführer für automatisierte Prozessbearbeitung bei Automobilherstellern, Versicherungsgesellschaften und Branchen-Verbänden, präsentiert sich auf dem 4. AUTOHAUS-Schadenforum in Potsdam. Diese Vereinbarung trafen am gestrigen Donnerstag CE-Mitgeschäftsführer Gerhard Witte und Walter K. Pfauntsch, Chefredakteur der AUTOHAUS-Medienfamilie SchadenBusiness. Mehr noch: Control€xpert wird sich mit einem eigenen Ausstellungsstand am 27. und 28. Oktober auf dem Top-Schadenkongress 2008 im Foyer des Hotel Dorint Sanssouci auch den Fragen der Teilnehmer stellen. „Ein Novum für unsere gesamte Schadenwelt, denn in den sechs Jahren seit ihrer Gründung im Jahr 2002 wird es der erste öffentliche Auftritt sein, den die inzwischen auf über 170 Mitarbeiter angewachsene Control €xpert GmbH überhaupt vornimmt“, so Pfauntsch. Nach seiner Auffassung ist es „geradezu bemerkenswert, wie immens dieses Unternehmen sich entwickelt hat“. Und weiter: „Eigentlich kennt jeder, mit dem man spricht, Control€xpert. Und wenn man es dann genau nimmt, kennen es eigentlich nur dessen Auftraggeber. Ein Großteil von Beteiligten an der Unfallschadensregulierung dagegen interpretiert lediglich etwas, von dem ihnen die eigentlichen Prozesse nicht oder bestenfalls nur fragmentartig bekannt sind.“ Technologie-Entwickler von Fairplay Wovon beispielsweise kaum jemand weiß, sind die Garantiefall-Überprüfungen und Ersatzteilanalysen, die Control€xpert heute bereits für einen wesentlichen Teil der gesamten Automobilbranche vornimmt. Oder auch die Automatisierung von Prozessen und Reparaturfreigaben für Fahrzeughersteller und Flottenbetreiber. Ebenfalls nur Insidern bekannt sein dürfte außerdem, dass C€ federführend die Technologie des „Fairplay“-Konzeptes für die Allianz-Versicherungs-AG entwickelt hat. „Gerade auch die Tatsache, dass Fairplay auf dem 4. AUTOHAUS-Schadenforum von Dr. Karl-Walter Gutberlet, dem dafür bei der Allianz verantwortlichen Vorstand für das gesamte Privatkundengeschäft, exklusiv in Potsdam erläutert wird, brachte uns in der AUTOHAUS-Akademie auf den Gedanken, auch nach dem Innovations- und Technologietreiber dahinter zu sehen und ihn mit auf die Veranstaltung zu nehmen“, so Walter K. Pfauntsch. Gemeinsam mit AH-Herausgeber Prof. Hannes Brachat wird er im Oktober den Kongress erneut fachlich moderieren. Meinungs-Vielfalt in Potsdam „Fast schon öffentlich-rechtlichen Grundsätzen entsprechend, werden wir im Sinne einer sauberen Meinungs- und Willensbildung dabei auch der HUK-COBURG Gelegenheit geben, mit Kasko-SELECT quasi ihr Gegenmodell in der deutschen Schadensregulierung direkt gegenüberzustellen“, ergänzt der AH-Schadenmedien-Chef. Er freue sich, mit Klaus-Jürgen Heitmann als dem verantwortlichen Kraftfahrtvorstand der HUK-COBURG, hier sozusagen das „Pendant auf Augenhöhe zur Allianz“ dem großen Branchenteilnehmerkreis präsentieren zu können. Thomas Geck, Schadenchef dezentral der HUK-COBURG, wird Heitmann nach Potsdam begleiten. Zudem werden sich inhaltlich auch Friedrich Nagel, Präsident des Zentralverbandes Karosserie- und Fahrzeugbau (ZKF), sowie die Chefs der beiden größten Versicherungsdienste aus der Automobilwirtschaft in Deutschland, Karsten Crede (VVD) und Thomas Müller (GMAC VersicherungsService) sowie Michael Reitz (Opel Unfallmanagement) mit Fairplay beschäftigen. Allianz-Vorstand Dr. Karl-Walter Gutberlet und Schadenchef Michael Wagner, die gemeinsam Fairplay im Markt vorantreiben, sprechen ihrerseits von dem Konzept als dem „diametralen Gegenteil zur Schadensteuerung“. Nach Ansicht von CE-Mitgeschäftsführer Gerhard Witte ist Fairplay als eine Alternative und Ergänzung zu Werkstattsteuerungsmodellen angelegt worden. Und zwar „nicht nur für die Allianz, sondern als ein auch durch andere Versicherungsunternehmen, Werkstätten- und Händlerverbände sowie Automobilhersteller umsetzbares Konzept mit jeweils von allen Beteiligten beidseits vereinbarten Regeln“. Indes schränke Fairplay beispielsweise aber all diejenigen Werkstätten, welche sich dazu entschieden hätten, als Partnerbetriebe auch für Steuerungsmodelle des Versicherungs-Schadenmanagements tätig zu sein, nicht ein. Denn im Markt gibt es heute nach den Worten Wittes „viele Betriebe, die als Partnerwerkstätten auch für andere Unternehmen tätig sind, die aber gerne aber auch mit anderen Gesellschaften kommunizieren und arbeiten wollen, welche Fairplay nutzen“. Qualitätssicherung der schnellen Prozessbearbeitung sei ein wesentlicher CE-Aufgabeninhalt und Baustein, auf dessen Basis das Konzept sowohl Versicherungsgesellschaften, als auch Verbänden und Autohersteller zur Verfügung stehe. Allianz, Opel und der ZKF seien nur drei Beispiele für Marktteilnehmer, die das inzwischen so umgesetzt hätten. CE sieht sich als Koordinator für alle Teilnehmer am Fairplay Prozess und ist aktuell dabei, weitere Partner anzuschließen. Dies aber stets nur als derjenige, der dabei die technologische, „nicht die Rolle des Direktivengebers“ spiele. Der Ideengeber und Innovationstreiber Witte Witte selbst kennt die Gesamtbranche und deren Marktplayer wie kaum ein Zweiter: Der studierte Diplom-Ingenieur und Kfz-Sachverständige war nämlich unter anderem auch Mitbegründer der Gebrauchtwagenbörse AutoScout24 und des Europa-Marktführers bei Restwertbörsen, der AUTOonline GmbH. Sein eigenes Sachverständigen- und Ingenieurbüro in Langenfeld verkaufte er am 1. Januar 2006 an die DEKRA, um sich noch intensiver gemeinsam mit seinem Geschäftsführungskollegen Wolfgang Kallweit um den Auf- und Ausbau von ControlExpert kümmern zu können. (am/bmp)“

23 Responses to ControlExpert geht erstmals an die Öffentlichkeit

  1. SV says:

    Martin Luther würde in heutiger Zeit an Stelle seiner Thesen die Urteilsdatenbank zur fiktiven Schadenabrechnung von CH an das Tor zum Messestand von ce nageln. Wer wohnt am nächsten dran? Derjenige möge auch gleich Herrn Heitmann von der HUK-Coburg, die aus Sicht seiner Versicherung Negativ-Urteilskiste „HUK-Coburg/SV-Honorare“ pressewirksam überreichen.

  2. Michel says:

    In Anlehnung an die Kammern unter dem Motto: „Recht und Fairplay“. Echt Witzig, diese Faulspieler drängen im Bewußstsein ihrer kriminellen Handlungsweisen nicht nach vorn, sondern suchen ausschließlich Deckung bei ihren vermeintlich starken Partnern. Ich denke, dass hier die generelle Betrachtungsweise einmal mehr entspannter sein sollte, man muss diesen Profitwahn gesteuerten wirtschaftskriminellen auch ihre Plattform zugestehen und ihnen zumindest die Möglichkeit einräumen, sich selber auf ein verträgliches Maß zu reduzieren. Aussagen wie z.B.: „Innovationsführer für automatisierte Prozessbearbeitung bei Versicherungsgesellschaften“ sind doch nun wirklich mehr als einfach nur peinlich.

  3. F.Hiltscher says:

    Es wird bald (in Gründung von mir) einen Gegenpol zu Controlexpert u. Konsorten geben. Qualifizierte weitsichtige Kollegen, Verbände u. RA zum bundesweiten Aufbau sind willkommen.
    Der Name lautet:
    Car
    Crash
    Control
    An diesem Konzept können sich qualifizierte u.unabhängige SV u. Rechtsanwälte nahezu kostenlos beteiligen und ihre Auftragslage als neutrale Dienstleister der Geschädigten stärken u. vergrößern.
    Car-Crash-Conrol wird Prüfberichte u. Gutachten kostenpflichtig auf Rechtskonformität prüfen u. dementsprechend weiterleiten an die Geschädigten und jene auf Empfehlung von CCC an Verkehrsrechtsanwälte, Kammern,u. staalichen Institutionen.
    CCC wird Haftpflichtgutachten u.Kaskogutachten welche vom Versicherer selbst oder von den weisungsgebundenen SV, bzw. von versicherungsabhängigen Organisationen erstellt wurden, kostenpflichtig überprüfen(Kosten nach der ständigen Rechtsprechung abgesichert)und bei Bedarf Stellungnahmen sowie Gegengutachten erstellen.Anstehende Sachverständigenverfahren werden empfohlen u.auch grundsätzlich die Geschädigten in Haftpflichtfällen an Verkehrsrechtsanwälte verwiesen.
    CCC wird kostenpflichtig die Reparaturqualität u. Vollständigkeit von Unfallreparaturen der sogenannten Partnerwerkstätten der Versicherer überprüfen u. dementsprechend die Geschädigten aufklären.
    Daß die zum schadenersatz verpflichteten Versicherer die Kosten übernehmen müssen ist juristisch nach BGB §249 nachvollziehbar.
    Jetzt kommt es nur noch darauf an CCC auch flächendeckend einzurichten.
    Hier bei C-H einen umfassenden Bericht zuzulassen wäre eine Sache der Redaktion.
    MfG
    Franz Hiltscher

  4. Willi Wacker says:

    @ F. Hiltscher 23.09.2008 11.55

    Hallo Franz,
    eine gute Idee, die sog. Prüfberichte der bekannten Streichfirmen auf ihre Schlüssigkeit zu überprüfen. Die Rechtsprechung hatte bereits entschieden, dass die Überprüfungskosten erforderlicher Wiederherstellungsaufwand sind und daher von dem Schädiger bzw. dessen Haftpflichtversicherer zu zahlen sind. Die Notwendigkeit der Überprüfung der von dem Versicherer veranlassten Prüfberichte ergibt sich schon aus dem Prinzip der Waffengleichheit. Warum sollen die Prüfberichte richtiger sein als die vom Geschädigten eingeholten Schadensgutachten freiberuflicher Sachverständiger. Schon aus der Situation der Beauftragung der Streichfirmen durch die Versicherer besteht ein akutes Überprüfungsbedürfnis. Die Streichfirmen handeln nämlich, wie die Allianz Versicherungs AG schwarz auf weiß mitgeteilt hat, auf Weisung und im Auftrage nach Vorgaben der Versicherung. Sie sind, wie das AG Hamburg- Altona mit Urt. vom 20.12.2007 ins Urteil geschrieben hat, der verlängerte Arm der Versicherung.
    Wenn die Versicherungen die Gutachten der freiberuflichen Sachverständigen prüfen, kann eine neutrale Prüfgesellschaft die Prüfberichte der Versicherungen ebenfalls prüfen.
    Ich bitte, gegfls. hier weiter zu berichten.
    MfG
    Willi Wacker

  5. F.Hiltscher says:

    Die Idee Car Crash control gibt es im übrigen schon über 10 Jahre u. wurde von dem SV Kollegen Planner u. mir entwickelt u. schon damals dem VKS vorgestellt.
    Leider haben die Mitglieder damals den Bedarf noch nicht erkannt.
    MfG
    Franz Hiltscher

  6. Michel says:

    @ F.Hiltscher Dienstag, 23.09.2008 um 11:55

    Gute Idee, gefällt mir!

    Zur CE hätte ich aber trotzdem noch eine Frage:

    Bekommt man wirklich als Waschanlagen Gutachter mit der Zeit ein weiße Weste?

  7. Scouty says:

    Willi Wacker Dienstag, 23.09.2008 um 12:25 @ F. Hiltscher 23.09.2008 11.55

    Hallo Franz,
    eine gute Idee, die sog. Prüfberichte der bekannten Streichfirmen auf ihre Schlüssigkeit zu überprüfen.
    ————-
    Hi, Willi Wacker,

    Ihre Einschätzung ist meiner Meinung nach nicht nur zutreffend, sondern auch umsetzbar. Beruft sich zukünftig eine Versicherung noch auf einen solchen Prüfbericht, sollte in einem fachlich qualifizierten Ansatz, ohne jedoch eine Abhandlung zu rechtlichen Fragen, die ganze Bandbreite der Fragwürdigkeit aus technischer Sicht ebenso mit einer Prüfung unter dem Gesichtspunkt der Waffengleichheit abgehandelt werden. Und hier müssen dann konsequent aber auch die Rechtsanwälte , welche die Geschädigten vertreten, mitspielen. Ich könnte mir vorstellen, dass dies eine höchst interessante Prüftätigkeit sein könnte, wenn wir beispielsweise zu klären hätten, wer die angegebenen Referenzfirmen überhaupt sind und welches Erscheinungsbild sie haben (Ortsbesichtigung mit Fotografien) im Vergleich zu einem autorisierten Fachbetrieb. Verfügen diese Betriebe über ausreichende Herstellerinformationen im allgemeinen und im Speziellen Fall ? Wie qualifiziert arbeiten sie ?
    DEKRA-Zertifizierung ist insoweit nicht ausreichend hinsichtlich einer Vergleichbarkeit, denn vermutlich sind dies auch wieder aus den bekannten Abhängigkeiten Gefälligkeisttestate, damit die Versicherer entsprechend argumentieren können. Wir sollten mal der DEKRA ein Angebot unterbreiten hinsichtlich ihrer eigenen Zertifizierung, die sich bei unseren Vorstellungen bezüglich der Unabhängigkeit wohl kaum realisieren ließe. Davon abgesehen gibt es unter den DEKRA-Sachverständigen auch schon mal ganz nette Kollegen mit denen man auskommen kann und die sich nicht ohne weiteres vermeintlichen Sachzwängen unterwerfen, was anerkennenswert ist. Die restlichen, weisungsgebundenen Streicherinstitutionen, werden sich wohl schon bald einer anderem Betätigungsfeld zuwenden müssen, denn jetzt sind wir an der Reihe und das völlig legal. Wäre noch nachzutragen, dass nicht der Ersteller des Beweissicherungs-Gutachtens den Prüfbericht zum Prüfbericht erstellen sollte, sondern ein anderer Sachverständiger. Die Herren Rechtsanwälte können ja im Vorfeld sich schon einmal Gedanken machen, wie insoweit für den zu beauftragenden Sachverständigen der Auftragsumfang umrissen und formuliert werden sollte.

    Mit Grüssen aus dem Maulwurfsbau

    Scouty

  8. F.Hiltscher says:

    @ Scouty

    Hi Scouty,
    Das Konzept CCC steht bereits seit X Jahren u. ist reiflich durchdacht.
    Kollegen welche mir vermeindlich nach ein paar Minuten Kenntnis der Sache unausgereifte Ratschläge geben können, gab es damals schon, aber kapiert haben das wenige der SV welches Potential dahinter steckt.
    Ich weiß selbst daß CarCrashControl wirksam wird.
    Es müssen sich die Herren Rechtsanwälte auch nicht anstrengen, weil die SV selbst wissen was sie bei CCC tun dürfen u. zu tun haben.
    Selbtsverständlich sind RA auch gleichermaßen mit im Boot CCC, aber diesesmal gebe ich die Marschrichtung vor u. lasse mir ein /mein gutes Konzept nicht von Scherzbolden u. Schiffschaukelbremsern zunichte machen. Es wird das Ressort für die SV u. das Ressort für RA geben.
    MfG
    F.Hiltscher

  9. downunder says:

    hi michel
    „innovationsführer für automatisierte prozessbearbeitung bei versicherungsgesellschaften“———
    da fällt mir der steinbrück ein,der seinen genossen kürzlich die „kommunikative inkontinenz“ untersagen wollte.(by the way!??! wie kann man eine krankheit verbieten wollen??!!??)
    CH sollte vorschläge für das UNWORT des JAHRES 2008 unterbreiten!!!
    meine vorschläge:SCHADENSTEUERUNG,WERKSTATTBINDUNG
    das hat so etwas von ENTMÜNDIGUNG
    sydney´s finest

  10. Leser says:

    @downunder

    Habe auch Vorschläge:

    FAIRARSCHUNG (in der Schadenregulierung), wurde hier auch schon als FAIRPLAY bezeichnet, oder umgekehrt.

    VERSICHERUNGS-„GUTACHTEN“

  11. auge says:

    @ F.Hiltscher Dienstag, 23.09.2008 um 13:01: —- Die Idee Car Crash control gibt es im übrigen schon über 10 Jahre u. wurde von dem SV Kollegen Planner u. mir entwickelt u. schon damals dem VKS vorgestellt. Leider haben die Mitglieder damals den Bedarf noch nicht erkannt. —-

    selbstverständlich haben sie das schon vor 10 jahren entwickelt, weil es ja vor 10 jahren auch schon größten ärger mit und wegen der erst 6 jahre alten streicherfirma controlexpert gibt.:))

    wir in by kennen unsere kollegen – schau ma mol ob des dann auch so turbolent zugeht wie anfangs bei captain-huk.
    wie geht das alte sprichwort: wer einmal lügt dem glaubt man nicht und wenn er auch die wahrheit spricht.

  12. Frank says:

    Hi Auge,

    mal wat deutlicher damit jeder es verstehen kann.

  13. Eulenspiegel says:

    Hi Auge,

    das ging ja wohl ins Auge.

    Ich kenne jetzt nicht Ihr Alter, aber möglicherweise haben Sie einen Teil des Schadenmanagements nicht erlebt, ansonsten hätten Sie ihn nicht mitbekommen (verschlafen). Und dann wäre Ihr Kommentar an F.Hitscher nicht angemessen. Schadenmanagement gibt es, seit finanziell orientierte Kreise der Politik weis gemacht haben, dass die Freigabe der Versicherungstarife zu mehr Wettbewerb führen und damit die Preise für die Verbraucher (Versicherungstarife) senken würde. Was von Nieten in Nadelstreifen, die übers Wochenende mal eben über 300 Millionen € versenken können, ohne persönliche Insolvenz anmelden zu müssen, zu halten ist, brauchen wir hier sicher nicht diskutieren.
    Und irgendwann regt sich dann Widerstand (gegen die Verantwortlichen). Aber auch Nutzniesser des Schadens (Rechtsanwälte und Sachverständige werden von finanziell orientierter Seite teilweise so tituliert, heute stehen so titulierte neue Firmen/Organisationen/Berufsgruppen auf Seiten der Versicherer) tauchen irgendwann auf. Der von Ihnen geschilderte Zeitablauf (Reihenfolge) ist m.E. schlüssig, natürlich nur für Leute, die keine Sabotageabsichten von Captain HUK im Sinn haben. Captain HUK hat unter „Warum das Ganze?“ definiert, was der Sinn des Blogs ist. Wenn Sie also sagen: „wie geht das alte sprichwort: wer einmal lügt dem glaubt man nicht und wenn er auch die wahrheit spricht.“, dann sollten Sie Klartext reden. Leute, die nur deshalb über Andere schlecht reden, weil sie selbst nichts auf die Reihe bringen, oder weil sie dafür bezahlt werden, sind in diesem Blog nicht notwendig.

  14. Rafael says:

    welche turbolenzen meint das auge? ich lese auf dieser hompage schon einige zeit mit und teile seit neuestem jetzt ab und an auch meine meinung mit. von turbolenzen habe ich bisher aber nichts mitbekommen, höchstens normale meinungsdifferenzen.

  15. Willi Wacker says:

    @ auge 24.09.2008 19.53

    Hi auge,
    deinen Kommentar bitte erläurtern, damit eine Interpretation des Kommentars vorgenommen werden kann. Was soll der Satz, dass es so turbolent zuging anfangs bei captain-huk? Was soll der Satz mit dem alten Sprichwort? Wenn damit jetzige oder frühere Autoren angegriffen werden sollten, solltest du in Zukunft deine Kommentare hier unterlassen. Beleidigende Kommentare brauchen wir hier nicht.
    Willi Wacker

  16. Friedhelm S. says:

    Rafael @ 26.09.2008 09.48

    Hi Rafael,
    es gab schon mal Zeiten, da wurde unser Willi Wacker in Kommentaren niedergemacht. Da ich auf Grund der Kritik an Willi Wacker auf diesen Blog aufmerksam wurde, habe ich ihn über einige Zeit beobachtet und finde, dass die Kritik versicherungsgesteuert war. Heute bin ich ständiger Mitleser dieses Blogs und bin von den Berichten und den Urteilen begeistert und muss den Machern ein großes Lob aussprechen.

    Friedhelm S.

  17. F.Hiltscher says:

    @ auge Mittwoch, 24.09.2008 um 19:53

    Hi auge,
    schon damals (als ich noch Vorstand beim VKS war) wollte ich für die SV Kollegen ein weiteres Betätigungsfeld u. Umsatzmöglichkeiten schaffen.
    Controlexpert gabe es damals noch nicht, das ist richtig, aber all die ähnlichen Machenschaften.
    Aber das Aufgabengebiet was die SV Kollegen schon damals nicht angenommen haben war dementsprechend gegen die erkennbare Entwicklung der Versicherungswirtschaft bezüglich des Schadenmanagementes gerichtet.
    Schon damals vor über 10 Jahren fehlte vielen Kollegen die Weitsicht, weil m.E. das kreuzeln im Audatexbogen die Gehirnmasse bei schräggestellten Kopf zu stark verlagert u. beansprucht hat, dass Hohlräume entstanden sind.
    Heute werde ich von anonymen Feiglingen u. Dummschwätzern zu Unrecht Lügner genannt, nur weil deren Gehirnmasse nicht mehr in die Ursprungslage zurückfließen kann.
    Ein konstruktiver Beitrag, eine Idee, oder ein gewisses Rückgrat zeigen damit das Management der Versicherungswirtschaft sich nicht ungebremst ausbreiten kann wäre wesentlich wertvoller als hier in einem Blog anonym u. erkennbar dumm zu lästern.

  18. Leser says:

    @auge

    Wo bleibt die Antwort? Wo bleiben die Erläuterungen?
    Hat Eulenspiegel mit der Vermutung recht:

    … „Leute, die nur deshalb über Andere schlecht reden, weil sie selbst nichts auf die Reihe bringen, oder weil sie dafür bezahlt werden“ … ?

  19. Rafael says:

    @ friedhelm.s
    danke für die aufklärung. ich kann mir gut vorstellen,dass die urteile welche willi wacker hier veröffentlicht der versicherung nicht gefallen. deswegen finde ich das auch richtig und mutig von den machern. weiter so

  20. beobachter says:

    @ auge.
    in ihrem kommentar kommt nur ein einziges „fremdwort“ vor:

    „turbolent“

    wahrlich ein fremdwort.
    oder meinten sie „turbulent“?
    das bedeutet laut duden „wirres durcheinander“

    so wirr wie ihr kommentar.

  21. Michel says:

    …………offensichtlich scheint der „Gemeinsame“ Gegner noch nicht groß genug zu sein!!

    Schade, Schade!

  22. Joachim Otting says:

    F.Hiltscher hat völlig Recht. Frühe Warnungen sind in den Wind geschlagen worden. Eine einzelne Firma, die mit Kontrollsystemen Millionen sparen(Versicherer)oder verdienen(Systemanbieter)kann, geht naturgemäß mit mehr Nachdruck an die Entwicklung von Systemen, als eine Anzahl von Freiberuflern, die in erster Linie operativ ihre aufwendige Alltagsarbeit bewältigen müssen und nur mit danach verbleibenden Kapazitäten an Strategien arbeiten können.

    Richtig ist übrigens auch, dass Captain-Huk an Niveau gewonnen hat. Die alten „Saalschlachten“ sind fast vorbei. Und jetzt provoziert mal wieder jemand, Viele fallen drauf rein und schlagen reflexartig auf’s Auge. Obwohl sich doch als wirksamstes Mittel erwiesen hat, Provokationen schlicht unbeachtet zu lassen. Dann ist es dem Provokateur mangels „Turbo“-Lenz schnell langweilig.

    Mit sachlichen Grüßen
    Joachim Otting

  23. T.Benny says:

    Hallo Herr Hiltscher.
    Ich bin seit langer Zeit bemüht, den Sachverständigen die Augen zu öffnen. Wer freiwillig dem BVSK als Sachverständiger zur Verfügung steht und mit den geringen Honoraren zurecht kommt, Hut ab. Aber, dass ist der eigentliche Knackpunkt, drängt sich der BVSK immer mehr den Versicherungen (insbesondere der HUK-Coburg)auf. Dies geschieht zum Nachteil der Sachverständigen. Es profitieren nichtmal mehr die eigenen Mitglieder des BVSK. Ich habe in 2007 bundesweit mit Sachverständigen gesprochen und war erschrocken, wie blind doch einige dieser Sachverständigen waren. Es ist doch das wichtigste, den Geschädigten neutral, frei und unabhängig zu einem Gutachten zu verhelfen. Wenn man die Interessenkonflikte TÜV / DEKRA betrachtet, so sind auch die Gerichte gehalten, bei strittigen Verfahren Nachgutachten von freien und unabhängigen Sachverständigen prüfen zu lassen. Es ist somit ein Teil ihrer Gedankenwelt, neutrale Stellen zur Prüfung zu schaffen. NEUTRAL, also weder für den Geschädigten noch für die Versicherung. Diesen Schritt können sie nur schaffen, wenn die Besichtigung eines Gutachtens auf dessen Plausibilität, kostenfrei also ohne wirtschaftliches Interesse gegenüber den handelnden Parteien erfolgt. Hierüber habe ich verschiedene Modelle konzipiert.
    Ich wäre Ihnen für die Veröffentlichung dieser Meinung sehr dankbar. Ferner würde ich mir eine Stellungnahme/Antwort/Kontakt von Herrn Hiltscher wünschen.
    Mit freundlichen Grüßen
    T. Benny

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