Spahn´s Idee – Das Staats-bürger-identität-portal

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… daher unbedingt Herr Spahn Gesundheitsminister von Deutschland werden mußte?

Nach dem Milliarden an Krankenkassenbeiträgen der gesetzlich Krankenversicherten zur Entwicklung der elektronischen Gesundheitskarte veruntreut wurden, sollen nun die Entwickler einer „Gesundheits-App“ für Smartphone – als ein Baustein zur Schaffung des gläsernen und nackten Bürgers – sich die Taschen füllen.

Aktuelles zum Ableben der wohl weltweit teuersten Plastikkarte

Vor kurzem teilte ein Spruchband mit: „Spahn hält an der Gesundheitskarte fest.“ Doch offensichtlich soll Herr Spahn mittels der Europäischen Datenschutzverordnung (die die Datenweitergabe und das Datensammeln „im Interesse der Öffentlichkeit erlaubt“) nach dem Willen von den uns tatsächlich Regierenden möglichst geräuschlos den gläsernen und nackten Bürger in Deutschland gebären.

Ich zitiere aus einer „Volkszeitung“ – „Interview“ mit Herrn Spahn vom 24.05.2018 –

Jens Spahn: Kassen haben zu viel Geld gehortet

(……..)

Sie wollen an der elektronischen Gesundheitskarte festhalten?

Ich halte am Aufbau der nötigen digitalen Infrastruktur fest! Es geht um ein Netz, an das alle Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Krankenhäuser, Pflegeinrichtungen und Apotheken angeschlossen werden, damit sie sicher miteinander kommunizieren können. Wir wollen alternative Zugangswege in diesem Netz, etwa übers Smartphone.

In diesem Rahmen ist eine Gesundheits-App für´s Smartphone geplant. Wie soll das funktionieren?

Die Idee ist, dass die Bürger in Deutschland künftig nicht verschiedene Digital-Identitäten für Steuern, Pass oder Gesundheit brauchen, sondern nur eine. An einer solchen staatlichen Identität über ein Bürgerportal arbeitet das Bundesinnenministerium derzeit. Dies sollten wir mit den Gesundheitsdaten vernetzen.

 Die Würde des Menschen ist antastbar 

Nicht wir Bürger, auch nicht die Privatversicherten, verwalten bzw. werden also zukünftig allumfassenden Zugriff auf unser irdisches Dasein haben.

Mit allen Möglichkeiten der Manipulation und Bevormundung, bis hin zur Erpressung der Bürger, finanziert vom deutschen gesetzlich Krankenversicherten, wähnen sich – weitergehend mit der Erschaffung eines  Europäischen Bürgeridentitätportal –  Brüssels Lobbyisten endlich am Ziel?  Die Würde des Menschen ist antastbar, sein Eigentum sowieso.

4 Responses to Spahn´s Idee – Das Staats-bürger-identität-portal

  1. virus says:

    Ich bin entsetzt darüber, wie sprachlos auch hier bei Captain HUK „das Volk“ ist. Unser Leben als Chip unter unserer Haut. Das können wir doch nicht auch noch zulassen wollen? Wie Gehirngewaschen sind wir schon und wie verblödet sind große Teile unserer Jugend. Und was für ein Skandal, wofür unsere GEZ-Gebühren missbraucht werden.

    https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/morgenmagazin/reportagen/moma-reporter-mikrochip-implantation-selbstoptimierung-100.html

  2. Juri says:

    Herr Spahn ist ein dümmlicher Demagoge. Dümmlich wegen seiner klar erkennbaren Absichten, die er dem „Blöden Volke“ auch noch arrogant und narzisstisch darbietet. Da hat die Pharmalobby mit Herrn Spahn wohl doch nur „Zweite Wahl“ im Kabinett implementieren können. Ein grauenhaft ekeliger Typ.

  3. Iven Hanske says:

    Ich erinnere an den Wegzoll zum Arzt, was nun auch Geschichte ist. Damals war der Topf durch Misswirtschaft leer. Jetzt ist er überfüllt aber die Gier bleibt! Dumm wer das nicht erkennt. Wem nützt dieser Datenwahn, verkauft über unbeachtliche betrügerische Einzelfälle? Den eigentlichen Straftätern der Misswirtschaft?

  4. virus says:

    Das von den Krankenkassen zuviel gehortete Krankengeld wird in die Kassen der Pharmalobby fließen.

    Ärzte (s) w o l l e n Medikamente verkaufen, so die Schlagzeile von heute.

    Juri, ich muss dir leider widersprechen. Jens Spahn ist der „optimalste“ Mann, den die Pharmalobby als Gesundheitsminister implantieren konnte. Aber auch die Aktionäre von Pflegeimobilien können sich nicht beklagen. Während ein Leben lang erarbeitetes Haus von ca. 330.00 Euro innerhalb von 8 – 10 Jahren in die Pflege des (einstigen) Eigentümers aufgeht, kassieren die Aktionäre Dividenden von 10 %. Die Beiträge für das Arbeitslosengeld wurden gesenkt, ein weiteres Geschenk an die Arbeitgeber. Während gleichzeitig die Pflegbeiträge steigen, was den Familien, Rentner und Geringverdiener schwer zu schaffen machen wird. Der Krankenkassen-Zusatzbeitrag wurde zwar wieder „halbiert“, die verfassungswidrige – weil rückwirkende – Gesetzesänderung, dass Direktversicherte 10 Jahre lang Krankenkassenbeiträge für ihren ehemaligen Arbeitgeber zahlen, wurde nicht revidiert. Eine Verfahrensweise, wie sie selbstredend für VW und Co. nicht infrage kommt, weil wir ja in einen Rechtsstaat leben.

    Siehe Lobbypedia zu Jens Spahn:
    „Personelle Verflechtungen
    Die personellen Verflechtungen hinter Politas sind von besonderem Interesse, da zwischen den jeweiligen Personen enge Verbindungen bestehen:

    Max Müller ist ein „gut verdrahteter Lobbyist“.[1] Neben seiner Tätigkeit für Politas ab 2006, war Müller ab 2008 für den Pharmakonzern Celesio tätig. Anfang diesen Jahres wechselte er zu den Röhn-Kliniken,[1] welche er bereits Ende des Jahres 2012 wieder verließ.[6] Zwischen 2002 und 2008 war Müller Geschäftsführer der KPW-Gesellschaft für Kommunikation in Politik und Wirtschaft und pflegte unter anderem für „DocMorris die politischen und gesellschaftlichen Kontakte“.[7] Dies zeigt seine gute Vernetzung in die Gesundheitsbranche.

    „Spätestens seit 2008 war auch Jasper für die KPW tätig. Darüber hinaus ist er ein Jugendfreund von Spahn. Jens Spahn begründete seine Anteilsinhabe mit der „Finanzierungshilfe seines Freundes“,[1] um ihm einen Einstieg in die Selbstständigkeit zu gewähren. Bis zur Firmengründung 2006 leitete Jaspers das Abgeordnetenbüro von Spahn in Berlin. Anschließend blieb er in Teilzeit bei Spahn beschäftigt und arbeitete im münsterländischen Wahlkreisbüro des CDU Politikers weiter. In einer Stellungnahme verweist Spahn daher auf die räumliche Trennung der Beiden.[4] Derzeit ist Jasper Angestellter des CDU-Landesverbands in NRW im Kreis Borken.“

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