| Der Haule |
| Piratenkapitän |
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| Anmeldedatum: 26.02.2007 |
| Beiträge: 412 |
| Wohnort: Im tiefen Wald |
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Wie schnell sich ein optisch kleiner Schaden nach genauer Untersuchung durch einen Kfz.-Sachverständigen als doch wesentlich größer herausstellen kann, sollen die folgenden Beispiele verdeutlichen:
Ein BMW X5 4.4Liter Benziner mit einem Heckschaden. Ein paar Kratzer im Stoßfänger? Mitnichten: Schadenhöhe ca. 11000,- Euro!
Das gegnerische Fahrzeug war unter den Wagen gerutscht, hatte die ganze Abgasanlage komplett gestaucht, die sich hinten befindliche Wanne mit den Steuergeräten und dem teuren Radioempfangsteil getroffen sowie den Kofferraumboden über die massive Anhängekupplung gestaucht.
Also ein Richtbankschaden.
Oder Hier:
BMW 320 Diesel: Optisch nur der Stoßfänger sowie die Motorhaube vorne beschädigt. Nach genauer Inaugenscheinnahme stellte sich folgendes heraus: Die Motorlager waren gebrochen, der gesamte Motor-/Getriebeblock hatte sich nach vorne und unten bewegt, da er ja nicht mehr an seinem Platz gehalten wurde. Schaden: 4500.- Euro!
Was war passiert? Der Motorblcok hatte den Wasserkühler eingedrückt und beschädigt, die Ölwanne war auf den Vorderachsträger sowie das Lenkgetriebe aufgeschlagen, wodurch beides, Wanne und Lenkgetriebe, beschädigt wurden.
Man sieht, optisch teilweise gering wirkende Schäden können sich im nachhinein als gravierend herausstellen. Ohne ein qualifiziertes, sauber recherchiertes Gutachten hat ein Geschädigter die größten Probleme, seinen Schaden nachzuweisen.
Mfg. Der Haule |
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