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Gilb

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Gilb 
BeitragVerfasst am: 25. Juni 2010 18:30
Beulenpest
Piratenkapitän
Anmeldedatum: 09.05.2007
Beiträge: 982
Wohnort: Hamburg
..wieso bekomm ich da steife Nackenhaare.....?

http://www.shz.de/newsticker/artikeldetail/article/392/bawill-briefe-von-post-einscannen-lassen.html

und..

Pilotversuch in Sachsen-Anhalt und Thüringen geplantPost soll Briefe an die Bundesagentur für Arbeit scannen
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) will künftig Millionen Briefe und Akten elektronisch erfassen lassen, um deren Bearbeitung zu vereinfachen. Dafür soll die Deutsche Post ab Herbst zunächst Briefe von Arbeitslosen und Kindergeldempfängern einscannen und an die zuständige Arbeitsagentur weiterleiten, erklärte die Behörde.
Ziel der schrittweisen Digitalisierung sei eine ''schnellere, effizientere und wirtschaftlichere Bearbeitung der Vorgänge'', so die BA. Mitte September soll das Pilotprojekt für die Umstellung der Papier-Akten auf elektronische Akten zunächst in Sachsen-Anhalt und Thüringen starten.
BA und Arbeitsministerium sehen Datenschutz gesichert
Die Bundesagentur wies Befürchtungen zurück, dass der Datenschutz dabei nicht gewährleistet werden könne. Die persönlichen Daten seien mit der elektronischen Akte ''so sicher wie bisher'', erklärte Vorstand Raimund Becker. Der Einhaltung des Datenschutzes werde ''höchste Priorität eingeräumt''.
Auch das Bundesarbeitsministerium sieht keine Datenschutz-Bedenken. Die eingehende Post werde von speziell geschulten Mitarbeitern gescannt, die zu Verschwiegenheit verpflichtet seien. Das Verfahren sei mit dem Bundesdatenschutzbeauftragte und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik abgestimmt.
Schaar mahnt Nachbesserungen an
Der Datenschutzbeauftragte Peter Schaar sieht allerdings noch Nachbesserungsbedarf. So müsse ''konkret gesagt werden, welche technischen Sicherungen erfolgen sollen, um einen Missbrauch der Daten zu verhindern'' und was mit den Original-Briefen geschehe, forderte Schaar im Hessischen Rundfunk. Die Vernichtung der Postsendungen müsse sichergestellt sein. Zudem dürften die gescannten Daten nur verschlüsselt übermittelt werden.
Grundsätzlich ist es laut Schaar aber ''in Ordnung'', wenn Briefe von Arbeitslosen durch die Post geöffnet und eingescannt würden. Wer das nicht wolle, solle seine Briefe statt an das Postfach direkt an die Hausadresse der Bundesagentur schicken, riet Schaar.
''Abschied von Datenschutz und Grundrechten''
Heftige Kritik an den Plänen kam dagegen von der Linkspartei. Damit sei das ''Brief- und Postgeheimnis am Ende'', sagte Jan Korte, Vorstandsmitglied der Linksfraktion im Bundestag. ''Wer mit hochsensiblen Daten so fahrlässig umgehen will verabschiedet sich endgültig von Datenschutz und Grundrechten.''
Protest kam auch von Arbeitslosenverbänden. Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosenforums Deutschland, klagte: ''Das Problem ist, sobald Daten elektronisch vorliegen, kann man sie manipulieren. Man kann sie aber auch missbrauchen indem man Profile erstellt.'' Es gebe viele Interessenten für die Daten von Arbeitslosen - zum Beispiel große Zeitarbeitsfirmen oder Vermittlungsagenturen.

Quelle: tagesschau.de

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Hoffnung ist der Gedanke an eine gute Zukunft, Glück ist wenn es nicht so schlimm wird...
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BeitragVerfasst am: 26. Juni 2010 08:12
Andreas
Neptun
Anmeldedatum: 24.02.2007
Beiträge: 1267
Wohnort: Haus mit Garten
Schnell stellen sich mir folgende Fragen:

Wie viele Fehler passieren mehr durch die zusätzliche Schaffung einer Bearbeitungsinstanz?

Wer kontrolliert die "geschulten" Mitarbeiter?

Was passiert, wenn Aushilfen in der Urlaubszeit eingesetzt werden?

Wieso sollen Originaldokumente vernichtet werden?

Wer sichert mir jetzt zu, dass auch der Originalpoststempel gesichert wird, zum Nachweis eines rechtzeitigen Absendens?

Wieso werden Aufgaben eines Bundesamtes ausgelagert? Wird die Kostenersparnis an die Steuerzahler weitergegeben?

_________________
Grüße

Andreas
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Gilb 
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