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Regulierungsverhalten von Versicherern

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Regulierungsverhalten von Versicherern 
BeitragVerfasst am: 25. Februar 2007 18:44
Slightly
Piratenkapitän
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Wohnort: gerädertem Schiff
Die HUK und ihr Regulierungsverhalten, Dinge die die Welt nicht braucht.

Das die HUK gern auf eine dubiose Tabelle des BVSK ableitet um Sachverständigenhonorare auf ein für sie *angemessenes Maß* zu reduzieren, sollte mittlerweile hinreichend bekannt sein. Unzählige Prozesse in denen die HUK regelmäßig verliert, sprechen eine deutliche Sprache. Der bittere Nebengeschmack für die Versichertengemeinschaft sind, die horrenden Gerichtskosten. Diese dienen sicherlich der Bilanzierung nach Steuer und dem Wohle der Aktionäre, aber nicht den Versicherten und erst recht nicht den Geschädigten.

Die Versuche unabhängige und neutrale Sachverständige durch dieses Regulierungsverhalten zu disziplinieren läuft durch die unermüdliche Arbeit des Kapitäns immer mehr ins Leere. Es formieren sich nach und nach mehr freie und neutrale Sachverständige und Rechtsanwälte gegen diese Vorgehensweise und das wiederum mit nicht zu verachtendem Erfolg. Die Besucherzahlen, Fragen und Kommentare im www.captain-huk.de – Blog sprechen für sich. Allein das die bezahlten Versicherungsschergen in regelmäßigen Abständen ungefragt ihren *Senf* mit den rechtsverdrehten Ansichten ihrer Arbeitgeber dazu geben, bekräftigt jedoch nur dieses Fehlverhalten und die kläglichen Versuche Verbraucher und Geschädigte in ihr Gespinst aus Profitsucht zu ziehen.

Hier fragen sich jetzt, und ich finde zu Recht, die Geschädigten: wieso auf unserem Rücken? Es geht nicht allein um die Honorare der Sachverständigen und Rechtsanwälte. Vielmehr wird mit diesen Disziplinierungsmaßnahmen dem Geschädigten aufgezeigt: „So nicht! Du hast dich nicht an unsere eigens von uns der Profitoptimierung aufgestellten Regeln gehalten, daher musst du jetzt auch die Konsequenzen tragen!“ Dabei wird, sollte eigentlich deutlich werden, wo das Interesse dieser Firma liegt. Gut, diese Firma wird nie diese Absicht öffentlich äußern, aber dem geneigten Leser und / oder Betroffenem wird so klar, dass er nur instrumentalisiert wird um berechtigte Schadenspositionen zu reduzieren, bzw. völlig ausgeschlossen werden sollen.

Gottlob wird indessen auch durch öffentlich rechtliche, sowie private Rundfunk- und Fernsehanstalten auf die Machenschaften dieser Firma hingewiesen. Die mühsame Aufklärungsarbeit steht erst am Anfang und bedarf sicherlich noch vielmehr als einzelne Berichte in Funk und Fernsehn. Annonce durch einzelne Sachverständige und / oder Rechtsanwälte, die sich um dauerhafte Aufklärung bemühen, sind kostenintensiv und werden letztendlich von den Verbrauchern kaum wahrgenommen und verpuffen so mehr oder weniger wirkungslos. Hier sind andere Weg gefragt um wirkungsvoller agieren. Ein Anfang ist geplant, aber bringt dieser Weg auch auf lange Sicht den Erfolgt? Ich denke weniger. Warum? Welcher Sachverständige oder Rechtsanwalt verschickt innerhalb weniger Monate 500, 1.000 oder mehr CD´s / DVD´s? Die Aktualität wäre fragwürdig. Hierzu sollte ein Weg gefunden werden, immer annähernd zeitgemäß zu sein. Zumindest im halbjährlichen Bereich durch Aktualisierung von Urteilen etc.

Aber zurück zum eigentlichem Thread. Einmal muss die Firma HUK immer und immer wieder verklagt werden, um die Sachverständigenhonorare zu liquidieren weil sie der Meinung ist: es muss nach Stundensatz abgerechnet werden. Andererseits sind jetzt durch einen ortsansässigen Kollegen der nach Stundensatz abgerechnet hat zwei Urteile gegen die HUK erstritten worden. Was will die Firma HUK eigentlich?

Sobald die Urteile in schriftlicher Form vorliegen, werden die Aktenzeichen hierzu veröffentlicht.
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Re: Regulierungsverhalten von Versicherern 
BeitragVerfasst am: 25. Februar 2007 21:04
Einauge
Piratenkapitän
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Slightly hat Folgendes geschrieben:
Die HUK und ihr Regulierungsverhalten, Dinge die die Welt nicht braucht.





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Rechtsanwälte, die sich um dauerhafte Aufklärung bemühen, sind kostenintensiv und werden letztendlich von den Verbrauchern kaum wahrgenommen und verpuffen so mehr oder weniger wirkungslos. Hier sind andere Weg gefragt um wirkungsvoller agieren. Ein Anfang ist geplant, aber bringt dieser Weg auch auf lange Sicht den Erfolgt? Ich denke weniger. Warum? Welcher Sachverständige oder Rechtsanwalt verschickt innerhalb weniger Monate 500, 1.000 oder mehr CD´s / DVD´s? Die Aktualität wäre fragwürdig.







Zugegeben, wenn nur wieder einzelne einen Sinn in gewissen Aktionen sehen hilft das nicht viel.

Aber was ist wirkungsvoller ein Kugelschreiber oder eine Visitenkarte zum Gutachten beizulegen, oder eine CD mit dem Gutachten und dessen Lichtbildern wo zusätzlich alles wichtige zur Schadenabwicklung beinhaltet ist? Das hat einen Erinnerungswert und kostet nicht viel.Wir ereichen das gewünschte Ziel nicht sofort. Steter Tropfen höhlt den Stein. Aber so müssen halt viele denken. Und was ganz wichtig ist, dass dieser ewige Brotneid und die Zwistigkeit innerhalb der Berufskollegen aufhört. Die freien SV und RA welche nicht den Versicherungswünschen erliegen müssen in Zukunft alle an einem Strang ziehen um eine gefestigte Lobby zu erreichen.

Mein Ziel ist es, einen Zusammenschluss von ca 1500 Sachverständigen u. Verkehrsrechtsanwälten zu erreichen, welche sich wieder an die Werte der Ethik und der Rechte orientieren und sich nicht von ein paar geldgeilen Privatfirmen dirigieren lassen. Wenn das gelingt wäre auch der Grundstein einer Zukunft für die jungen KFZ.-Kollegen gelegt und ein Quäntchen Lebensqualität in Deutschland zurückerobert.

Darüber sollten die Leute nachdenken. Idea

_________________
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BeitragVerfasst am: 25. Februar 2007 21:26
Andreas
Neptun
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Hallo Kollegen,

das größte Problem dürfte die flächendeckende Versorgung mit tatsächlich freien SV sein, um eine regional wirksame Aufklärung zu betreiben.

Der Unsinn fängt schon an, wenn von einem öbuv SV ein Gutachten erstellt wird, indem WBW = RW ist. Wie soll das gehen? Der Geschädigte kam dann zwar zu mir und ich habe ihm ein korrektes Gutachten erstellt, mit dem er vor Gericht nach einem Jahr Recht bekommen hat, aber wenn der mich grundsätzlich fragt wie er (oder weiter weg wohnende Kollegen und Bekannte) an einen ordentlich arbeitenden SV kommen soll, dann kann ich ihm eigentlich nicht viel sagen.

Die öBuV hat sich erledigt, damit hat er schlechte Erfahrung gemacht. Die "Freiheit" hat sich erledigt, denn das war der andere ja eigentlich auch.

Ich habe mal spaßenhalber beim Kollegen Zager (der mit dem Honorargutachten) angerufen und ihn mal etwas befragt. Er antwortet natürlich im Sinne des freien SV. Klar er will den Auftrag und Geld verdienen.

Wenn ich heute eine Aufklärungskampagne starte, habe ich morgen den Gegenwind von mindestens 10 Kollegen aus der Region in mein Gesicht blasend, weil die ihre Aufträge zu 15% - 50% von Versicherern bekommen und natürlich kaum mit mir einer Meinung sind, dass das eine Abhängigkeit bedeutet.

Es ist immer leicht sich mit Kollegen zu solidarisieren, die weit weg sind oder eine ähnliche Auftragsverteilung haben. Aber die örtlichen Kollegen, die womöglich um Aufträge fürchten (müssen), werden schwerlich zu überzeugen sein, dass hier etwas getan werden muss, um langfristig Berufssicherheit zu haben.

Ich bin jetzt 29 und seit 16 Jahren richtig im Büro meines Vaters verwurzelt, weil er mich mit 13 Jahren zum ersten Mal mit zu einer Besichtigung genommen hat.

Wir haben seit der Zeit mehrfach versucht mit Kollegen (richtiges Büro, keine drei Tage Ausbildung) eine Allianz gegen

a) die 3-Tages-SV,
b) gegen bestimmte Regulierungsverhalten und
c) gegen die GA-Erstellung durch die DEKRA (Gericht und privat)

zu formen. Getroffen haben wir uns. Die Arbeit gemeinsam angefangen haben wir auch, aber als es dann schließlich darum ging, dass es ernst wurde, haben die Kollegen, die viele Kasko-Schäden und andere Vers.-aufträge bearbeiten, gekniffen: Man könne doch auch, aber nicht so, Vorsicht, Vorsicht...

Und solche Kollegen zum Umstimmen zu bewegen... Schwierig bis unmöglich.

_________________
Grüße

Andreas
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BeitragVerfasst am: 25. Februar 2007 21:34
Slightly
Piratenkapitän
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@Einauge,

richtig erkannt, nur aber wo ist der Nutzen von tausenden von nicht mehr aktuellen CD / DVD´s? Hier muss dringest ein Weg einer preiswerten Grundproduktion mit stetiger Erweiterung gefunden werden. Vor allem mit einem einheitlichem Layout mit der Möglichkeit den eigenen Firmenstempel zu setzen.

Die Idee mit einem Zusammenschluss von Sachverständigen und Rechtsanwälten die sich nicht gegenseitig die Butter vom Brot nehme predige ich seit Jahren, allerdings ohne Gehöhr. Der Futterneid ist hier Antrieb den die Assekuranzen zu ihrem Vorteil münzen können und solange die Kollegen nicht verstehen das ein Miteinander mehr bringt als dieses ewige gegeneinander ist der Gewinner immer die Versicherung. Gebietsübergreifend sind Anfänge meinerseits gemacht worden und ich hoffe das viele Kollegen sehen: Wozu sich stundenlang ins Auto setzen, der echte Kollege in diesem Gebiet macht es genau so gut. Ich weiß aber dann: ich bekomme etwas zurück. Und nur das zählt, dass Miteinander.

Allerdings muss auch dazu gesagt werden, dass das Ganzen ein gehöriges an Vertrauen unter den Kollegen bedarf und das ist wohl nicht ganz so einfach aufzubauen. Ich bin aber guten Mutes und habe Anfänge gemacht.
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BeitragVerfasst am: 25. Februar 2007 21:44
Slightly
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@Andreas,

genau darum geht es doch. Es gibt kein wirkliches miteinander, weil die Assekuranzen gezielt Aufträge an Büro´s vergeben, die dann im Interesse der Versicherungswirtschaft arbeiten.

Ich kann von mir sagen, umso größer mein Büro wurde, umso mehr Schwierigkeiten hatte ich weil ich nicht im Interesse der Versicherungen gearbeitet habe. Das ging sogar soweit, dass ein alteingesessenes Sachverständigenbüro versuchte mich bei einem gerichtlichen Auftrag zu Gunsten der Versicherung zu beeinflussen. Wir brauchen und wohl kaum über die Schwierigkeiten im Nachhinein zu unterhalten.
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BeitragVerfasst am: 25. Februar 2007 23:10
admin
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Slightly hat Folgendes geschrieben:
@Einauge,

richtig erkannt, nur aber wo ist der Nutzen von tausenden von nicht mehr aktuellen CD / DVD´s? Hier muss dringest ein Weg einer preiswerten Grundproduktion mit stetiger Erweiterung gefunden werden. Vor allem mit einem einheitlichem Layout mit der Möglichkeit den eigenen Firmenstempel zu setzen.

.


Wenn die CDs so erstellt werden, dass Sie das aufzeigen was rechtens ist, warum man qualifizierte SV und Ra braucht usw. und zudem das in auftrag gegebene eigene Gutachten enthält ist so eine CD immer aktuell. Die Werbung auf der CD ist kein Problem.

Ich stelle mir eine gut erstellte Master CD vor, welche das wichtigste sich immer aktuell bleibende enthält. Der SV brennt diese Daten auf eine leere CD und fügt aktuelles und das GA dazu.

Hört sich umständlich an ist aber durchaus praktikabel.

Alles zu aktualisierende wird selbstverständlich von uns SV/RA erarbeitet.

MfG
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BeitragVerfasst am: 25. Februar 2007 23:10
admin
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Slightly hat Folgendes geschrieben:
@Einauge,

richtig erkannt, nur aber wo ist der Nutzen von tausenden von nicht mehr aktuellen CD / DVD´s? Hier muss dringest ein Weg einer preiswerten Grundproduktion mit stetiger Erweiterung gefunden werden. Vor allem mit einem einheitlichem Layout mit der Möglichkeit den eigenen Firmenstempel zu setzen.

.


Wenn die CDs so erstellt werden, dass Sie das aufzeigen was rechtens ist, warum man qualifizierte SV und Ra braucht usw. und zudem das in auftrag gegebene eigene Gutachten enthält ist so eine CD immer aktuell. Die Werbung auf der CD ist kein Problem.

Ich stelle mir eine gut erstellte Master CD vor, welche das wichtigste sich immer aktuell bleibende enthält. Der SV brennt diese Daten auf eine leere CD und fügt aktuelles und das GA dazu.

Hört sich umständlich an ist aber durchaus praktikabel.

Alles zu aktualisierende wird selbstverständlich von uns SV/RA erarbeitet.

MfG
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BeitragVerfasst am: 25. Februar 2007 23:16
Slightly
Piratenkapitän
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Und da fängt das eigentliche Desaster an: *Jeder* brennt seinen Teil hinzu...

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Viele Versicherer wären bessere Schadenregulierer, wenn sie darauf verzichten würden, aus den Sachverständigen *bessere* machen zu wollen.
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BeitragVerfasst am: 25. Februar 2007 23:23
Slightly
Piratenkapitän
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Weißt Du Kapitän, dass Problem ist: ich hänge meine Fahne nicht in den Wind...

Ich stehe zu dem was ich sage, wie ich handle und ich denken das ich beim Kapitän endlich *zu Hause* bin und weiß wozu ich kämpfe, denkt mal alle drüber nach.

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Eigensinn 
BeitragVerfasst am: 25. Februar 2007 23:33
Einauge
Piratenkapitän
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Slightly hat Folgendes geschrieben:
Und da fängt das eigentliche Desaster an: *Jeder* brennt seinen Teil hinzu...


Auch das sollten wir in den Griff kriegen.

Machen wir es doch so wie die Mediatoren! Schreiben wir mal etwas zusammen!

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Was sind wir bereit dafür zu tun?

Was wollen wir auf gar keinen Fall?

Wie gehen wir die Sache an?

Sind wir kompromissbereit?

Oder sind wir Leute die alles und jedes von vorne herein zerreden.?

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BeitragVerfasst am: 26. Februar 2007 17:58
Slightly
Piratenkapitän
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admin hat Folgendes geschrieben:
Slightly hat Folgendes geschrieben:
@Einauge,

richtig erkannt, nur aber wo ist der Nutzen von tausenden von nicht mehr aktuellen CD / DVD´s? Hier muss dringest ein Weg einer preiswerten Grundproduktion mit stetiger Erweiterung gefunden werden. Vor allem mit einem einheitlichem Layout mit der Möglichkeit den eigenen Firmenstempel zu setzen.

.


Wenn die CDs so erstellt werden, dass Sie das aufzeigen was rechtens ist, warum man qualifizierte SV und Ra braucht usw. und zudem das in auftrag gegebene eigene Gutachten enthält ist so eine CD immer aktuell. Die Werbung auf der CD ist kein Problem.

Ich stelle mir eine gut erstellte Master CD vor, welche das wichtigste sich immer aktuell bleibende enthält. Der SV brennt diese Daten auf eine leere CD und fügt aktuelles und das GA dazu.

Hört sich umständlich an ist aber durchaus praktikabel.

Alles zu aktualisierende wird selbstverständlich von uns SV/RA erarbeitet.

MfG


Das meine ich ja, eine Master- CD/DVD sollte jedem SV/RA reichen und von der kann dann ein kundenbezoge CD erstellt werden. Die Josten für eine Master- CD/DVD sind dann für jeden tragbar.

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BeitragVerfasst am: 26. Februar 2007 20:44
Andreas
Neptun
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Ich wage jetzt mal folgende These aus Sicht eines herkömmlichen Unfallgeschädigten:

Ich erhalte eine GA-Kopie und eine CD mit einem schönen Label und einem Anschreiben, dass auf der CD noch interessante Informationen liegen...

Was mache ich? Ich blättere das GA durch und weil das locker mal 10 Seiten sind, bin ich danach müde, seeeeehr müde. Sprich: auf weiteren Input habe ich erstmal keine Lust. Ich will vielleicht sogar mal noch ein, zwei Fragen mit dem SV klären.

Was passiert? Die CD landet in der großen Schachtel unter meinem Schreibtisch, in der alle die CD's liegen, die ich mal noch ansehen will.

Es passiert zunächst nichts. Nach drei Wochen wird mein Schaden vollständig nach Gutachten reguliert und ich erhalte noch einen unverständlichen Schrieb, da steht irgendwas über das SV-Honorar und Üblichkeit und Teilbetrag drin. Drei Seiten Versicherungskauderwelsch, na klasse, aber ich verstehe soviel, dass die noch was vom SV wollen. Also abheften und glücklich sein, mein Schaden wurde ja reguliert.

Und weiter geht's:

Nach zwei Wochen Post vom SV mit Erklärung HUK blablabla, Honorar, sabbel, wasch (aber die CD liegt noch immer in der großen Schachtel). Jetzt soll ich bezahlen!?!?

Da ruf ich doch mal an...

Die Moral der Geschichte:

Ich behaupte, dass 99% der Geschädigten die CD weglegen oder zum Gutachten heften, aber die Inhalte nicht ansehen. Wenn der SV was will, rufen sie den SV an. Fertig.

Wenn ich ein Schadengutachten erstelle, dass an die HUK gehen soll und der Halter ist nicht dabei (weil im AH besichtigt) ist mein erster Griff im Büro (tw. sogar noch am Fahrzeug) zum Telefon und schnell mal ein klärendes Gespräch geführt.

Was passiert? Die ersten 50% sagen sofort zu, dass ein Anwalt unerlässlich ist. 40% sagen nach einem Blick auf die ihnen gegebenen Internetlinks zu, den Anwalt zu nehmen und 10% sind unerbittlich und wollen es wissen...

Aber der Geschädigte sieht in jedem Fall: Der SV hatte Recht, gut dass ich an den geraten bin, denn gibt mir schnell bei einem Telefonat Tipps.

Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Die CD ist grundsätzlich mit Sicherheit eine gute Idee. Aber erst in zweiter Instanz. Wird die CD einfach so (oder mit kleinem Kommentar) mitgeschickt, mach der Normalgeschädigte damit nichts.

Die Erreichbarkeit ist bei einer CD zu gering. Wenn jemand gezielt nachfragt bei Problemen mit der Regulierung kann man ihm sagen, dass man da eine CD parat habe, die ist recht aktuell und man schickt sie ihm zu, da sind viele wichtige Dinge drin.

Ansonsten ist zu 99% der direkte persönliche Kontakt wichtig.

_________________
Grüße

Andreas
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BeitragVerfasst am: 27. Februar 2007 09:58
SV-Büro Janssen
Landratte
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Beiträge: 2
Hallo Kollegen,

Andreas hat schon angesprochen, wo das Problem mit der CD liegt: sie landet auf dem "großen Stapel" und setzt vor allem voraus, daß ein PC vorhanden ist. Deshalb auch mein Vorschlag, eine DVD zu erstellen, die problemlos auf der heimischen HiFi-Anlage abgespielt werden kann - der eigene Unfall im Fernsehen, schnell und jederzeit vorführbereit.

Technisch wäre eine "aktualisierbare" Lösung durchaus machbar:

Statt - wie von mir zunächst angedacht - fertig gepreßte DVDs zu ordern, kann man auch bedruckte Rohlinge beziehen, die dann individuell gebrannt werden. Über C-H könnte das Grundgerüst mit monatlich/halb/vierteljährlich aktualisierten Berichten bereitgestellt werden (entweder als Image-Download oder als Master-DVD im Versand) und von SV-Büro vor Ort mit kundenspezifischen Daten ergänzt werden.

Wichtig wäre, daß das Ganze als unterhaltsamer "Film" den Kunden informiert.

Ich stelle mir das so vor:

- kurze (!) Einführung mit Vorstellung des Büros

- kurze (!) Begriffserklärung, Rechte und Pflichten des Kunden

- Zusammenfassung und Erläuterung des Gutachtens

- welche Möglichkeiten der Regulierung hat der Kunde, Vor- und Nachteile

- Fallstricke bei der Regulierung, Methoden der Versicherung

(evtl. in Form 2er Handlungsstränge: a) AST am Gängelband der VS b) informierter AST mit fachkundiger Hilfe)

Genial wäre eine Art Film, der den SB bei seiner Arbeit (offensichtlich überzeichnet -> Karikatur) im Stil des typischen Filmbösewichts darstellt

aus der Hüfte geschossenes "Drehbuch":

*AST A und B sitzen in der Kneipe, im Hintergrund TV mit HUK-kritischem Bericht, (Bericht einblenden ggfs. gekürzt) A+B unterhalten sich über ihre Unfälle, A plädiert in "ich hab nix zu verbergen"-Manier für das Schadenmanagement, B plädiert für die Wahrnehmung seiner Rechte, beide erhalten einen Anruf ihres SB, A stimmt dem SM freudig zu, B verweist auf seinen Anwalt

*A telefoniert mit SB, alles scheint gut, im TV läuft ein weiterer VS-kritischer Bericht; B empfängt derweil seinen SV zum Hausbesuch und macht Termin mit seinem Anwalt

*A bringt sein Auto zum Partnerbetrieb, (freundliches Ambiente, Kaffee und Leihwagen) kaum ist A gegangen, erscheinen 2 grobschlächtige Kerle mit Vorschlaghammer und Brechstange, die sich A's Auto nähern; B läßt sich von seinem Anwalt beraten, und läßt von seiner Werkstatt das Auto zur Rep. abholen

*A holt sein Auto ab, "zufälliger" Kameraschwenk über 20 leere Spachteldosen; B holt sein Auto ab, Meister zeigt ihm die ausgebauten Teile, erklärt Gutachten, Reparatur und Rechnung am Fahrzeug

*A erhält einen Anruf des SB: Reparatur zu hoch, Totalschadenabrechnung, A zahlt aus eigener Tasche die Differenz, nachdem ihm sein Anwalt erklärt, daß ohne Beweis nix zu holen ist; B erhält einen Anruf seines RA, die SV-Rechnung ist noch offen, B telefoniert mit SV, SV faxt Urteilsliste (Papier quillt aus dem Fax), B ruft seinen RA an, SV-Honorar soll eingeklagt werden -> Richter verkündet Urteil

*3Jahre später: A verkauft seinen heruntergekommenen, rostigen Wagen bei Nieselregen an den Schrottaufkäufer; B verkauft seinen gepflegten Gebrauchten für gutes Geld...


Das Umzusetzen dürfte schwer werden, evtl. könnte ich da was über ein professionelles Filmteam dengeln...

- Anhang mit Gutachten, Lichtbildern, Urteilen, etc.

Ideen, Anmerkungen, Kritik?

mfg
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BeitragVerfasst am: 27. Februar 2007 11:37
Bruder Wigbold
Säbelrasseler
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Beiträge: 24
Wohnort: Kloster
Hallo SV-Büro Janssen,

eine ganz tolle Idee! Aber lässt sich das denn so einfach realisieren? Immerhin würde man hierfür Schauspieler u.s.w. benötigen. Mit welchem Kostenfaktor könnte man dann rechnen? Ist es vielleicht nicht günstiger (und lustiger) einen solchen Aufklärungsbeitrag in Form eines Trickfilms zu erstellen? Jedenfalls wäre es toll, wenn man sowas realisieren könnte.

Wie ich im CH-Blog kürzlich gelesen habe, befassen sich die Herren Scherz und Hiltscher seit einigen Monaten mit der Realisierung einer bundesweiten Organisation für SV, RA u. Werkstätten, die unter dem Namen "Unfall.net" arbeiten wird. Dies wäre doch genau die richtige Plattform hierfür, zumal dort dann alle SV, RA u. Werkstätten zusammen für das selbe Ziel arbeiten.

Fragen Sie dort doch mal nach
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BeitragVerfasst am: 27. Februar 2007 18:11
SV-Büro Janssen
Landratte
Anmeldedatum: 23.02.2007
Beiträge: 2
Hallo Herr Magister!

ich habe Kontakte zu einem CD/DVD-Preßwerk und zu einem lokalen TV-Sender.

Das Preßwerk könnte Herstellung/Druck der DVDs übernehmen, der TV-Sender hat das Equipment und die Kontakte, um z. B. mit (Laien-)Schauspielern einen entsprechenden Film zu drehen. Da der Sender auch gute Kontakte zur regionalen Musik-Szene unterhält, stellt ein professionelles Ergebnis nicht wirklich ein Problem dar.

Dazu müssen wir aber erst klären,

- ob sowas überhaupt gewollt ist

- welche Auflage benötigt wird

- was das für das einzelne Büro kosten darf

- ...

Erst wenn das im Vorfeld geklärt ist, werde ich auf den Sender zugehen. Das Programm des Senders wird übrigens als DVD an öffentlichen Plätzen (Straßenverkehrsamt, Stadtverwaltung, Media-Markt, einkaudfspassagen etc.) ausgestrahlt.

Gruß
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Regulierungsverhalten von Versicherern 
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