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Urheberrechtsklausel

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BeitragVerfasst am: 26. Februar 2009 20:46
Frank
Piratenkapitän
Anmeldedatum: 23.02.2007
Beiträge: 263
Wohnort: Franken
Hi Wetlife,


Du solltest Deine Kundschaft mit Flyern aufklären siehe Beispiel.
Solche und andere gibts doch im Internet zu Hauf.



Von FOCUS-Redakteurin Birte Siedenburg, Hamburg
Ein Sachschaden von 300 000 Euro
entstand bei diesem Unfall in Ulm

Url: http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/kfz-versicherung/haftpflicht_aid_133712.html
Haftpflicht
Kfz-Versicherungen tricksen mit Gutachten
Kfz-Versicherer kürzen in Deutschland bei Haftpflichtfällen nicht selten
systematisch auch rechtlich einwandfreie Gutachten und sparen sich so
jährlich dreistellige Millionenbeträge.
Die Unternehmen greifen nach FOCUSAngaben
auf zwei Tricks zurück. Sie lassen
von externen Prüffirmen die ihnen
eingereichten Gutachten freier
Sachverständiger so prüfen, dass Positionen
wie beispielsweise
Stundenverrechnungssätze,
Verbringungskosten oder Ersatzteilaufschläge
gekürzt werden. Oder sie versuchen, gleich
direkt Einfluss auf Sachverständige selbst zu
nehmen.
Focus liegen „Arbeitsanweisungen“ – beispielsweise der Kfz-Versicherung der
Allianz und auch der Zürich-Versicherung – vor, mit denen freie und damit
eigentlich unabhängige Sachverständige beeinflusst werden sollen. Ihre
vermeintlich unabhängigen Gutachten sollen auf diese Weise eher im Interesse
der Versicherer ausfallen.
Die Streichungsorgien der Versicherer stoßen bei den Geschädigten auf wenig
Gegenwehr. Der Grund: Viele lassen sich durch die Prüfberichte der
Streichungstrupps verunsichern. Leistungen, die dem unschuldigen Unfallopfer
eigentlich zustehen, sollen so gar nicht erst in einem Gutachten auftauchen.
Später werden sie deshalb meist gar nicht mehr eingefordert. Denn nur die
wenigsten kennen ihre Rechte im Haftpflichtfall.
usw. usw.
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BeitragVerfasst am: 26. Februar 2009 20:49
Frank
Piratenkapitän
Anmeldedatum: 23.02.2007
Beiträge: 263
Wohnort: Franken
....auch für die HUK gibts sowas:

20.02.2007
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/5/0,1872,4393445,00.html
Frontal21
Ärger nach dem Autounfall
Versicherungen lassen Geschädigte im Stich
Christof Endres hatte einen Autounfall. Ihm wurde die Vorfahrt
genommen, ein anderes Auto riss bei seinem Fahrzeug die Seite auf.
Endres trifft keine Schuld, und so gibt er bei einem Kfz-
Sachverständigen ein Schadensgutachten in Auftrag.
Olaf Kumpfert
Die gegnerische Versicherung überweist Endres die vom Gutachter
errechnete Schadenssumme. Doch dann die unangenehme
Überraschung: Sie teilt ihm mit, das Honorar des Gutachters werde
man nicht bezahlen.
Unangemessenes Honorar?
Die Versicherung begründet ihre Ablehnung mit dem
Pauschalhonorar des Sachverständigen. Dabei ist das unter den freien
Sachverständigen - wie auch in anderen Branchen - gängige Praxis:
Je teurer die Reparatur, umso höher das Honorar. Doch die HUKCOBURG
findet das trotzdem unangemessen.
Die Folge: Endres soll den Sachverständigen selbst bezahlen. Für den
Unfallgeschädigten ist das unverständlich: "Selbstverständlich war ich
verunsichert. Wenn man dann die mehreren hundert Euros selbst
zahlen muss, aus diesem Schaden. Ist schon unbeteiligt an der
Sache, kann für den Schaden als solches nichts. Ist unschuldig, das
ist schon relativ heftig."
HUK-COBURG verliert die Prozesse
Christof Endres ist nicht der Einzige, dem es so ergeht. Gerade
bei der HUK-COBURG kommt es häufig zu Gerichtsprozessen um das
Honorar für die freien Sachverständigen. Kfz-Meister Gerald Richter
kennt sich da mittlerweile bestens aus: "Alle bisher entschiedenen
Prozesse wurden positiv für uns entschieden. Die Richter der hiesigen
Gerichte fanden unsere Rechnungen alle für nachvollziehbar und vor
allem für nicht überhöht, sondern im normalen Rahmen."
Doch die vielen Niederlagen beeindrucken die HUK-COBURG wenig.
Der Sprecher der HUK-COBURG, Alois Schnitzer, rechtfertigt die
Gerichtsverfahren: "Wir wehren uns jetzt eben gegen überzogene
Forderungen von Sachverständigen. Und meinen, dies ist unsere
Pflicht. Wir tun es im Interesse unserer Kunden, denn mit deren
Geldern, mit deren Prämien müssten solche überzogenen
Stundenlöhne bezahlt werden."
Missbrauch von Versichertengeldern?
Ein Prozess kostet meist das Dreifache des streitigen Honorars.
So werden die Beitragsgelder der Versicherten durch aussichtsloses
Prozessieren verschwendet, befürchtet Elke Weidenbach von der
Verbraucherzentrale NRW. Sie vermutet eine Strategie hinter dem
Verhalten der Versicherungen: "Die Versicherungsunternehmen
benutzen die Versichertengelder nicht, um strittige Rechtsfragen zu
klären, die sind ja schon längst geklärt, sondern eher, um die
Sachverständigen zu disziplinieren. Und dieses ganze Vorgehen hat
schon den Anschein, dass hier Versichertengelder in großem Umfang
missbraucht werden."
Und so werden Geschädigte wie Christof Endres zum zweiten Mal
Opfer. Sie fühlen sich benutzt, weil auf ihrem Rücken die
Versicherungen einen Kampf gegen die freien Sachverständigen
austragen.
© ZDF 2007
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