Werkstätten weigern sich ihre Verrechnungssätze zu nennen
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Verfasst am: 13. Dezember 2007 20:42 |
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| Zwilling |
| Steuermann |
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| Anmeldedatum: 25.07.2007 |
| Beiträge: 61 |
| Wohnort: Edewecht |
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Moin Kollegen,
in letzter Zeit mehren sich die Fälle, wo sich Werkstätten weigern Ihre Stundenverrechnungssätze zu nenen.
Die Anfrage nach den Verrechnungssätzen erfolgt bei mir aus gutem Grunde per Fax, da die Versicherung ja anschliessend die Verrechnungssätze anzweifeln (auch bei ihren Partnerbetrieben).
Als Begründung wir angeführt: "Der Geschädigte will doch eh nur fiktiv abrechnen, was hab ich denn davon"
Gut, einem DB Betrieb hat das letzten einen 14.000 € Auftrag gekostet .
Der Kunde fragte mich an, warum nach 3 Tagen immer noch kein Gutachten auf dem Tisch liege (i.R. benötige ich dafür 24-48 Std incl. Restweranfragen per E-Mail)
Als ich dem Kunden eröffnete, dass ich den Schaden wegen der fehlenden Verrechnungssätze des von Ihm benannten Reparaturbetriebes noch nicht kalkulieren konnte, war der sehr "Happy".
Der von mir ins Spiel gebrachte Alternativebetrieb (bei dem ich noch nicht mal Gutachtenaufträge bekomme , der aber die einzige alternative Fachverkstatt in der Region ist) hat die Anfrage binnen 3 Minuten beantwortet (Schriftlich per Fax).
End of Song: mein Kunde hat mit seinem gesammten Fuhrpark (Baugeschäft mit ca 25 Fahrzeugen) die Werkstatt gewechselt.
Erboste Rückfrage, von der ursprünglichen Stammwerkstatt, was ich mir eigendlich erdreisten würde, ihnen die Kundschaft madig zu machen, wurde von mir höflich nach dem Prinzip der Bewegungsökonomie beantwortet:
Für ein böses Gesicht brauche ich 54 Muskeln, für ein Lächlen nur 16..
Ein Lächeln ist die humanste Art, dem Gegner die Zähne zu zeigen
Aber, das Problem bleibt:
Wie komme ich nachweislich an die Verechnungssätze ?
Seltsam ist dabei zudem, das die meisten Schwierigkeiten hier "Partnerbetriebe" eine grosen Regionalen Versicherung machen, die erfolglos versucht mich zu "disziplinieren"...
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Ein Schelm, wer arges dabei denkt.....
Bernhard |
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_________________ Bei Abwicklung von Versicherungsschäden ist die Reibungswärme welche bei dem über den Tisch gezogen werden entsteht nicht mit Nestwärme zu verwechseln. |
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Verfasst am: 13. Dezember 2007 21:48 |
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| Slightly |
| Piratenkapitän |
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| Anmeldedatum: 24.02.2007 |
| Beiträge: 559 |
| Wohnort: gerädertem Schiff |
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Soetwas kenne ich nur von den mir bekannten Partnerbetrieben vor Ort. Die geben die Verrechnungssätze nicht raus, alle anderen per Telefon, es sei den du sagst: ich ermittel im Auftrag der oder der Arschekuranz, äh Assekuranz natürlich.
Ich habe einen *vermeindlichen* Kunden mal zu diesen Betrieben geschickt. Frag mal nach was da, selbstverschuldeter Unfall, für Löhne aufgerufen wurden. Gleiches Fahrzeug mit jemand anderem ein paar Tage später und HF- Schaden und unser aller bekannten Versicherung/en: weit über 30 EURO weniger die Std., keine angeblichen Probleme und Versprechungen ohne Ende...
Immer wieder schön die Aussage: "bei uns bekommen sie ihr Fahrzeug komplett gereinigt zurück!" Da wird sicherlich der angrenzende Bereich intensiv beipoliert.
Wenn ich so manche *Partnerwerkstatt*- Instandsetzung sehe, kommen bei mir Zweifel auf ob nicht doch in die angrenzenden Teile billigst einlackiert wird. Nur erscheind es nirgends auf einer Rechnung, aber der Farbton passt schon irgendwie.
Wenn mal einer die Gelegenheit hat ein solches Fahrzeug zu kontrollieren, sollte er doch mal die angrenzenden Teile mit einem Schichtdickenmeßgerät kontrollieren und hier einstellen. |
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_________________ Viele Versicherer wären bessere Schadenregulierer, wenn sie darauf verzichten würden, aus den Sachverständigen *bessere* machen zu wollen. |
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