Wiederbeschaffungswert
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Verfasst am: 3. September 2008 12:14 |
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| Lolek |
| Leichtmatrose |
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| Anmeldedatum: 09.05.2007 |
| Beiträge: 16 |
| Wohnort: Mittelfranken |
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Hallo!
Ich hätte da mal eine Frage zu folgender Fallgestaltung: unverschuldeter Unfall (Haftung steht außer Frage) und Totalschaden am PKW. Wiederbeschaffungswert lt. Gutachten 3.800,- €. Die gegnerische Haftplicht hält diesen für zu hoch und will nur 3.300,- € anerkennen.
Ist die gegnerische Haftpflichtversicherung denn nicht an den Wiederbeschaffungswert lt. Gutachten gebunden? Ansonsten würde der Geschädigte ja auf der Differenz sitzen bleiben, ohne hierfür etwas zu können. Schließlich muss er sich ja als Laie auch auf die Feststellungen des Sachverständigen verlassen können. Ich bin daher der Meinung, dass die Versicherung an den Wiederbeschaffungswert gebunden ist, ggf. dann aber einen Regressanspruch gegen den Gutachter hat. Liege da jetzt total daneben?? |
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_________________ Nur wer sich wehrt, wird die Aufmerksamkeit seiner Gegner erwecken... |
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Verfasst am: 3. September 2008 13:26 |
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| kama52 |
| Piratenkapitän |
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| Anmeldedatum: 29.03.2007 |
| Beiträge: 288 |
| Wohnort: neben Sutra |
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Hallo Lolek,
Regressanspruch gegen den SV hört sich "gut", nach dem dieser sicherlich sich viel Mühe gegeben hat, Dir Dein Fahrzeug höchstmöglich begründet zu bewerten.
Eventuelle Stellungnahme des SV anfordern und ab zum Anwalt deines Vertrauens.
Wenn sich selbst Haftpflichtversicherer nicht an BGH Grundsätze halten, was erwartet man da schon vom Begriff "gebunden". Recht haben und Recht bekommen sind auch hier zweierlei Mass.
Gruß
kama |
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_________________ Anticheater und unabhängiger SV |
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Verfasst am: 3. September 2008 17:21 |
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| Andreas |
| Neptun |
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| Anmeldedatum: 24.02.2007 |
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Grundsätzlich hat Lolek Recht! Der Geschädihte kann sich auf die Angaben im Gutachten verlassen (wie auch beim Restwert) und die Versicherung auffordern den WBW von 3800,00 zu bezahlen.
Selbst wenn dieser tatsächlich zu hoch sein sollte, aber für den Geschädigten nicht erkennbar zu hoch ist, muss die Versicherung zahlen und dann den SV in Regress nehmen.
Das Problem ist nur, dass das die Versicherung nicht macht, denn die zahlt einfach nicht mehr.
Somit der einzig richtige Weg: Anwalt und Versicherung verklagen.
Da zahlt die Versicherung meist gleich nach dem ersten Gerichtsschriftsatz... |
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_________________ Grüße
Andreas |
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Verfasst am: 4. September 2008 07:08 |
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| kama52 |
| Piratenkapitän |
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| Anmeldedatum: 29.03.2007 |
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| Wohnort: neben Sutra |
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"Grundsatzdiskussionen" hatten wir ja zu hauf  |
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_________________ Anticheater und unabhängiger SV |
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