Der ganz normale Wahnsinn ….

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in der Sachbearbeitung im Rechtsanwaltsbüro zur Abwicklung eines stinknormalen Haftpflichtschadenfalles der HUK-Coburg (fiktive Abrechnung):

– Unfall am 22.06.2010

– Anschreiben HUK an Geschädigten: 23.06.2010 („Rundum-Service“ etc.)

– Gutachten durch freien SV am 28.06.2010 (ermittelte Rep.-Kosten: 2.449,44 € brutto, Abzug neu für alt: 47,98 €)

– Versand Gutachten an HUK: 29.06.2010 

– Abrechnung HUK vom 02.08.2010 wie folgt:

– Kürzung Verbringungskosten und UPE-Aufschläge auf 0,00 €

– Benennung von zwei Referenzbetrieben in der Nähe des Geschädigten

– Hinweis auf „VW-Urteil“ des BGH vom 20.10.2009, VI ZR 53/09

– Prüfungsbericht DEKRA (mit Namensnennung des „Sachverständigen“)

– Stundenverrechnungsätze wie folgt: Mechanik = 71,50 €, Karosserie = 90,50 €, Lack = 130,33 € (incl. Material)

– Kürzung bei Lohn: 57,10 € = ca. 7 %

– Kürzung bei Material: 216,03 € = ca. 19 %

– Anruf bei Referenzbetrieb 1: Lohnkosten wohl zutreffend

– Anruf bei Referenzbetrieb 2 (Partnerbetrieb HUK): Mechanik/Karossse: 64,00 €, Lack 83,00 € (ohne Zuschläge)!

– berechnete SV-Kosten  liegen genau im Bereich Gesprächsergebnis BVSK / HUK, es erfolgt keine Kürzung des SV-Honorars

One Response to Der ganz normale Wahnsinn ….

  1. clever says:

    – berechnete SV-Kosten liegen genau im Bereich Gesprächsergebnis BVSK / HUK, es erfolgt keine Kürzung des SV-Honorars

    ??????

    Shame on you mister bush!

    Damit betriebswirtschaftlich auf den von mir geschätzten durchschnittlichen Bürokostenindex hin gesehen zumindest den Gewinn der Huk geschenkt.

    Da darf man über keinen Partnerbetrieb mehr meckern.

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