AG Regensburg verurteilt kurz und knapp, aber zutreffend die HUK-COBURG Allgemeine Vesicherung AG zur Zahlung der vorgerichtlich gekürzten, abgetretenen Sachverständigenkosten mit Urteil vom 5.1.2015 – 7 C 2433/14 -.

Hallo verehrte Captain-Huk-Leserinnen und Leser,

wir setzen die Reihe der positiven Urteile gegen die HUK-COBURG fort. Hier veröffentlichen wir nun ein positives Urteil aus Regensburg zu den Sachverständigenkosten aus abgetretenem Recht gegen die HUK-COBURG. Weil so manches in den Schriftsätzen der HUK-COBURG-Anwälte unerheblich ist, konnte die zuständige Amtsrichterin sich bei dem zu fällenden Urteil gegen die HUK-COBURG kurz und knapp fassen. Es war für den klagenden Sachverständigen praktisch ein 2-Satz-Sieg gegen die anscheinend so übermächtige HUK-COBURG. Kürzer geht es fast nicht mehr. Mit Urteilen wie diesem kann man den Steuerzahler entlasten. Warum ellenlange Begründungen schreiben, die bei der HUK-COBURG sowieso nicht gelesen werden, auf taube Ohren treffen und schon gar nicht beherzigt werden? Lest selbst das Urteil der Amtsrichterin aus Regensburg und gebt bitte Eure Kommentare ab.

Viele Grüße und noch eine schöne Woche
Willi Wacker

Amtsgericht Regensburg

Az.: 7 C 2433/14

IM NAMEN DES VOLKES

In dem Rechtsstreit

Sachverständigenbüro …

– Klägerin –

gegen

HUK-Coburg Allgemeine Versicherung AG, vertreten durch d. Vorstand, Bahnhofsplatz 1, 96450 Coburg

– Beklagte –

wegen Schadensersatz
erlässt das Amtsgericht Regensburg durch die Richterin am Amtsgericht S.-M. am 05.01.2015 ohne mündliche Verhandlung gemäß § 495a ZPO folgendes

Endurteil

1.       Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin 85,80 € nebst Zinsen hieraus in Hohe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit 28.08.2014 zu bezahlen.

2.       Die Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.

3.       Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.

Tatbestand

und

Entscheidungsgründe
(abgekürzt gemäß § 495 a ZPO)

Der Kläger macht im Wege der Abtretung restliche Sachverständigenkosten geltend aus dem Verkehrsunfall vom 23.7.2014.

Die zulässige Klage ist begründet.

Der Kläger hat gegen die Beklagte einen Anspruch auf Zahlung der restlichen Sachverständigenkosten aus der Rechnung vom 7.8.2014.

Sämtliche abgerechneten Beträge bewegen sich innerhalb des Korridors der BVSK-Honorarbefragung 2013. Die Kosten sind daher nicht überhöht und sind von der Beklagten zu bezahlen.

Kosten: § 91 ZPO.

Vorläufige Vollstreckbarkeit § 708 Ziff. 11, 713 ZPO.

Urteilsliste “SV-Honorar” zum Download >>>>>

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