Alles eine Frage der Selbstdarstellung und des Verkaufs

„Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln. Dies verringert Distanzen, schafft Gemeinsamkeit und damit Erfolg."

So äußert sich der HUK-Vorstandssprecher Rolf-Peter Hoenen gegenüber der lokalen Presse anlässlich des 75-jährigen Bestehens der HUK Coburg Versicherung.

Dies im Wissen, das Lachen ist vielen Versicherten, Geschädigten, Richtern, Anwälten, Sachverständigen sowie Reparaturwerkstätten längst vergangen?

Die Antwort auf die Frage "Wo gibt es Entwicklungsperspektiven für die HUK?" bestätigt dies. Herr Hoenen gibt Preis, auch die Konkurrenz lacht nicht mehr.

"Im deutschen Markt sicher in den neuen Bundesländern. Außerdem bin ich überzeugt davon, dass es in den nächsten Jahren eine Konsolidierung unter den Versicherungsanbietern im Privatkundengeschäft geben wird. Das Autoversicherungsgeschäft zum Beispiel ist so wettbewerbsintensiv, dass einige Unternehmen demnächst keine Lust mehr haben werden, es fortzuführen. Die HUK wird sicherlich auf der Gewinnerseite dieser Konsolidierung stehen. Wir sehen gute Chancen für ein solides Wachstum unseres Unternehmens, ohne große Experimente zu wagen in Felder hinein, von denen wir nichts verstehen, wie zum Beispiel die Versicherung gewerblicher oder industrieller Risiken."

Weiter heißt es dann auf die Frage: "Was werden künftig die wirtschaftlichen Standbeine der HUK-Coburg sein?"

Ganz sicher das Privatkundengeschäft und hier besonders die Autoversicherung, also alle Bereiche, in denen der einzelne Haushalt Vorsorge benötigt. Zudem wird die Hilfeleistung im Schadensfall über die reine Geldleistung hinaus künftig größere Bedeutung erlangen, als das heute noch der Fall ist.

Hilfeleistung im Schadenfall – was will Herr Hoenen uns damit sagen? Die Fortführung und Intensivierung des Schadenmanagements in allen Bereichen?!

Die Botschaft an die vielen fleißigen Angestellten: So wie bisher geht es nicht weiter.

"Das Wachstum am Standort Coburg wird sich in der Zukunft sicherlich etwas verlangsamen. Der Markt wächst nicht mehr so rasant wie früher. Wir müssen uns anstrengen, um uns zu behaupten. Das werden wir auch tun, aber sicher nicht mit der gleichen Personalentwicklung, wie dies in den vergangenen Jahren der Fall war."

Wen in Zukunft der dann ausgesprochene "Dank" nicht trösten kann, wird sich zeigen.

"Die HUK ist ein wichtiger Teil des Standorts Coburg. Das Unternehmen ist ein, wenn Sie so wollen, „zahlungskräftiger Bürger“ dieser Stadt. Es beschäftigt viele Menschen, die in der Region leben. Wir möchten uns für die tolle Leistung bedanken, die wir jeden Tag von ihnen bekommen. Und wenn wir eine große Geburtstagsparty feiern, dann laden auch wir gerne Gäste ein."

Was wünscht sich die HUK zum 75. Geburtstag von den für den Standort Coburg Verantwortlichen? hatte zu guter Letzt der Interviewer Wolfgang Braunschmidt von "Home NACHRICHTEN Lokal Coburg" zu fragen.

"Eine gedeihliche Weiterentwicklung des Standorts, eine Stärkung der Infrastruktur, eine geringere Abhängigkeit von einigen wenigen großen Gewerbesteuerzahlern, weil das die Gefahr der Lähmung in sich birgt. Coburg muss mit seiner Wirtschaftsförderung seine Unternehmens-, Wirtschafts- und Arbeitsplatzstruktur auf eine breitere Basis stellen. Wenn das geschieht, dann wird dies auch dem Unternehmen HUK-Coburg zugute kommen."

Keine Macht den "wenigen großen Gewerbesteuerzahlern" – eine Kampfansage?

Quelle:  http://www.np-coburg.de/nachrichten/lokal/coburg/art2394,819035

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1 Antwort zu Alles eine Frage der Selbstdarstellung und des Verkaufs

  1. Femi Nine sagt:

    Wie glaubwürdig sind Journalisten?

    Herr  W. Braunschmidt hat die Frage bei "ZAPP" mehr als deutlich beantwortet.

    http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,,SPM2488,00.html?redir=1/

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