eCall – Immer diese Halbwahrheiten

Bei t-online ist ein Artikel zum Stand des Einbaus von eCall in neuen Fahrzeugen eingestellt.

Die Pkw-Hersteller umgingen das EU-Gesetz. Warum sie es umgehen, dazu gibt es keine Informationen. Denn wer möchte schon gerne, dass die Kunden lesen, es geht der EU gar nicht um das Retten von Leben, sondern allein um die Befriedigung finanzstarker Lobbyisten. Mit keinem Wort werden die  widerstreitenden Interessen der Fahrzeughersteller und der Kfz-Haftpflichtversicherer thematisiert. Sprich im Fall des Unfalles, um die Steuerung des beschädigten Fahrzeuges entweder in die Kfz-Hersteller-Werkstatt oder in die sogenannten Vertrauenswerkstätten der Kfz-Haftpflichtversicherer und zudem um den Zugriff auf die Fahrzeug-, Fahrer- und Insassendaten.

eCall: Warum der automatische Notruf wenig bringt

Wie Autohersteller den eCall umgehen

Und das liegt an einem Kniff der Autohersteller. Die EU schreibt nämlich den Einbau nur für Fahrzeuge vor, deren Typgenehmigung erteilt wird. Häufig wird für ein neues Modell aber nur die Genehmigung von Vorgängermodellen fortgeschrieben. Dadurch entfällt unter anderem die Pflicht, das neue Modell mit dem Notruf auszustatten.

Hinzu komme ein weiteres Problem: Einige Hersteller bieten eigene Services an. Der Notruf geht dann bei einem Callcenter des Herstellers ein und wird erst von dort an die 112 weitergeleitet. Erst dann macht sich der Krankenwagen auf den Weg.

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