Qualität statt Dumpingpreis

Quelle: Autohaus Online vom 24.10.2014

ZDK-Präsident Jürgen Karpinski hat die Versicherungswirtschaft beim Brandthema Schadenmanagement in die Pflicht genommen.

Jürgen Karpinski, Präsident des Deutschen Kfz-Gewerbes (ZDK), hat die Autoversicherer zu einer angemessenen Schadenregulierung ermahnt. Der von den Versicherern ausgeübte Preisdruck sorge für zunehmenden Ärger unter den Mitgliedsbetrieben, sagte Karpinski beim Jahresgespräch des Kfz-Gewerbes mit dem Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) am vergangenen Mittwoch in Berlin.

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4 Kommentare zu Qualität statt Dumpingpreis

  1. SVS sagt:

    „… frei entscheiden, an wen sie ihre Fahrzeugdaten übermitteln: an Hersteller, Versicherer, Kfz-Betriebe, Mobilitätsdienstleister oder Automobilclubs.“

    Aber nicht an freie KFZ-Sachverständige und Rechtsanwälte; Und erst garnicht in die Hände des Fahrers oder Fahrzeugeigentümers!

  2. virus sagt:

    Ja SVS, in die Jahre gekommene Männer, insbesondere wenn sie den Blick für das Wesentliche – wie die Notwendigkeit des eigenverantwortlichen Handelns als Existenzgrundlage – verloren haben, sollten zwecks Schadenbegrenzung besser eher als später ihren Frauen im Garten zur Hand gehen oder meinetwegen mit der Liebsten in Urlaub fahren.

  3. BGH Leser sagt:

    @ virus

    meinst Du mit der Liebsten, oder mit der Liebsten?

  4. Willi Wacker sagt:

    Die Fahrzeugdaten gehören einzig und allein dem Fahrzeugeigentümer und mit dessen Wissen und Willen auch dem Fahrzeughalter.
    Versicherungen sind von den Fahrzeugdaten fernzuhalten.
    Mit den Fahrzeugdaten können Bewegungsprofile erstellt werden. Was interessiert es meine Versicherung, wann , wo und wie ich an diesem oder jenem Ort war? Was interessiert es die Versicherung, ob mein Fahrzeug nachts statt in der Garage am Main geparkt war? Diese Daten gehören einzig dem Eigentümer bzw. Halter des Fahrzeugs.
    Im Rahmen des E-call-Systems, aus dem die Daten entnommen werden können, sind die Daten lediglich an die Notfallleitstellen zu übermitteln. Allenfalls ist noch eine Schnittstelle für die Hersteller, die ja immerhin investieert haben, vorzunehmen. Mehr aber auch nicht.

    Die Versicherer versuchen ja bereits probeweise das Modell. Es ist ja nicht so, als ob die Versicherer abgehängt würden. Sie können durchaus mit erheblichen Mitteln, wenn sie meinen derartige Überwachungssysteme benötigen zu müssen, diese selbst entwickeln und ihren Versicherungskunden dann zur Nutzung überlassen. Dann haben sie die gewünschten Daten, aber erhebliche Investitionen vorgenommen. Ob sich das dann noch rechnet, wage ich zu bezweifeln. Die Übernahme der Notrufsäulen hat sich in Zeiten des Handys auch nicht gerechnet.

    Fazit: Schnittstellen gehören nicht in die Hände der Versicherer.

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