Stehen HUK-Versicherer über unserem Rechtsystem?

Immer öfters erlebe ich die gleiche  Misere mit Unfallopfern, welche von der gegnerischen Versicherung so eingeschüchtert bzw falsch informiert wurden, dass sie entweder den Gutachtenauftrag zurückziehen, oder sich förmlich sträuben den Unfallschaden durch einen Rechtsanwalt regulieren zu lassen.
Warum ist das wohl so?
Gezielte Falschinformationen durch Sachbearbeiter der Assecuranz an den Geschädigten ………..

ermöglichen solche Verunsicherungen u.bewirken das Übrige. Somit ist es der Assekuranz gelungen, den für sie unangenehmen u. lästigen Verbraucherschutz gleich im Vorfeld auszuschalten.Yell

Die Versicherer nennen das Schadenmanagmant, ich würde das unjuristisch einer Vorsatzstraftat einordenen.

Hier sind aber doch die Rechtsanwälte u. Juristen verstärkt gefordert, Möglichkeiten zu finden,dass man die Unfallopfer bei der Kontaktaufnahme mit der gegnerischen Versicherung, nicht mit unterschwelligen Drohungen u. Unwahrheiten(Schadenminderungspflicht,wir zahlen Gutachten nicht,Sie müssen unsern SV nehmenwenn Anwalt eingeschaltet wird dauert es länger,die Gesetzeslage hat sich geändert….usw. die Unwahrheiten lassen sich beliebig fortsetzen…)davon abbringt ihre verbrieften Rechte zu wahren.

Es kann doch m.M. nicht sein, dass der Staat die motorisierten Verkehrsteilnehmer per Gesetz verpflichtet bei Privatfirmen eine Haftpflichtversicherung abzuschließen, jene Firmen aber das Vertragsverhältnis durch Verbreitung von Unwahrheiten mißbrauchen bzw. so ausnützen, damit der Gechädigte seine Rechte nicht wahrnimmt.
Wir werden somit gezwungen dort Verträge abzuschließen, wo man ständig u. erfolgreich die Rechtsprechung unterläuft bzw. ignoriert. Das ist doch paradox!
Zwingt uns da nicht der Staat per Gesetz, Verträge bei rechtswidrig handelden Firmen abzuschließen?
Was nützen einem Unfallopfer Rechte, wenn sie im Schadenfall u. in einer gewissen Stresssituation unrechtmäßig u. hinterlistig ,von darauf geschulten Sachbearbeitern in Abrede gestellt werden.
Wäre es nicht eine Überlegung wert, hier einzuhaken?
Sollte nicht da, wo eine Pflichtversicherung verlangt wird,der Gesetzgeber darauf achten,dass den Unfallopfern nicht vorsätzlich ihre Rechte entzogen werden? 
Müsste eine vorsätzliche Falschinformation nicht unter Strafe gestellt werden?
So werte Anwälte, Richter u. sonstige Staatsdiener sehe ich das falsch, oder besteht hier dringend Handlungsbedarf?

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12 Kommentare zu Stehen HUK-Versicherer über unserem Rechtsystem?

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