Trotz satter Rabatte: Vielen Autohändlern geht die Luft aus

25 Prozent Rabatt: Damit lockt ein Autohändler in Kiel, an diesem Wochenende einen Neuwagen zu kaufen. Angesichts sinkender Nachfrage und Umsätze stehen die Händler offensichtlich auch in Schleswig-Holstein zunehmend unter Druck. Der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes warnt bereits vor mehr als 1000 Insolvenzen bundesweit in diesem Jahr.

Quelle: Presseportal

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5 Antworten zu Trotz satter Rabatte: Vielen Autohändlern geht die Luft aus

  1. Hunter sagt:

    Muss eigentlich anders lauten:

    Den Autohändlern geht die Luft aus, weil sich der durchschnittliche Autofahrer im Zeitalter der knappen Kassen die überteuerten Preise für Autos auf dem deutschen Markt nicht mehr leisten kann.

    Oder

    Den Autohändlern geht die Luft aus, weil Autohersteller schon seit vielen Jahren Märkte mit geringerer Kaufkraft mit Hilfe überzogener Preise des deutschen Marktes subventionieren.

    Oder

    Wegen satter Rabatte geht vielen Autohändlern die Luft aus!

  2. Werkstatt-Freund sagt:

    Hi Hunter,
    vielleicht gibt es auch bald keine Opel-Vertragshändler mehr. Die Kapitalmarktkrise und fehlerhaftes Management lassen grüssen.
    Gute Nacht

  3. Hunter sagt:

    Meiner Meinung nach grüsst nur das fehlerhafte Management, da die Zeichen in der Automobilwirtschaft schon viele Jahre auf Sturm stehen. Sieht man am besten an den hohen Preisnachlässen, die schon seit langem gewährt wurden, um den Absatz am Laufen zu halten. Die Kapitalmarktkrise kam gerade zum richtigen Zeitpunkt, um das kommende Disaster zu offenbaren und einen Schuldigen auszumachen. Außerdem will man mit dieser Punktlandung Steuergelder abschöpfen, nachdem dies bei den Banken ja so gut funktioniert hat.

    Es war weder gerechtfertigt, verzocktes Geld der Banken durch zusätzliche Kreditbelastung des Steuerzahlers auszugleichen, noch gibt es irgend eine Rechtfertigung, die Automobilwirtschaft mit Steuergeldern am Leben zu halten, nachdem diese selbst den Untergang durch eigenes Missmanagement herbeigeführt hat. Man sollte nie vergessen; die derzeitige Regierung vergibt keine vorhandenen Gelder aus der Steuerkasse, sondern erhöht mit den „Rettungsmassnahmen“ die Schuldenbelastung des Bundes. Finanziertes Geld wird also „verschenkt“. Auch wenn die Verpackung „Bürgschaft“ genannt wird.

    Was zur Zeit abläuft, ist eine exorbitante Subventionierung der Banken und der Industrie, die nur dazu führt, dass die Manager keine Veranlassung sehen, an der derzeitigen Firmenpolitik irgend etwas zu ändern. Eher das Gegenteil ist der Fall. Man kann munter weiter wursteln, da nun ausgelotet wurde, dass man im Notfall, als Plan B, immer auf den Staat zählen kann.
    Voraussetzung hierfür ist, dass man ein großes Unternehmen leitet und dieses gewaltig an die Wand fährt, um dann mit der Trumpfkarte „Arbeitsplätze“ zu winken.

  4. Buschtrommler sagt:

    @Werkstattfreund:
    Zitat:vielleicht gibt es auch bald keine Opel-Vertragshändler mehr.

    Das sollte offenbar kein Problem sein nach Ansicht mancher Zeitgenossen….:
    href=“http://www.presseportal.de/pm/30621/1303455/rheinische_post
    Dafür bekommt man auch die entsprechende Konstellation geboten, die durchaus Gedanken aufwerfen sollte:
    href=“http://www.presseportal.de/pm/24340/1303082/profleet_gmbh
    Wie tief wird die (Doppel-)moral noch sinken in D ?
    Gruss Buschtrommler

  5. Frank sagt:

    Hi Buschtrommler,

    welche Moral ?????

    Etwa die eines Vorstandsvorsitzenden mit xxxxxxxx € Gehalt??

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