Wer`s hat, der kann. Und wer zahlt meine Rechnung beim Fotograf?

Elektronische Gesundheitskarte  (Quelle: focus.de)

Kommentar von FOCUS-Online-Redakteurin Catrin Gesellensetter

Der Schildbürgerstreich der Ulla Schmidt

Ursprünglich sollte die elektronische Gesundheitskarte alles besser und billiger machen. Nun könnte sie manchen Kassenpatienten den Gesundheitsschutz kosten.

Hintergrund des neuen Verwaltungs-GAUs:

Das Gesetz sieht vor, dass die neue Gesundheitskarte zwingend das Konterfei des Versicherten zeigen muss – andernfalls könne die Karte nicht ausgestellt werden. Im Klartext bedeutet das: kein Lichtbild, keine Karte, keine Karte, keine medizinische Versorgung.

Der Preis für diese Besitzstandswahrung kann sich allerdings sehen lassen. Laut Berechnungen der Unternehmensberatung Booz Allen Hamilton dürfte die Einführung der Gesundheitskarte in den kommenden fünf Jahren bis zu 5,2 Milliarden Euro verschlingen. Für die erstmalige Ausgabe an alle Mitglieder kommt noch einmal eine halbe Milliarde dazu – inklusive Passbildern, versteht sich.

Da fällt mir ein, hat eigentlich schon jemand eine Anfrage an seinen Versicherer gestartet, um Auskunft über seine gespeicherten Daten bei der Uniwagnis-Datei zu erhalten?

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, VERSICHERUNGEN >>>>, Wichtige Verbraucherinfos veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Kommentare zu Wer`s hat, der kann. Und wer zahlt meine Rechnung beim Fotograf?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.