Plusminus prangert Regulierungspraktiken der Haftpflichtversicher bei immateriellen Unfallschäden an.

In der Plusminus-Sendung der ARD am Dienstag abend 21.30 h prangerte das Wirtschaftmagazin der ARD die eintrittspflichtigen Haftpflichtversicher bei schweren Verkehrsunfällen bzw. bei einem schweren Unfall auf dem Hamburger Rummelplatz „Der Dom“ an. In beiden Fällen traten unfallbedingt schwere und schwerste Körperschäden ein, für die die Versicherer in vollem Umfange einzustehen haben.

Bedauerlich ist, dass in beiden Fällen auf Zeit gespielt wurde und versucht wurde, die Opfer ausbluten zu lassen. Wenn nicht Verwandte, Freunde und Bekannte eingesprungen wären, hätten die Opfer bereits wegen der fehlenden und rechtwidrig nicht zur Verfügung gestellten Mittel aufgeben müssen. Immerhin ist bei einem der Opfer ein derart gravierender Körperschaden (Dauerschaden) eingetreten, dass eine Summe von 7 Mio. Euro im Raume steht. Die zum Schadensersatz verpflichtete Generali Versicherung hatte nach der Salamimethode immer nur häppchenweise Zugeständnisse eingeräumt.

Insgesamt wurden zwei Beispiele unmenschlicher Schadensregulierung dargestellt. Vielleicht kann die Redaktion Kontakt mit Plusminus aufnehmen und einen Auszug der Sendung hier einstellen.

Die Sendung war ein Beispiel dafür, wie auf dem Rücken der Opfer rechtswidrig Schadensersatzleistungen in Form des Schmerzensgeldes oder der Rente zurückgehalten oder gekürzt werden. Die Haftpflichtversicherer haben auch eine gesetzliche Verpflichtung, nämlich Schadensersatz zu leisten.

Quelle: Plusminus vom 08.12.2009

Dieser Beitrag wurde unter Generali Versicherung, Haftpflichtschaden, Personenschäden, TV - Presse, VERSICHERUNGEN >>>> abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Kommentare zu Plusminus prangert Regulierungspraktiken der Haftpflichtversicher bei immateriellen Unfallschäden an.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.