Der Blick durch die Realitätsverlust-Brille

Autohersteller, Zulieferer und Autohäuser kämpfen um ihre Existenz, tausende  Arbeitsplätze  in Gefahr, die Politik denkt über  Verschrottungsprämien von Altautos nach – verzichtet auf die  Kfz-Steuer für die nächsten zwei Jahre, die Umwelt leidet, unserer aller Gesundheit gefährdet aufgrund veralteter KFZ-Technik.

Wen interessiert´s?

Quelle: AUTOHAUS online

„Höhere Restwerte durch besseren Service“

„Topmoderne Technik, bester Kundenservice und faires Miteinander unter allen am Restwertgeschäft Beteilgten“ – so bringen Vorstand Dirk Detmer und Vertriebsleiter Daniel Seiler das Erfolgsrezept der W.O.M. AG im SchadenBusiness-Exklusivinterview auf den Punkt.

……….

Obwohl der Online-Handel mit Unfallfahrzeugen also längst zu einem internationalisierten, grenzüberschreitenden Geschäft geworden ist, bietet nach Ansicht der W.O.M.-Verantwortlichen selbst der deutsche Markt für sich bereits genügend weitere Wachstumspotenziale:  ………..
 
……….. Wir wollen höhere Restwerte durch besseren Service erzielen, von der aktiven, selektiven Vermarktung der Unfallfahrzeuge an spezialisierte Händler bis zu den umfangreichen Dienstleistungen unseres W.O.M. Servicecenter.“

Bei der Gelegenheit, kann mir jemand erklären, wie ein „besserer Service“ den Wert eines Schrottfahrzeuges erhöhen kann?

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1 Antwort zu Der Blick durch die Realitätsverlust-Brille

  1. Jonny Depp sagt:

    Ein „besserer Service“ führt zu einem höheren „fiktiven“ Restwert. Wenn klar ist, daß der Geschädigte sein Fahrzeug behalten will, muß ein Restwertangebot her, das höher ist, als der Wiederbeschaffungswert. Dann hat doch auch der Geschädigte einen „besseren Service“ erhalten. Schließlich ist sein beschädigtes Fahrzeug dann mehr wert, als sein unbeschädigtes – das ist das Ende der Wertminderung.

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