HUK-Coburg hat höchstrichterliche Rechtsprechung verhindert.

In den bundesweiten Honorarstreitigkeiten der Sachverständigen mit der HUK-Coburg-Versicherung, konnten wir aktuell folgendes in Erfahrung bringen:

Die HUK-Coburg hat ein Revisionsverfahren vor dem BGH, in dem es darum ging, ob das Sachverständigenhonorar nach pauschalem Grundhonorar (je Gegenstandswert) oder nach Zeitaufwand abzurechnen ist, durch Zahlung erledigt, obwohl das Berufungsverfahren für die HUK-Coburg noch positiv ausgegangen war!

Weisen Sie deshalb bitte in geeigneten Fällen die Gerichte zwingend auf diesen Sachverhalt hin! Der Behauptung, es sei nach Zeitaufwand abzurechnen, ist der Einwand des  venire contra factum proprium nemini licet (niemand darf sich in Widerspruch zu seinem eigenen Verhalten setzen) entgegen zu halten.

Bitte senden Sie diese wichtige Nachricht, im Sinne einer breit gestreuten Publikation, an alle mit dieser Problematik befassten Personen (Sachverständige, Anwälte, Richter) weiter!

Es ist wohl anzunehmen, dass dieser Sachverhalt u. a. auch Herrn Richter Dr. Eichfelder (Gericht Coburg) nachdenklich stimmen wird.

Es wäre wirklich interessant wenn hier ein Jurist den Sachverhalt jenen erklären könnte, welche sich als Unfallopfer, oder Kfz.-Sachverständige, diesbezüglich mit dem Unfallregulierungsverhalten der Huk-Coburg auseinandersetzen müssen.

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