HUK-COBURG weiterhin beratungsresistent und auf dem üblichen Verliererkurs.

Urteil des AG München von 26.10.2006

Der Richter am AG München, Herr Weimann hat aufgrund mündlicher Verhandlung zurecht erkannt, dass der Beklagten (vertreten durch RA Bachinger aus Dachau) das Sachverständigenhonorar in Höhe von € 850,86, bei einer Schadenhöhe (€ 40.600.00 W.T.) und einem Wiederbeschaffungswert von € 14.500,00 zu bezahlen ist.

Der Richter zitiert dabei die BGH Entscheidung über den Abrechnungsmodus, beachtet den Honorarkorridor des BVSK, welcher diesmal wesentlich besser gemacht wurde als das vorausgegangenen Zahlenmischmasch, beachtet Spannbreiten und schließt sich damit der LG München I Rechtsprechung an. Urteile vom 21.02.2002 (19 S 22935/00), vom 05.12.2002 (19 S 8541/00) und Urteil vom 23.01.2003(19 S 12481/00).
Daran kann man ersehen daß auch so mancher qualifizierter Richter, ohne ein Honorargutachten zu veranlassen, welches nicht selten den SV zu seinem nicht erhaltenen Honorar noch mit weiteren Kosten von € 2000,00 –  € 3000,00 belastet, eine gerechte Urteilsfindung zustande bringt.

Allen Usern wünsche ich noch einen schönen Abend

F. Hiltscher

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17 Antworten zu HUK-COBURG weiterhin beratungsresistent und auf dem üblichen Verliererkurs.

  1. Der Haule sagt:

    Hallo Herr Hiltscher,

    nicht beratungsresistent, sondern rechtssystem-resistent. An anderer Stelle werden solche systematischen Rechtsbrüche „organisiertes Verbrechen“ genannt und dem entsprechend verfolgt.

    Der Haule

  2. Chr. Zimper sagt:

    ja, man stelle sich vor, alle gehen einkaufen und keiner bezahlt. So nach dem Motto, bitte teilen Sie mir schriftlich mit, warum der Preis für die Schuhe, für die Hose, für den Pelzmantel angemessen ist. Hier ist meine Adresse.
    Nach Zugang Ihres Schreibens teile ich Ihnen dann gerne mit, ob und wieviel ich gedenke, für das jeweilige Produkt zu bezahlen.

    Ich höre es schon laut rufen: Kaufhausdedektiv – Polizei – schnell, schnell ….Diebe

    MfG
    Chr. Zimper

  3. Der Haule sagt:

    Na, wo ist denn Haarsträubend und Co.?

    Mit der altbackenen Erklärung, bei SV`s gibt es keinen Markt wie bei den von Frau Zimper angeführten Produkten und daher sind diese Honorare willkürlich, überhöht und nicht angemessen und so weiter und so fort.

    Oder sind die „Wir sind alle toll!“ Argumente nach der VOX-Sendung endgültig ausgegangen?

    Wahrscheinlich haben wir sie vertrieben, wie kann man auch so resistent stets Tatsachen veröffentlichen und die Wahrheit verbreiten.

    Mfg. Der Haule

  4. Robin Huk sagt:

    Die bezahlten Versicherungsblogger sind diese Woche offensichtlich alle im Urlaub (Herbstferien).

    Familie, Friede, Freude, Eierkuchen und so.

    Dauerlügen ist doch ziemlich anstrengend – auch wenn es für´s Guiness-Buch nicht ganz reicht.

    Von zu Hause mailen iss auch nicht, höchstens heimlich.
    Mutti könnte ja mitbekommen, auf welche (Un)Art die monatlichen Brötchen verdient werden.

    Aber keine Sorge – nächste Woche gibt`s dann wieder Märchenstunde für alle rechtschaffenen Blogger auf dieser Plattform.

    Man ahnt´s schon wieder.

    Ich arbeite bei der tollsten und besten Versicherung im ganzen Universum und Umgebung……..

  5. Skydiver sagt:

    Fragte 1. ist das Verhalten der HUK-Cobold nicht alls insgesamt kriminell zu bewerten?

    wenn ja resultiert hieraus, nach meinem bescheidenen Rechtsempfinden, nicht ein aus reichend begründeter Straftatbestand?

    Frage 2. warum hören wir dann nicht endlich mit dem Kinderkram auf und bombardieren den Vorstand mit konzentrierten Strafanzeigen?

    Es muss doch möglich sein über uns SV die Staatsanwaltschaften zumindest um Stellungnahme zu diesem Thema auf zufordern.

    Der nächste Schritt parallel dazu wäre auch eine Petitioneingabe an den deutschen Bundestag, dann muss es zumindest als Tagesordnungspunkt behandelt werden und es kann hinter keiner Sagen wir auf von all dem nichts gewußt.

  6. Skydiver sagt:

    streiche auf und setze „haben“

  7. Der Glückliche sagt:

    Ein Wunder ist geschehen! Die HUK-Coburg hat heute eine von ungefair 20 Rechnungen bezahlt. Die Rechnung ist zwar 2 1/2 Monate alt, aber ohne Abzüge (Abrechnung nach BVSK-Tabelle HBIII). Versehen oder Einsicht?

  8. Der Haule sagt:

    Hallo Glücklicher,

    rufen Sie bei der HUK-Coburg an, fragen Sie nach dem SB.
    Ich tippe auf folgende Antwort“ Herr/Frau XXX ist nicht mehr bei uns tätig, womit kann ich Ihnen helfen“. Ist der SB noch nicht geköpft, will er das Geld von Ihnen zurück.

    Oder rufen Sie mal Ihren Auftraggeber an. Vielleicht hat der in seiner Abrechnung folgenden oder ähnlichen Spruch:

    „Die Sachverständigen-Kosten wurden laut Abtretungserklärung direkt an den Sachverständigen ausbezahlt. Da die Rechnung des SV nicht prüffähig und nicht nachvollziehbar sowie nach unserer Rechtsauffassung bei weitem überhöht ist, können wir diese nicht anerkennen und haben diese vom Fahrzeugschaden abgezogen. Bitte setzten Sie sich mit Ihrem SV in Verbindung.“

    Einsicht setzt Willen zur Anerkennung der Rechtslage voraus.
    Das werden Sie so schnell bei der HUK-Coburg nicht erleben.

    Der Haule

  9. Der Glückliche sagt:

    @ Der Haule

    Die Gedanken kamen mir auch schon. Aber der Geschädigte (Auftraggeber) hat den Schaden komplett erstattet bekommen, sogar ohne Abzüge bei den Hersteller-AW’s etc. Ich versteh’s ja selbst nicht.

  10. Der Haule sagt:

    Hmh,

    vielleicht ein SB, der gekündigt hat, und jetzt alles durchwinkt?
    Hoffentlich, dem schicken wir alle unsere offenen Rechnungen!!

    (Träum, Träum, Träum)

    Mal schauen, wenn Haarsträubend mit dem Hammer auftaucht und uns wieder weckt.

    Der Haule

    (P.S. Mir kann er keine auf den Kopf geben, ich habe nämlich meinen unter dem Arm!)

  11. Störtebeker sagt:

    Hallo Glücklicher!

    Ich denke, dass da wohl ein neuer Mitarbeiter,der noch nicht alle Direktionsanweisungen kennt, tätig war. Möglicherweise ist das derjenige der sich auf diese Anzeige hin beworben hat…

    http://www.captain-huk.de/lustiges/multitalent-gesucht-zum-mitreisen/

    MfG
    Störtebeker

  12. WESOR sagt:

    Strafanzeige wurde bereits im Januar 2006 unter UJS3325/06 erstattet. Staatsanwalt nach 9 Monaten Ermittlungzeit: „Kein öffentliches Interesse“ Anzeigeerstatter: Widerspruch gegen Einstellung, weil die Haftpflichtversicherung vom Gesetzgeber als Pflichtversicherung zugelassen ist.. Sache läuft.

    Bräuchte einen guten Tipp von einem Rechtsanwalt.

  13. Skydiver sagt:

    @WESOR

    Ich bin noch auf der Suche nach einem geeigneten Staatsanwalt, bin für jeden Tipp dankbar. Interresanterweise muss man leider feststellen, dass sich keiner, auch nicht auf höchster Ebene in Berlin die Finger verbrennen möchte (alles Politik oder was). Trotz alledem knackt es gehörig im Gebälck, nur lange genug Belästigen (Beschwerde an die bekannten Stellen wie bspw. Bafin, Kammern und deren Dachverbände selbstverständlich auch an den GDV) und das ganze am besten wöchentlich, nur so kann das verbrecherische Gehabe einiger Gesellschaften der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden! So kann es jedenfalls nicht mehr weiter gehen, und wenn ja dann in Zukunft ohne mich. Dann lautet die Parole Bananenstaat „Ahoj“ Nur muss man leider davon ausgehen, dass unsere Regierung kein berechtigtes Interesse daran hat! Vielmehr kann man sich dem Eindruck nicht mehr entziehen, dass die offensichtliche wirtschaftskriminallität von Regierungsebene sogar noch forciert und gefördert wird, mehr noch, sich zur fundamentalsten Systemstütze weiter entwickeln wird.

  14. Kommentator sagt:

    Leider hat sich die Ansicht, dass das Grundgesetz etwa die Wirtschaftsverfassung der Sozialen Marktwirtschaft vorsehe (so noch Nipperdey), nicht durchsetzen können.

    Deshalb fehlt es m. E. bei der Ausbildung unserer heutigen Manager, Führungskräfte und Politiker eine soziale Ausbildung.

    Darum hier mal den link zur Erklärung der eigentlich in Deutschland propagierten sozialen Marktwirtschaft (von wikipedia):

    Zitat:

    …. Zur Abgrenzung einer sozialverantwortlichen Form der Marktwirtschaft von deren reiner Ausprägung wurde der Begriff Soziale Marktwirtschaft 1947 von dem Ökonomen Alfred Müller-Armack geprägt. Die Wirtschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland wird diesem Begriff zugeordnet.
    ….
    „Konzerne und marktbeherrschende Stellungen gefährden in dieser Interpretation das Funktionieren der Marktwirtschaft und müssen unterbunden, zumindest aber staatlicher Kontrolle unterstellt werden.“

    Gibt es noch staatliche Kontrolle oder sind wir bereits zur freien Marktwirtschaft ohne soziale Aspekte übergegangen?

    Was bei uns mittlerweile herrscht hat mit sozial nichts mehr zu tun.

    Mfg

  15. Skydiver sagt:

    Danke für Ihren Kommentar!

    Zitat:

    „Konzerne und marktbeherrschende Stellungen gefährden in dieser Interpretation das Funktionieren der Marktwirtschaft und müssen unterbunden, zumindest aber staatlicher Kontrolle unterstellt werden.“

    Eben es gibt aber keine staatliche Kontrollfunktion mehr, im Gegenteil unsere Politiker bedanken sich sogar artig bei der „Versicherungsmafia“ für die geschätzte „hoheitliche“ Übernahme des Zentralrufes etc. Dieser Sumpf ist nicht mehr mit Worten zu beschreiben! So ich geh jetzt nicht mehr zu Tisch, sondern ein Gefäß holen.

  16. WESOR sagt:

    Die BaFin antwortete : Wir sind nur für das Vertragsverhältnis zwischen Versicherung und Versicherungsnehmer zuständig. Haftpflichtschäden fallen nicht unter ihren Zuständigkeitsbereich.

    Das ganze ist eine Frace. Die Versicherer zahlen eine Umlage für die Intitution BaFin und ein ehemaliger Richter hat einen Arbeitsplatz. Wem wundert da noch etwas.

    Deutschland hat in Sachen Koruption Italien schon überholt.

  17. Skydiver sagt:

    Die BaFin antwortete : Wir sind nur für das Vertragsverhältnis zwischen Versicherung und Versicherungsnehmer zuständig. Haftpflichtschäden fallen nicht unter ihren Zuständigkeitsbereich.

    Das ganze ist eine Farce. Die Versicherer zahlen eine Umlage für die Intitution BaFin und ein ehemaliger Richter hat einen Arbeitsplatz. Wem wundert da noch etwas.

    Deutschland hat in Sachen Koruption Italien schon überholt.

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