Banken- und Versichereraufsicht – drei Schritte vor – vier zurück?!

Quelle: Frankfurter Rundschau

Noch bevor das neue europäische Überwachungssystem für die Finanzmärkte so richtig ausreifen kann, wird es mit dem Versicherer-Lobby-Virus geimpft.

Eiopa

Eine neue Dimension

In Frankfurt wird die Eiopa gegründet, eine der drei neuen Institutionén zur europäischen Finanzmarktaufsicht. Die Eiopa wird zukünftig den Markt für Versicherungen und betriebliche Pensionsfonds beaufsichtigen.

Laut Frankfurter Rundschau

…… sei mit Eiopa nun eine Institution geschaffen worden, die für alle verbindliche Entscheidungen treffen könne. Dies betreffe etwa neue Standards oder das Verbot gefährlicher Produkte. Auch könne Eiopa einzelnen Versicherungsunternehmen direkt Instruktionen geben, falls sie gegen europäisches Recht verstoßen und die nationalen Aufseher nicht aktiv werden.

Kontrolle, Aufsicht, Verbote – etwas womit sich der Präsident des GDV im Bezug auf die Assekuranz niemals anzufreunden vermag?

Branche befürchtet Papierkrieg

Die Umsetzung von Solveny II bereitet aber der Branche „erhebliche Bauchschmerzen“, klagte kürzlich Rolf-Peter Hoenen, Präsident des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Ihm zufolge belasten die „ausufernden Berichtspflichten“ vor allem kleine und mittlere Versicherer stark. Die EU-Kommission scheint nun einlenken zu wollen. Van Hulle kündigte jedenfalls an, dass das System „nicht zu komplex werden“ solle. Den Planungen zufolge wird Solvency-II zu Beginn des Jahres 2013 in Kraft treten.

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