Der Willi hat die Tausend voll – und das zum 3. mal !!

Bis zum 30.11.2011 wurden durch „Willi Wacker“ 1.000 Beiträge bei CH vorgestellt. Gut 3 Jahre später, am 06.01.2015, waren es dann schon 2.000. Nach weiteren 2 Jahren sind wir nun bei unglaublichen 3.000 (in Worten: Dreitausend) Beiträgen angelangt.

Damit hält er nun einen Anteil von etwas weniger als 50% aller bei Captain HUK veröffentlichten Beiträge in den letzten 10 Jahren.

!! Herzlichen Glückwunsch lieber Willi zu 3.000 veröffentlichten Beiträgen bei Captain HUK !!

Und unser aller Dank für Dein unermüdliches Engagement im Dienste der guten Sache.

Im Rahmen der Laudatio zum 1.000ten bzw. 2.000ten Beitrag hatten wir bereits die außergewöhnliche ehrenamtliche Tätigkeit gewürdigt. Dieses überragende Engagement für die gute Sache muss man dem Willi wirklich hoch anrechnen.

Gleichzeitig muss man aber auch Tadel aussprechen an diejenigen, die nur passiv vor dem Monitor hocken und sich seit Jahren von Captain HUK berieseln lassen, ohne selbst einmal die Ärmel hochzukrempeln. Sämtliche Ausreden dafür sind der Redaktion hinreichend bekannt. Insbesondere das Trivialargument „keine Zeit“ bringt den Blutdruck der HUK-Aktivisten stets in Wallung. Denn die Captain-HUK-Crew hätte durchaus auch bessers zu tun, als sich Tag für Tag (für „Umme“!!) mit den Problemen Anderer zu beschäftigen. Genaugenommen haben die nämlich genausowenig (oder noch weniger) Zeit als die „Zeitlosen“. Sofern der eine oder andere tatsächlich nicht einmal (mehr) die Zeit finden sollte, hier gelegentlich einen fachlichen Kommentar zu hinterlassen, dann müssen die Geschäfte – Captain HUK sei Dank? – wohl (wieder) unheimlich gut laufen? Denn zum Zeitpunkt der Gründung von Captain HUK vor 11 Jahren war das noch völlig anders.

Zur Vermeidung von Wiederholungen, hier noch einmal der Inhalt aus der Ehrung zum 2.000 Beitrag, der für sich spricht und nach wie vor volle Gültigkeit hat:

„Menschen wie der Willi, die sich in einem Zeitalter, in dem es im wesentlichen nur um den eigenen Vorteil geht bzw. sich nur noch alles um den Profit dreht, ehrenamtlich einbringen, um anderen zu helfen oder Missstände zu beseitigen, sind leider sehr selten geworden. Das kann man auch bei der Plattform Captain HUK sehr gut erkennen. Obwohl tagtäglich tausendfach gelesen, bleibt die Zahl der Aktivisten auch nach nunmehr fast 9 Jahren CH überschaubar. Diese Lethargie der Masse verwundert um so mehr, da diese Plattform inzwischen weit verbreitet ist und das Schadenmanagement der Versicherer eine deutliche Delle erhalten hat. Das rechtswidrige Schadensmanagement der Versicherer (= Raubkapitalismus in Reinkultur) zeigt in der Tat erhebliche Risse, die es zu erweitern gilt. Gegenüber der Zeit vor CH sind die Aussichten für Geschädigte, einen großen Teil des rechtmäßigen Schadensersatzes zu bekommen, deutlich gestiegen. Dies nicht zuletzt durch die umfangreichen Urteilslisten, durch die die Rechtsanwälte der Geschädigten nun in die Lage versetzt werden, den Großkanzleien der Versicherungsanwälte paroli zu bieten (siehe z.B. das aktuelle Urteil des AG Langen).

Geschädigte, Sachverständige, Rechtsanwälte, Richter aber auch Versicherungsmitarbeiter gehören inzwischen zu unseren Stammlesern und sind auch dadurch recht umfangreich informiert über die wesentlichen Elemente einer ordnungsgemäßen Schadensregulierung auf Grundlage der bestehenden Gesetzeslage und der überwiegenden Rechtsprechung. Fehlinterpretationen von Versicherern sowie unrechtmäßige Schadensverkürzungen laufen deshalb zunehmend ins Leere.

Bei Captain HUK gibt es inzwischen ca. 5.000 Autorenbeiträge und ca. 25.000 Kommentare, auf die rund um die Uhr zugegriffen werden kann. Eigentlich ein unglaubliches Potential an Rechtsmaterie zum Schadensersatz, das Tag für Tag erweitert wird.

Insbesondere bei den Urteilsbeschreibungen zu den Urteilsveröffentlichungen ist Willi Wacker ein unverzichtbarer Mitstreiter der CH-Community. Begeisterung und Elan sind bis heute ungebrochen, wie man den veröffentlichten Beiträgen und Kommentaren unschwer entnehmen kann.

An dieser Stelle natürlich auch ein herzlicher Dank an ALLE anderen Mitstreiter, die bisher selbstlos zum Erfolg dieser Internetplattform beigetragen haben!“

Autorenbeiträge sind inzwischen übrigens über 6.200 online abrufbar. Hierzu kommen dann noch ca. 30.000 Kommentare. Das ergibt nach Adam Riese durchschnittlich ca. 5 Kommentare zu den jeweiligen Beiträgen. Nicht wirklich viel (Kommentare), wenn man die Zahl der Leser gegenüberstellt. Der bisherige Spitzenwert lag bei über 6.000 Besuchern / Tag (November 2016)!!

Willi Wacker ist nun schon im 11. „Dienstjahr“ und weiterhin voller Energie, wenn es um die Durchsetzung des Rechts und um Aktivitäten hin zu mehr Gerechtigkeit geht. Auch nach schwerer Krankheit war er – noch sichtlich „angeschlagen“ – sofort wieder an der „Front“. Daran sollten sich die „Zeitlosen“ vielleicht ein Beispiel nehmen?

Bleibt nur zu hoffen, dass uns der Willi noch lange erhalten bleibt. Ob er noch einmal 3.000 Beiträge zum Besten gibt? Man wird sehen. Das hängt wohl zum einen von seiner Gesundheit ab, zum anderen wohl aber auch von der Resonanz unserer Leser. Denn die fachliche Kommentierung zu Autorenbeiträgen liegt gleichauf mit dem Applaus für den Künstler. Und irgendwann verliert auch ein hartgesottener „Tastatur-Künstler“ wohl die Lust am Monolog?

In diesem Sinne, lieber Willi, alles Gute und vor allem Gesundheit.

Deine Captain-HUK-Redaktion.

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8 Kommentare zu Der Willi hat die Tausend voll – und das zum 3. mal !!

  1. Kai sagt:

    Der Willi ist unermüdlich, genauso wie die CH-Redaktion.

    Herzlichen Glückwünsch dem Willi!

    Liebe Grüße

    Kai

  2. HR sagt:

    Meine Hochachtung und Anerkennung für diese präsentierte Leistung.
    Das gilt auch für die CH-Redaktion insgesamt.
    Glück auf für 2017.-

    Mit besten Grüßen

    HR

  3. crash sagt:

    Danke für Alles und Respect aus MV LG MK

  4. Gottlob Häberle sagt:

    Lieber Willi,

    bei der zunehmenden Geschwindigkeit mit der du die Tausender voll machst gehe ich davon aus, dass wir in ca. 15 Monaten mit deinem 4.000 Beitrag rechnen können.
    Bis dahin gebührt dir größtes Lob für deinen unermüdlichen Einsatz. Bleib gesund und mach weiter so.
    Auch der Redaktion gebührt größter Respekt.
    Alles Gute für das neue Jahr.

    Viele Grüße aus dem Wilden Süden
    Gottlob Häberle

  5. Hirnbeiss sagt:

    Lieber Willi,
    Deine Leistung kann man nicht genug würdigen.

    Was ich besonders bewundere ist die Sachlichkeit, welche Du nie vernachlässigst obwohl bei zahlreichen Gerichtsurteilen, Urteilsbegründungen usw. die Willkür und Rechtswidrigkeiten, welche man aus Verzweiflung herausbrüllen möchte, unübersehbar sind.
    Besonders bei den Honorarprozessen der Kfz.-SV sind die Urteilsbegründungen oft so haarsträubend, dass man sich des Eindruckes „einer absichtlichen Schädigung“ der ca. 500 noch tatsächlich unabhängigen Sachverständigen nicht erwehren kann.
    Oder ist es tatsächlich so, dass Akademiker/innen mit Juristischem Studium nicht zwischen Schadenrecht und Werksvertragsrecht unterscheiden können?
    Ist es tatsächlich so, dass der Sozialneid bei zahlreichen Richtern wesentlich ausgeprägter ist als ihr Rechtswissen?
    Kann es richtig sein, dass BGH Richter bei den Versicherungen Seminare abhalten, wie die Rechtsprechung des BGH ausfallen wird, bei bestimmten Schadenersatzklagen und wie von den Konzernen gegengesteuert werden kann ?
    Kann es sein, dass das Wort „Rechtsprechung“ nur noch eine leere Hülle ist.
    Warum unternehmen Deiner Meinung nach, die ordentlichen Richter/innen nichts gegen diesen Auswuchs von „Nestbeschmutzern ,Volksschädlingen und Gehirnakrobaten“.
    Was für Ideale haben ordentliche Richter ?
    Denken sich Richter etwas dabei, wenn sie „im Namen des Volkes“ Fehlurteile unterzeichnen oder haben wir Bürger da eine völlig falsche Vorstellung von Recht und Ordnung?
    Will man das auch in Zukunft so belassen, dass Richter sanktionslos davonkommen wenn Sie Verordnungen missachten ?
    Früher hatte ich einen so großen Respekt vor allen Richtern, der sich leider bis hin zur Verachtung gewandelt hat.
    Aber wie gesagt, den größten Respekt bringe ich Dir lieber Willi entgegen für Deine wichtige und seriöse Arbeit, auch die dunkle Seite der Justiz aufzuzeigen.
    Danke dafür

  6. H.J.S. sagt:

    Herzliche Glückwünsche und hoher Respekt vor dieser schier unglaublichen Zahl und Leistung die dahinter steht. Viele Grüße aus Berlin/Brandenburg

  7. Fred Fröhlich sagt:

    Alles Gute und Gesundheit für Willi!
    Danke an die Redaktion!
    Haltet durch und macht unbedingt weiter so!
    Dankbare Grüße aus der Altmark

  8. Willi Wacker sagt:

    Für die freundlichen Worte der Redaktion, und insbesondere die lobenden Worte des Herrn Chefredakteur, aus Anlass meines 3.000. Beitrages hier im Captain-Huk-Blog möchte ich mich recht herzlich bedanken. Anfang des Jahres 2016 hatte ich allerdings nicht gedacht, dass ich die Dreitausend voll machen könnte. Wie der Herr Chefredakteur in seiner Laudatio zutreffend erwähnt hat, musste ich mich aufgrund gesundheitlicher Probleme eine Zeitlang zurückziehen, wie ihr im Februar des letzten Jahres gemerkt hattet. Letztlich konnte ich aber den Captain-Huk-Blog nicht „hängenlassen“ und habe mich daher schnell wieder an den Rechner gesetzt, als der Gesundheitszustand dies zuließ. Aus diesem Grunde weiß ich auch, was Gesundheit bedeutet, bzw. was es bedeutet, wenn man plötzlich nicht mehr gesund ist. Für die freundlichen Wünsche zur Gesundheit bedanke ich mich daher besonders.

    Ob ich noch einmal 3000 Beiträge im Captain-Huk-Blog schreiben kann, das wage ich zu bezeifeln. Mit dem Alter geht alles etwas langsamer. Wenn noch einmal eintausend Beiträge von mir dazu kämen, dann wäre ich schon zufrieden. Ich verspreche Euch, dass ich – solange die Gesundheit noch mitspielt – hier noch weiter machen werde. Auf manche Kommentare werde ich vielleicht nicht mehr erwidern, auch wenn ich die Kommentare für falsch erachte. Aufregungen werde ich für mich auf jeden Fall vermeiden. Deshalb bemühe ich mich, so sachlich wie das nur eben geht, zu bleiben, obwohl man das eine oder das andere Mal durchaus ärgerlich sein könnte. Das betrifft das rechtswidrige Regulierungsgebahren der Versicherer als auch manch unverständlicher Kommentar.

    Eines wünsche ich mir für die nächsten eintausend Beiträge: Nämlich, dass die Kommentarbeteiligung zunimmt. Die Kommentare sind der Applaus der Leser für die Leistung der Redakeure, wie es der Herr Chefredakteur in seiner Laudatio angesprochen hat. Manchmal hatte ich den Eindruck, dass ich nur für mich die Beiträge schreibe. Das will ich nicht. Sinn und Zweck dieses Blogs ist es, über Haftpflicht, Unfall und Kasko und artverwandte Bereiche zu berichten. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Veröffentlichung von Urteilen durch alle Instanzen. Das amtsgerichtliche Urteil kann genauso interessant sein wie die Entscheidung des BGH. In diesem Sinne werde ich Eurer Bitte nachkommen und weitermachen.

    Euer Willi Wacker

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