Die Allianz in Zahlen – gestern und heute

Gewinn von Allianz Deutschland sinkt

17.08.2009, 14:25 Uhr  von Thomas Schmitt

Die Allianz hatte vorletzte Woche ihre Quartalszahlen vorgelegt, heute folgte wie üblich mit einiger Verzögerung das Deutschlandgeschäft. Allianz Deutschland leidet unter dem schwierigen Branchenumfeld und traut sich weiterhin keine Prognose zu.

Die Autoversicherung ist der wichtigste Teilbereich der Schaden- und Unfallversicherung. Seit Jahren verfolgen kleinere Konkurrenten jedoch eine aggressive Preispolitik. Manche Beobachter bezeichnen das Kfz-Geschäft inzwischen sogar als „verrückt“. Dies führt dazu, dass die Versicherer insgesamt in der Autosparte kein Geld verdienen. Nur durch zusätzliche Erträge aus Kapitalanlagen halten sich manche Anbieter überhaupt noch in den schwarzen Zahlen.

Der Wind dreht sich bei der Allianz

07.08.2009

Die Prämieneinnahmen gingen in der Schaden- und Unfallversicherung von 9,8 auf 9,5 Mrd. Euro zurück. Wegen teurer Schadensfälle und geringerer Kapitalerträge fiel der operative Gewinn der Sparte mit 895 Mio. Euro um fast 47 Prozent niedriger aus als ein Jahr zuvor. Die Schaden-Kosten-Quote verschlechterte sich dadurch im Vergleich zum Vorjahr von 93,5 auf 98,9 Prozent. Im ersten Halbjahr lag sie bei 98,8 Prozent. Damit nähert sich die Quote der kritischen 100-Prozent-Marke, bei der Aufwendungen für Schäden und Verwaltung gerade noch durch Beitragseinnahmen gedeckt sind. Für das zweite Halbjahr rechnet Vorstandsmitglied Helmut Perlet allerdings mit einer besseren Entwicklung.

Quelle:  www.handelsblatt.com

Da der Weg das Ziel ist, bleibt  m. E. der Allianz nur, quer Beet die Einsparpotentiale am Versicherten – ob eigen oder fremd – konsequent zu optimieren.

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