Die Presse wird deutlicher in Sachen HUK Schadensmanagement

So liest man im Broadcast zur ARD Sendung „ARD Buffet“ vom Dienstag den 14.08.2007 im Internet:

Im Falle eines Unfalls sind Sie meist auf sich allein gestellt. Hier ein paar Tipps, damit Sie Ihrem Recht später nicht hinterherlaufen müssen:

Wenn Sie über die Notrufsäule oder den Zentralruf der Haftpflichtversicherer mit der Versicherung Ihres Unfallgegners verbunden werden, lassen Sie sich auch von dieser nicht beeinflussen! Treffen Sie keine Vereinbarungen mit der Versicherung zum Beispiel über die Wahl der Werkstatt, die Einschaltung eines Sachverständigen oder anderes. Die Versicherung des Gegners verspricht nur auf den ersten Blick schnelle Hilfe. Letztendlich ist sie nur daran interessiert, Ihnen so wenig wie möglich zu zahlen.

Wenn die Versicherung bei Ihnen anruft oder sonst Kontakt mit Ihnen aufnimmt: Treffen Sie auch hier keine Vereinbarungen mit der Versicherung.

Deutliche Worte!

(Quelle: Autounfall: Was tun wenn’s kracht?, ARD Buffet vom 14.08.2007)

Fragwürdig ist, warum unsere Polizei weiterhin Persionalienaustauchkarten

mit aufgedruckter Zentralrufnummer an die Unfallbeteiligten übergibt, obwohl das Justizministerium und die Presse ja davor warnen, dass dann die zahlungspflichtige Versicherung einen Sachverständigen ihrer Wahl einschalten will und somit die Rechte des rechtlich uninformierten Geschädigten – insbesondere die freie Wahl eines Rechtsanwalts und eines Kraftfahrzeug-Sachverständigen gefährdet werden.

 Mitgeteilt vom Sachverständigenbüro Sander

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