Die Werbeversprechen der ERGO und die Realität

Quelle: ARD Plusminus – Rückschau – vom 22.02.2012

Wie Versicherungen verkaufen statt beraten

„Wisst ihr, ihr seid ein großes Rätsel. Könnt ihr nicht mal eine Lösung sein? Verstanden. Deshalb gibt es bei Ergo jetzt die Klartextinitiative.“ An der Ergo-Werbung kommt niemand vorbei. Die Versicherung verspricht: sie will die Branche neu erfinden: stehe auf der Seite von uns Kunden. Ergo verkündet vollmundig in einem TV-Spot: „Folgen sie uns auf dem Weg zu Deutschlands bester Versicherung auf ergo.de“

Hält die imposante Werbung, was sie verspricht? Plusminus stellt die Versprechen auf den Prüfstand:

Verstehensgarantie/Klartextinitiative/Kundenanwalt – klingt alles ganz toll, aber wie sieht die Realität aus? Wir vereinbaren Beratungsgespräche, sprechen mit Versicherungsexperten und wir treffen Ergo-Kunden.

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2 Kommentare zu Die Werbeversprechen der ERGO und die Realität

  1. virus sagt:

    Na, wenn das nicht tiefe Einblicke in die Arbeitsweise bzw. Abhängigkeiten in das von uns allen zwangsweise (mit)finanzierte öffentlich rechtliche Fernsehen zulässt. ARD Plusminus outet sich als Handlanger einiger „anderer großer Versicherer“.
    Zeige mir einer eine Versicherungs-Werbung, die hält was sie verspricht. Doch nur weil die ERGO der – mit unter dem Dach des GDV vereinten – Konkurrenz gewaltig in die Suppe gespuckt hatte, steht diese jetzt überhaupt und allein in der Kritik.

    Versicherungsverband GDV stoppt Imagekampagne

    Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft will seine 18 Mio. Euro teure Werbeaktion nicht weiter fortsetzen. Einige Versicherer werfen großen Gesellschaften vor, durch eigene Werbemaßnahmen die Kampagne unterlaufen zu haben. Insbesondere Ergo steht in der Kritik.
    (…)
    „Andere Versicherer werfen großen Gesellschaften vor, durch eigene Werbemaßnahmen die GDV-Kampagne unterlaufen zu haben. Vor allem die Munich-Re-Tochter Ergo wird von Konkurrenten scharf angegriffen. Sie polemisiert in ihren großen Werbeaktionen, die allein 2010 rund 50 Mio. Euro kosteten, gegen die gesamte Konkurrenz und verspricht, die Versicherung im Interesse der Kunden neu zu erfinden.“

    Quelle: FTD – http://www.ftd.de/unternehmen/versicherungen/:beschraenkte-wirkung-versicherungsverband-gdv-stoppt-imagekampagne/60136044.html

    Fragwürdig ist auch die Rolle, die Herr Rudnik vom Bund der Versicherten (BdV) im Bericht spielen durfte. Soweit man es im letzten Jahr verfolgen konnte, versteht man sich beim BdV besonders gut mit dem Coburger Versicherer.

    Siehe hier z.B.

    Pressekonferenz des Bundes der Versicherten
    „Verbraucherfreundliche Versicherungsbedingungen“
    29. März 2011, Hamburg
    Statement von
    Thorsten Rudnik,
    BdV-Vorstandsmitglied

    Hintergrundwissen über den BdV gibt es hier:

    Besorgte Mitglieder des Bundes der Versicherten melden sich zu Wort

    xxx.verunsicherte.de/Dokumente/Quo-vadis-BdV-II-2011-09-30.pdf

    xxx.verunsicherte.de/Dokumente/Quo-vadis-BdV-2008-05-28.pdf

    Wer noch mehr Informationen über den BdV hätte, wird hier fündig: http://www.verunsicherte.de/

    Ergo: Aus der Herde schwarzer Schafe wurde eines zur Schlachtbank geführt, in dem Wissen, dass der deutsche Fernsehzuschauer nur zu gern farbenblind ist.

  2. Richard Rumeln sagt:

    Es gibt ein Sprichwort: Alle Versicher in einen Sack stecken, zubinden und draufhauen. Man trifft immer den richtigen.

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