Rolf-Peter Hoenen: „Versicherungsbranche wächst stärker als erwartet“

Pressebericht zum Geschäftsjahr der Versicherungswirtschaft im  VersicherungsJournal.de . Bei Lebensversicherungen gäbe es Zuwächse.  Ebenso bei den Privaten Krankenversicherungen. Nur für die Schaden-und Unfallversicherer verlief das Jahr 2009 weniger erfreulich, so das Fazit vom GDV- Präsident Rolf-Peter Hoenen.

Versicherungsbranche wächst stärker als erwartet

18.3.2010 – Die deutschen Versicherer haben sich nach Einschätzung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. ungeachtet des rauen Konjunkturklimas 2009 „sehr zufrieden stellend geschlagen“. Auch im laufenden Jahr werden über alle Sparten gesehen zumindest stabile Beitragseinnahmen erwartet, so GDV- Präsident Rolf-Peter Hoenen heute vor der Presse in Berlin.

Schaden- und Unfallversicherer bleiben im Schatten

Für die Schaden- und Unfallversicherer verlief das Jahr 2009 weniger erfreulich, wie Hoenen ausführte. So verschlechterte sich die Schaden-Kosten-Quote nach Abwicklung (Combined Ratio) auf 97 (94,8) Prozent. Damit verringerte sich der versicherungstechnische Gewinn um eine Milliarde Euro auf 1,7 Milliarden Euro.

Quelle bzw. der Artikel: VersicherungsJournal.de

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7 Kommentare zu Rolf-Peter Hoenen: „Versicherungsbranche wächst stärker als erwartet“

  1. Gottlob Häberle sagt:

    Ist ja super,

    dann kann die HUK ja endlich Anwaltshonorare und SV-Rechnungen ordentlich bezahlen.

  2. virus sagt:

    Ne, eben gerade nicht. Lies mal richtig: „Damit verringerte sich der versicherungstechnische Gewinn um eine Milliarde Euro auf 1,7 Milliarden Euro.“.
    Es fragt sich daher, ob die Versicherer sich ihre „Dienstleister“ und Rechtsstreitigkeiten noch leisten sollten. Zwangsläufig werden die Prämien steigen müssen. Wer daran wohl Schuld sein wird?

  3. Gottlob Häberle sagt:

    Uppps,

    hab ich Thor wieder nur die Überschrift gelesen und gleich meinen Senf dazu gegben.

    Sorry

  4. virus sagt:

    Ein Blick ins Eingemachte. Versicherer betreiben ihr Geschäft wie Banken. Experten sorgen sich um die Qualität und Nachhaltigkeit des Neugeschäfts und sehen das niedrige Zinsumfeld als eine Bedrohung für die Branche.

    „Gefährliche Blasen mit frischem Geld“

    Quelle: http://www.manager-magazin.de/geld/geldanlage/0,2828,682705,00.html

  5. Schwarzkittel sagt:

    @ virus:
    „Zwangsläufig werden die Prämien steigen müssen.“

    Das müßten sie sowieso….

    Der Fahrzeugbestand in Deutschland ist relativ konstant. Am 01.01.10 waren 50.184.419 PKW in Deutschland zugelassen, am 01.01.09 49.626.335 PKW. knapp 500.000 weniger. Das echte Neugeschäft betrug also nur 500.000 KH-Verträge, während alle anderen Veränderungen (als Neugeschäft bezeichnet) nur Versichererwechsel waren. Ohne die Rabattschlachten zum 30.11 hätten die Einnahme der Versicherer steigen können / müssen / sollen. Ich denke die Rabattschlacht können sich die Versicherer auf Dauer nicht mehr leisten, denn so viel, wie da verpulvert wird, kann nicht eingespart werden.
    Wette: Ihre KH-Versicherung (neu) bei der HUK ist billiger als Ihre alte KH-Versicherung. Falls nicht, bekommen sie 100,00 EUR cash, ansonsten einen schönen Fußball. So oder so ähnlich lief es wieder im November ab….

    Grüße aus der Suhle

    Schwarzkittel

  6. Willi Wacker sagt:

    Hallo Schwarzkittel,
    genau richtig. Ich selbst hatte zum Ende November nach einer günstigeren Versicherung gesucht. Da gab es dann eine, allerdings war ihr Hauptsitz in Coburg, die habe ich dann doch nicht genommen. Aber – oh Wunder – bei meiner bisherigen Versicherung gab es zu gleichen Konditionen auch noch einen günstigeren Tarif. Den habe ich dann gewählt, so dass ich bei der bisherigen gekündigt und bei der bisherigen neu abgeschlossen habe und rd. 100 Euro günstiger lag.
    Gruße in die Suhle
    Willi Wacker

  7. Glöckchen sagt:

    Hi Schwarzkittel
    steigende Prämien und Milliardengewinne,wie passt das zusammen?
    Der Deutsche wird immer vorsichtiger;noch nie war die Zahl der Verhehrstoten so gering wie im letzten Jahr!
    Es kann also nur an der Gier liegen,wenn Versicherungsprämien steigen.
    Dabei werden doch immer mehr Milliarden den Unfallopfern illegal vorenthalten;wer keinen Rechtsschutz hat,kann nicht kämpfen und muss den Abzug zähneknirschend hinnehmen!
    Hochqualitative Reparatur in der Partnerwerkstatt für 54,-€ Stundensatz?
    Wer das glaubt,der kommt auf der Wassersuppe dahergeschwommen!
    Das Geschäft der Versicherungen funktioniert nur wegen der leichtgläubigkeit der Versicherungsnehmer.
    Wer bei einer Holzkasse versichert ist,der muss im Schadensfall eben die rechtswidrigen Kürzungen seiner Kasse aus eigener Tasche drauflegen;so ist das halt.
    Die Billigheimer sind doch die grössten Feinde ihrer eigenen Versicherungsnehmer und gerade die erhöhen jetzt die Prämien.
    klingelts?

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