Wer und was sich hinter einer De-Mail verbirgt

Rechtsverbindliche De-Mail rückt näher

München. Auf der CeBIT 2010 in Hannover haben Wirtschaftsunternehmen und Provider ein positives Fazit aus dem De-Mail Pilotprojekt gezogen und sich klar für eine Verlängerung ausgesprochen.

Martin Frick, Projektleiter De-Mail bei der ZF Friedrichshafen AG, sagte: „Im Rahmen der Pilotierung haben wir von November 2009 bis Februar 2010 die Entgeltmitteilungen an Mitarbeiter versandt. Ende Februar haben wir unsere Testpersonen befragt: 90 Prozent würden De-Mail ihren Kollegen empfehlen. Das ist ein wirklich gutes Ergebnis. Außerdem kam bereits Interesse aus dem Haus, De-Mail etwa für den Rechnungsversand und die Kommunikation mit den Behörden zu nutzen. De-Mail hat die Kollegen überzeugt. Wir wünschen uns, dass weitere Unternehmen bei De-Mail mitmachen.“ Detlef Frank, Mitglied des Vorstands der HUK 24, unterstrich, dass die Aufwendungen für die Integration von De-Mail in die bestehende System- und Anwendungslandschaft eher gering waren und befürwortet eine Fortführung des Testbetriebs über den 31. März 2010 hinaus. „Die HUK24 möchte weitere interne Geschäftsprozesse auf den Wirkbetrieb von De-Mail vorbereiten, dazu benötigen wir die Test-Plattform. Die Vorteile für die Versicherungswirtschaft durch De-Mail lassen sich weiter ausbauen, wenn wir konsequent die Papierpost durch rechtssichere De-Mails ersetzen.“

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Mitnichten eine Überraschung,  mit im Boot die HUK24.  Na wenigstens weiß  „der Kunde“ jetzt, warum er sich nichts sehnlicher wünscht, als dass sein Gutachten nur noch per Mail, vorzugsweise über die eigens eingerichtete Schnittstellen, die da lauten DEKRA, AUDATEX oder GDV verschickt werden.

Was haben bisher bzw. werden den Versicherten und Steuerzahlern eigentlich „die Vorteile der Versicherungswirtschaft“ noch kosten?

Ein Nachtrag

‚De-Mail‘ – Kritiker zweifeln an eine sichere Umsetzung vom  09.02.2009

Vorgesehen ist, dass man mit De-Mails sichere Daten übermitteln kann, die zudem nicht von fremden Personen einsehbar sind. Dienstleister, die De-Mail-Konten anbieten, müssen hohe Sicherheitsstandards erfüllen. Personen, die ein De-Mail-Konto nutzen möchten, haben sich zuvor zu autorisieren, ähnlich wie wenn man ein neues Bankkonto anlegen möchte. Die Daten in den Mails sollen verschlüsselt werden, auf den Mail-Servern soll zudem jeder Nutzer einen virtuellen „Safe“ bekommen, in dem er seine brisanten Daten ablegen kann.

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Theoretisch klingt ein derartiges Vorhaben toll und wunderbar, zumal sich hierdurch auch Spam-Mails wesentlich besser selektieren lassen. Doch nicht alle Personen und Institutionen sind von einem derartigen System begeistert. Das Informationsportal für Telekommunikation und Mobilfunk ‚teltarif‚ stellt in einem ‚Editorial‘ beispielsweise die Frage: „De-Mail – Sicher für wen?“. Hier heißt es, die Ziele von De-Mail seien weiterhin aktuell und auch sinnvoll, doch sei die derzeitig geplante Umsetzung kritikwürdig.

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Abschließend wird noch kritisch die Frage gestellt, wie sicher eine vom Innenministerium initiierte Lösung wirklich sein kann. Es sei nicht auszuschließen, dass De-Mails staatlich angeordnete „Hintertürchen“ enthalten, damit richterlich angeordnete Überwachungen umsetzungsfähig bleiben.

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