Der HDI und die Mietwagenprozesse – Land in Sicht?

Wie man anhand der gesammelten Urteile feststellen kann, wird der „Mietwagenkrieg“ in der Hauptsache durch den HDI geführt? Jede Menge Entscheidungen hierzu sind inzwischen bei Captain HUK veröffentlicht (siehe Kategorien „Versicherungen/HDI Versicherung“ bzw. über die Mietwagen-Urteilsliste). Nun gibt es offensichtlich erste Anzeichen für einen Strategiewechsel beim HDI, indem man nach Klagezustellung zahlt. Dem BAV liegt ein Schreiben vor mit folgendem Inhalt:

Sehr geehrte Damen und Herren!

Wir haben eine Zahlung in Höhe von EUR 432,63 an Sie veranlasst.

Der Betrag setzt setzt sich wie folgt zusammen:

Mietwagenkosten/8 Tage                               835,56 EUR
davon kommen jetzt zur Auszahlung:            339,31 EUR

Anwaltskosten                                                 43,32 EUR

Wir halten an unserer Auffassung bezüglich der Mietwagenkosten grundsätzlich fest, sehen aber keinen Sinn darin, einen Prozess aufzunehmen, wenn das Gericht von vornherein erklärt, die Berechnungsgrundlage des Klägers zu akzeptieren und die Sache definitiv nicht berufungsfähig ist.

Wir bitten Sie, die Klage zurückzunehmen. Die dadurch entstandenen Kosten übernehmen wir mit einem Satz von 2,95 (1,3 Verfahrens-, 0,65 Geschäfts- und 1,0 Einigungsgebühr) Übernähmen. Wir sagen ferner zu, keine Kostenanträge zu stellen und die verbrauchten Gerichtskosten zu übernehmen.

Das Gericht haben wir über die Abwicklung der Klage in Kenntnis gesetzt.

Mit freundlichen Grüßen

HDI-Gerling Industrie Versicherung AG
Kraftfahrt Schaden

Quelle: BAV vom 22.03.2010

Urteilsliste “Mietwagenkosten” zum Download >>>>>

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