Neue Spielwiese für HUK und DEKRA

Ich habe letzte Woche gleich zweimal ein identisches Vorgehen der HUK in Zusammenarbeit mit der DEKRA erlebt. Beide Male schreibt mich der zuständige Rechtsanwalt, zu dem ich die Geschädigten geschickt habe, an, dass die HUK meinen ermittelten Wiederbeschaffungswert mit Hilfe eines Prüfberichtes der DEKRA drastisch kürzt.

Die Prüfberichte wurden jedes Mal auf Basis des Gutachtens ohne Besichtigung der Fahrzeuge erstellt. Das selbst ist schon ein schlechter Einstieg für eine sinnvolle Bewertung.

In einem Fall ist der „Sachverständige“ der DEKRA ganz dreist vorgegangen und schreibt sogar er habe auf dem örtlichen Markt den Wiederbeschaffungswert recherchiert.

Ich habe mir daraufhin die Mühe gemacht sämtliche Vertragshändler als auch Gebrauchtwagenhändler anzurufen und gefragt, ob dieser SV angerufen hat und ob überhaupt ein vergleichbares Fahrzeug dieses Typs existiert. Zur ersten Frage erhielt ich die einstimmige Antwort: „Nein.“

Zur zweiten Frage erhielt ich genau die Antwort, die ich schon bei meiner Recherche zur WBW-Ermittlung erhalten habe: „Ein Fahrzeug in dem Zustand mit der Ausstattung, vergessen Sie das mal. Das hätten wir gerne…“

Der „Kollege“ der DEKRA kann also keine Marktrecherche betrieben haben. Er hat wohl schlicht gelogen? Zum anderen prostituiert sich die DEKRA mal wieder für die HUK auf der neuen Spielweise Wiederbeschaffungswert…

Dieser Beitrag wurde unter DEKRA, Haftpflichtschaden, HUK-Coburg Versicherung, Wiederbeschaffungswert abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

54 Kommentare zu Neue Spielwiese für HUK und DEKRA

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.