Archiv des Autors: Dipl.-Ing. Andreas Hoppe

Das Landgericht Karlsruhe (AZ 19 S 44/16) durfte mit Urteil vom 10.05.2017 eine völlig verkorkste Entscheidung des AG Bruchsal gerade rücken

Verehrte Leserschaft, nach längerer Zeit stelle ich wieder ein Urteil ein, das sich mit dem Sachverständigenhonorar beschäftigt. Beim Lesen des Urteils wird man an einigen Stellen nur den Kopf schütteln können. Zum bessern Verständnis hier der Vorgang in Kürze: Durch … Weiterlesen

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AG Bühl verurteilt am 11.11.2015 (7 C 49/15) das Deutsche Büro Grüne Karte e.V. zur Zahlung restlichen Sachverständigenhonorars

Das AG Bühl hat 11.11.2015 unter der AZ 7 C 49/15 dem klagenden Geschädigten bzgl. rechtswidrig gekürztem Sachverständigenhonorar Recht gegeben: Aktenzeichen: 7 C 49/15 Amtsgericht Bühl Im Namen des Volkes Urteil In dem Rechtsstreit … – Kläger – gegen Deutsches … Weiterlesen

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Das AG Bühl spricht mit Urteil vom 11.11.2015 (AZ 7 C 95/15) restliches durch die HUK-Coburg gekürztes Honorar zu

Das AG Bühl hatte sich mit einem gekürzten Sachverständigenhonorar zu befassen. Der Sachverständige klagte aus abgetretenem Recht. Die Richterin wechselte zwar zum Werkvertragsrecht anstatt im Schadenersatzrecht zu bleiben und hat zudem übersehen, dass es eine Honorarvereinbarung gab, wodurch sie auf … Weiterlesen

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AG Achern verneint mit Urteil vom 21.03.2014 (Az.: 3 C 21/14) gegen den VN der Versicherung einen Bagatellschaden und spricht Sachverständigenhonorar zu

Das Amtsgericht Achern musste zu dem Honorar eines eingeholten Gutachtens urteilen. Hintergrund war ein Anstoß hinten rechts gegen die Ecke des Fahrzeugs der Geschädigten. Die Stoßfängerverkleidung hatte sich am Halter deutlich abgestützt und war deshalb waagerecht nach außen gekerbt. Außerdem … Weiterlesen

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AG Oberkirch spricht mit Urteil vom 12.02.2014 die Kosten einer Stellungnahme zu einem Prüfbericht bei fiktiver Abrechnung zu (Az.: 1 C 63/13)

Das Amtsgericht Oberkirch hat mit Urteil vom 12.02.2014 (Az.: 1 C 63/13) die Kosten für die Stellungnahme eines Sachverständigen zu einem „Prüfbericht“ zugesprochen:

Im Namen des Volkes

Urteil

ln dem Rechtsstreit
SV-Büro XYZ GbR, vertreten durch d. Gesellschafter Dipl.-lng. X, Dipl.-lng. Y und Dipl.-lng. Z aus A.
– Klägerin –

Prozessbevollmächtigte:
Rechtsanwälte Dr. I. & P. aus A., Gz.: xyz

gegen

1) VN
– Beklagter –
2) HUK Coburg
– Beklagte –

Prozessbevollmächtigte zu 1 und 2:
Rechtsanwälte F., K., W. aus W., Gz.: abc

wegen Schadensersatz

hat das Amtsgericht Oberkirch
durch den Direktor des Amtsgerichts Zimmermann
auf die mündliche Verhandlung vom 06.02.2014

für Recht erkannt:

1. Die Beklagten werden als Gesamtschuldner verurteilt, an die Klägerin 230,03 Euro nebst Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit 18. September 2012 zu zahlen.

2. Die Beklagten werden darüber hinaus als Gesamtschuldner verurteilt, an die Klägerin vorgerichtliche Rechtsanwaltskosten in Höhe von 39,00 Euro nebst Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 13. April 2013 zu zahlen.

3. Der Beklagte Ziffer 1 wird darüber hinaus verurteilt, an die Klägerin weitere Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz aus 39,00 Euro vom 29. Dezember 2012 bis zum 12. April 2013 zu zahlen.

4. Im übrigen wird die Klage abgewiesen.

5. Die Beklagten tragen die Kosten des Rechtsstreits.

6. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.

7. Die Berufung wird nicht zugelassen. Weiterlesen

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AG Offenburg verurteilt den VN der Zurich zur Zahlung restlichen Sachverständigenhonorars (3 C 205/12 vom 31.10.2013)

Unter dem Aktenzeichen 3 C 205/12 hat das AG Offenburg am 31.1O.2013 den VN der Zurich zur Zahlung vorher gekürzten Sachverständigenhonorars verurteilt. Zudem wurde geurteilt, dass die einbezahlten Gerichtskosten zu verzinsen sind: Weiterlesen

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Das AG Oberkirch entscheidet zur Verzinsung verauslagter Gerichtskosten (1 C 183/12 vom 18.04.2013)

Nachstehend das Urteil des AG Oberkich vom 18.04.2013 zum Aktenzeichen 1 C 183/12 mit dem das AG die Verzinsung der verauslagten Gerichtskosten zugesprochen hat. Im Rechtsstreit um das Sachverständigenhonorar wurde die VN der zahlungsunwilligen Versicherung verklagt. Nach Zustellung der Klage wurde das Honorar durch die Versicherung ausgeglichen und der Rechtsstreit wurde nicht aufgenommen.

Nun war noch über die Verzinsung der einbezahlten Gerichtskosten zu entscheiden. Weiterlesen

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ADAC Motorwelt, Heft 10 – Unfall: Das sollten Sie wissen

Eigentlich ein einfaches Thema für eine Organisation, die sich dem Verbrauchschutz verschrieben hat. Noch dazu bietet die eigene Zeitschrift auch genug Platz, um umfassend über das Thema Unfallschaden zu schreiben. Was ich jedoch gelesen habe, ist ein Artikel, der an … Weiterlesen

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Verrechnungssätze mal so, mal so und doch wieder anders

Mittlerweile sind allen Lesern dieses Blogs wohl die „Prüfberichte“, die die regulierungspflichtige Haftpflichtversicherung in Auftrag gibt, um den Schadenersatz bei fiktiver Abrechnung „zu prüfen“, hinlänglich bekannt. Nach dem BGH-Urteil, das besagt, dass Sonderkonditionen nicht zu berücksichtigen sind, sind sehr schnell … Weiterlesen

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Wenns nichts kostet, nimmts die Versicherung

Manchmal haben Versicherer schlaue Einfälle. Vor allem der Versicherer, der irgendwann in den letzten Jahren seine Ü-Punkte verloren hat…

Ich habe für meine Kundin ein Haftpflichtschadengutachten erstattet. Da der Unfallhergang noch streitig ist, wird nunmehr zunächst mit der eigenen Vollkasko abgerechnet und danach werden bei der Haftpflichtversicherung des Unfallgegners die noch offenen Positionen geltend gemacht. Weiterlesen

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Behaupten contra Beweisen

In den letzten Monaten habe ich verstärkt festgestellt, dass sich bei einigen Versicherern die Unsitte behaupten statt beweisen verstärkt eingenistet hat. Beispielsweise wird behauptet ein Fahrzeug habe einen reparierten (oder unreparierten) Vorschaden, der durch den Geschädigten und dessen SV nicht … Weiterlesen

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AG Achern urteilt zu den Kosten einer Stellungnahme zu einem Prüfbericht (1 C 135/11 vom 20.09.2011)

AG Achern urteil unter dem Aktenzeichen 1 C 135/11 (verkündet am 20.09.2011) zu den Kosten einer Stellungnahme zu einem Prüfbericht:

Bevor nun das eigentliche Urteil kommt, müssen noch ein paar klärende Worte dazu, da der SV vordergründig nur zum Teil Recht erhalten hat. Die Klage erfolgte durch den SV aus abgetretenem Recht. Die Abtretzung war „neuer“ Art, also der Art und der Höhe nach bestimmt. Der Beklagten-Vertreter versuchte zwar noch die Abtretung gemäß BGH-Rechtsprechung für ungültig erklären zu lassen, ist damit jedoch gescheitert.

Problem des SV und seines RA war, dass nicht bekannt war, dass der Schaden am Fahrzeug des Geschädigten durch ein zulassungsfreies Fahrzeug entstanden ist, das im Rahmen einer betrieblichen Versicherung versichert war, sodass kein Direktanspruch auf die Versicherung stattfinden konnte. Zunächst wurde jedoch – aus bestimmten Gründen – die Versicherung alleine verklagt. Erst im Verlauf des Rechtstreits erklärte dann der Beklagten-Vertreter, dass gar kein direkt Direktanspruch bestehe. Deshalb wurde die Klage dann auf den VN ausgeweitet.

Ich erkläre das nur deshalb, dass andere Kollegen vor der Klage gegen einen Versicherer immer noch einmal prüfen, dass ein direkter Anspruch auch gegeben ist. Denn es gibt Umstände, aus denen ein Anspruch gegen den VN nur bedingt sinnvoll ist… Weiterlesen

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