Neues Ungemach droht den Geschädigten – „Check-it“

Heute hatte ich es das erste Mal auf dem Tisch.

Ein "Prüfbericht" von Check-IT.

Dahinter steht die Firma eucon aus Münster.
Diese hat ein System entwickelt, in dem Gutachten gescannt, "zerlegt" und automatisiert ausgewiesen werden.
Das System prüft dann mit den eigenen Daten und erstellt den "Prüfbericht".
Sie kürzen dann z.B. UPE-Aufschläge und Stundenverrechnungssätze.

Sollte dieses System sich durchsetzten, kann man nur hoffen, dass der Geschädigte einen guten freien Sachverständigen beauftragt hatte und auch einen Rechtsanwalt.
In meinem Fall wurde der Stundenverrechnungssatz eines Reifenhändlers mit Karosseriewerkstatt ausgewiesen.
Da dieses System automatisiert arbeitet, erhofft sich die Versicherungsbranche natürlich ein erhebliches Einsparpotential.

Ich wünsche allen Sachverständigen bereits jetzt viel Spaß beim "Erklären" des eigenen Gutachtens gegenüber dem Kunden.

Urteilsliste "Fiktive-Abrechnung" zum Download >>>>>

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