Vorbildliche Schadensregulierung durch US-amerikanische Versicherung.

Man kann es kaum glauben, aber es ist wahr. Es klingt wie ein Märchen, ist aber keins.

Am 9. November 2009 ereignete sich ein Verkehrsunfall, bei dem die Geschädigte A.M. in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Schuld am Zustandekommen des Unfalls trug der Unfallgegner, der bei der US-amerikanischen Versicherung Atlantic Trust Insurance brokers GmbH, Zweibrücken, haftpflichtversichert ist.

Wie gesagt, der Unfall ereignete sich am 9.11.2009. Am 19.11.2009, also zehn Tage nach dem Unfallereignis schrieb die besagte Versicherung dem Rechtsanwalt folgendes:

„… Wir bestätigen den Erhalt Ihrer Schreiben vom 17. und 19.11.2009 nebst Anlagen.

Vorgenannter Verkehrsunfall wurde seitens unserer VN angezeigt, sodass unsere Gesellschaft für den entstandenen Schaden aufkommen wird.

Der Forderungsbetrag von Euro 1.535,71 wird erstattet.

Hinsichtlich Ihrer Kostennote teilen wir mit, dass wir eine 1,5 Gebühr als nicht gerechtfertigt ansehen. Wir werden daher Ihre Gebühren auf den üblichen Satz von 1,3 reduzieren, so dass sich ein Betrag von Euro 229,55 errechnet.

Den Gesamtbetrag von Euro 1.765,26 werden wir in den nächsten Tagen überweisen.

Mit freundlichen Grüßen…“

Die Überweisung erfolgte dann wenige Tage später. Bei derart pünktlicher Regulierung verzichtet der Anwalt gerne auf eine 0,2 Gebühr. Der Dank der Mandantin war dem Anwalt sicher.

Die HUK-Coburg und andere Versicherer sollten sich bei der oben genannten Versicherung eine Scheibe abschneiden und dortigen Rat über unverzügliche Schadensregulierung einholen.

Dieser Beitrag wurde unter Erfreuliches, Fiktive Abrechnung, Haftpflichtschaden, VERSICHERUNGEN >>>>, Wichtige Verbraucherinfos abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Kommentare zu Vorbildliche Schadensregulierung durch US-amerikanische Versicherung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.