Totalschaden ADAC – Obermair muss jahrelange Manipulationen einräumen

Betrug –  die jahrelange ADAC-Geschäfts-Philosophie?

Freunde auf Gedeih und Verderb?

FOCUS online:

17.03 Uhr:  ADAC-Ehrenpräsident Otto Flimm hält trotz der Fälschungen beim Autopreis „Gelber Engel“ eine Generalkritik an dem Club für ungerechtfertigt. „Es ist der Fehler eines einzigen Mannes, den keiner mitbekommen konnte“,

… doch wohl eher, ein Fehler, der von einer Seite angewiesen, erwartet wurde und vom Zuarbeiter, der seinen Jop nicht aufs Spiel setzen will, nicht infrage zu stellen war. Mal ehrlich, für wie blöd hält Herr Flimm die ADAC-Mitglieder?

Umfrage FOCUS online, Stand am 20.01.2013 um 18:33 Uhr

Werden Sie jetzt aus dem ADAC austreten?

Ja:   64 %

Nein: 36 %

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Herr Ramstetter auf seinem Posten perfekt platziert

Bei der SZ  steht geschrieben:

Interne Quellen kennzeichnen Ramstetter als Machtmenschen. „Er war ein Mann, der viel Macht sammelte“, heißt es aus Mitarbeiterkreisen. „Und diese Macht hat er ausgekostet.“ Entscheidungen traf er im Alleingang, kritischen Mitarbeitern gegenüber sei er auch schon mal beleidigend geworden, drohte gar mit Kündigung. Er sei ein „Choleriker“, sagen mehrere Köpfe der ADAC-Belegschaft zu SZ.de. „Schreien konnte er, und hinterher tat es ihm dann leid.“ Der Spitzname „Rambo“ kam nicht von ungefähr.

Ramstetter war „Chefredakteur der Mitgliederzeitschrift ADAC Motorwelt, die heute mit einer Auflage von 13,7 Millionen Exemplaren“ erscheint, recherchierte die NZ weiter. Stellt euch vor, 13,7 Millionen Mal nur ein Urteil, welches die Rechte von Verbrauchern nach Verkehrsunfällen stärkt, wurde den Mitgliedern vorenthalten (von denen es laut CH bekanntlich tausende gibt). Das sind Millionen Euro „Ersparnis“ für die Versicherungswirtschaft innerhalb des GDV nach jeder Auflage.

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Sozusagen vor dem „Großen Knall“ besprach das Handelsblatt online  am 15.01.2013 einen ADAC-Markencheck, durchgeführt von der ARD, unter der Überschrift:

„Ihr seid ja kein Autoclub mehr, ihr seid ja ein Puff“

Wenn ich immer lese, es wurden Leute da und dort auf der Straße befragt. Menschen, die sich gerade mit allem möglichen beschäftigen, aber bestimmt nicht mit dem Geschäftsmodell ADAC. Dass da größtenteils platte Antworten und somit wenig Substanzielles  zum Thema zusammengetragen werden kann, ist vorprogrammiert. Wohl gewollt?

Abschließend ging es um die Frage: „Wie verhält sich der ADAC als Arbeitgeber?

Das Ergebnis fasse ich mal so zusammen: „Wer sich beschwert, der fliegt.“ So lautete auch das damalig Urteil:

Der ADAC ist als Arbeitgeber zweifelhaft.

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Die Schuld liegt beim Überbringer der schlechten Nachricht

Heute nun, wo man den/die Schuldigen sucht, wird im Live-Ticker“ von Fokus online der ADAC-Geschäftsführer, Herr Obermair, wie folgt zitiert:

Es gibt Hinweise auf einen Maulwurf. Aktuelle und ehemalige Mitarbeiter haben Informationen an die Medien durchgereicht. Das ist nicht richtig. Mitarbeiter können sich bei den Vorgesetzen beschweren, im Falle von Problemen mit Herrn Ramstetter also bei mir. Ich hätte die Mitarbeiter geschützt.

Quelle: FOCUS online, alles lesen >>>>>>>

Derweil also der Empörungskessel jahrelanger ADAC-Partner und/oder  Nutznießer incl. der Politik brodelt, verspricht die ADAC-Führung eine lückenlose Aufklärung. Dennoch, weitere personelle Konsequenzen sind nicht geplant. Wenn sich da nicht der nächste Skandal anbahnt?

Damit aus dem Versprechen kein „versprochen“ wird, werden wir hier bei Captain-HUK weiterhin unseren Beitrag leisten.

Wer uns unterstützen will, jederzeit, gerne.

Siehe auch:

Die Engel verlieren ihre Unschuld

Autoexperte stellt alle ADAC-Tests infrage

ADAC stellt Wahl des „Gelben Engel

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7 Kommentare zu Totalschaden ADAC – Obermair muss jahrelange Manipulationen einräumen

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