HUK-Coburg verschleudert horrende Versichertengelder für aussichtslose Rechtsstreitigkeiten! Wie aus 320 Euro zuletzt 2.546 Euro wurden.

Wie jeder weis, gehören im Kfz-Haftpflichtschadensfall u. a. auch die Kosten für den unabhängigen Kfz-Sachverständigen zum berechtigten Schadenersatzanspruch des schuldlosen Unfallopfers. Doch insbesondere die HUK-Coburg-Versicherung verweigert stets die Zahlung des Sachverständigenhonorars, sofern die Rechnung des Sachverständigen nicht den Wünschen der HUK-Coburg entspricht. Mit welchen unzähligen massiven Beeinflussungsmethoden und gezielten Fehlinformationen der HUK-Coburg im einzelnen dann der Geschädigte konfrontiert wird, ist auf dieser Website massenhaft nachzulesen und würde den Rahmen dieses Beitrages sprengen. Darum soll dieser Beitrag lediglich das Ausmaß der hierfür verschleuderten Versichertengelder eines "einzigen" Falles beispielhaft aufzeigen.

Nach einem weiteren langwierigen und von Beginn an für den, von der gegnerischen HUK-Coburg zur Nichtzahlung des SV-Honorars aufgeforderten, Kunden des Sachverständigen aussichtslosen Rechtsstreit um das Honorar des Kfz-Sachverständigen, wurde erwartungsgemäß der Kunde des Sachverständigen, welcher sich auf die nachweislich falschen Ratschläge der gegnerischen HUK-Coburg einließ, rechtskräftig verurteilt. Die mit dieser Verurteilung letztlich von den Versicherten der HUK-Coburg zu tragenden Kosten ergeben sich wie nachfolgend aufgeführt:

Die Hauptforderung des unabhängigen Kfz-Sachverständigen, der das Unfallfahrzeug zur Ermittlung des Schadenumfangs und der Schadenhöhe im Auftrag des Geschädigten begutachtete, belief sich zu Beginn der gerichtlichen Auseinandersetzung gerade einmal auf EUR 320,47. Durch die Aufforderung der gegnerischen HUK-Coburg, der Kunde des Sachverständigen solle den Ausgleich des SV-Honorars stets Verweigern, verursachte die HUK-Cobrug weiterhin Verzugszinsen i. H. v. EUR 129,27, so dass sich die Honorarforderung des Sachverständigen (inkl. Verzugszinsen) nunmehr zusammenfassend auf EUR 449,74 belief. Darüber hinaus wurde auch in diesem Rechtsstreit die Einholung eines Honorargutachtens notwendig. Die Kosten für dieses gerichtlich eingeholte Honorargutachten sind mit EUR 1.726,66 zu beziffern. Die im Rahmen dieses Rechtsstreites angefallenen Rechtsanwaltskosten umfassten eine Kostennote i. H. v. EUR 265,00 (EUR 132,50 x 2). Letztlich fielen noch Gerichtskosten i. H. v. EUR 105,00 an. Mit der Verurteilung des durch die HUK-Coburg falsch beratenen SV-Kunden ist somit eine Zahlungsverpflichtung zusammengefasst i. H. v. EUR 2.546,40 festzustellen, welche natürlich letztlich die Versichertengemeinschaft der HUK-Coburg zu tragen hat! Aus ehemals EUR 320,47 wurden so EUR 2.546,40.

In Anbetracht der Tatsache, dass diese beispielhaft unseriöse Versicherung in über 90 % ihrer vorsätzlich provozierten Honorarstreitigkeiten gerichtlich unterliegt (derzeit existieren diesbezüglich wohl bereits mehr als 900 Verurteilungen der HUK-Coburg und ihrer Versicherungsnehmer), sowie unter Beachtung der höchstrichterlichen Rechtssprechung des BGH in gleichen Angelegenheiten, würde selbst ein betriebswirtschaftlicher Laie das Prognoserisiko für einen wie hier schlicht unsinnigen Rechtsstreit, mit exorbitant anwachsenden Kosten voraussagen können. Für die von der HUK-Coburg im hier geschilderten Fall völlig unnötig verursachte Kostenausweitung i. H. v. EUR 2.225,93, hätte man statt dessen (so wie ansonsten üblich) problemlos ca. 7 weitere vergleichbare Sachverständigenrechnungen ausgleichen können. Unabhängig von den ebenso unsinnig vergeudeten Millionenbeträgen (z. B. für Funk- und Fernsehwerbung), kann sich derjenige glücklich schätzen, der derartige Geldverschwendungen nicht durch Versicherungsbeiträge mit finanziert.

Urteil: AG Alsfeld, AZ: 30 C 594/04(70) v. 14.07.2006; Mitgeteilt von: SV Scherz, September 2006

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