Restwertangebote aus den Restwertbörsen grundsätzlich wertlos (BGH V ZB 1/08 vom 17.07.2008)?

Hier der interessante Kommentar von „Leser“ vom 12.09.2008 11:00 zur Restwertproblematik unter Bezugnahme auf ein BGH-Urteil.

BGH V ZB 1/08 vom 17.07.2008

Ein Zwangsversteigerungsverfahren hat zu folgendem Ergebnis geführt:

ZVG § 85a
Das Gebot eines Beauftragten des Gläubigers, das ausschließlich darauf gerichtet ist, zu Gunsten des Gläubigers und zu Lasten des Schuldners die Rechtsfolgen von § 85a Abs. 1 und Abs. 2 ZVG herbeizuführen, ist unwirksam.

Jetzt muß man in dem Urteil nur noch ein paar Begriffe auswechseln und schon paßt es auch für Angebote aus Restwertbörsen. Vermutlich hat der BGH hier schon seine Urteilsbegründungen für die künftige Restwertrechtsprechung vorbereitet.

Die Rechtsauffassung des 5. Senats kann demzufolge entsprechend analog für die Handhabung der Haftpflichtversicherer bei der momentanen Restwertermittlung herangezogen werden, indem hier der Schuldner versucht, mit Hilfe von Restwertbörsen, „einen Schnitt“ zu machen. Das gleiche gilt z.B. auch für das Thema „rechtswidrige Kürzungen rechtskonformer Sachverständigengutachten“ durch die „Streicherkolonnen“ im Auftrag der Versicherer..

Wieder ein erfreulicher Sargnagel auf dem Weg zur Grube für die Restwertbörsen und das rechtswidrige Schadensmanagement der Versicherer!!

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