Versicherer reiten ihre Versicherungsnehmer ins Chaos

Folgender Fall, der exemplarisch für die Versicherer zu sein scheint:

Die VHV Versicherung kürzt den Anspruch des Sachverständigen um einen Betrag von 86,75 €, selbstverständlich ohne dem betroffenen Versicherungsnehmer hierüber zu informieren.

Der Sachverständige beantragt den Erlass eines Mahnbescheides gegen den Halter (= in diesem Fall Versicherungsnehmer), der ein kleines Gewerbe betreibt. Der Halter, der von der Sach- (und auch Rechts-) lage keine Kenntnis hat, ruft erbost bei dem Anwalt des Sachverständigen an, der ihm in der Sache jedoch nicht weiterhelfen kann/darf.

Die Unterlagen vom Mahngericht sendet der Halter/VN an seine Versicherung nach entsprechender telefonischer Rücksprache mit der VHV. Zwischenzeitlich wird der Mahnbescheid erlassen und der Antrag auf Erteilung eines Vollstreckungsbescheides gestellt. Nach Erlass des letzteren wird ein Zwangsvollstreckungsauftrag gegen den Halter/VN gestellt. Die VHV legt – verspätet – Widerspruch gegen den Mahnbescheid ein, der als Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid gewertet wird.

Zwischenzeitlich macht sich der Gerichtsvollzieher auf den Weg, für den Halter/VN drohen Eintragung in die Schufa etc.

Jetzt kann es nicht mehr schnell genug gehen, die VHV sagt Zahlung in voller Höhe zu.

Ein praktisches Beispiel aus der Welt der Versicherungskultur!

Urteilsliste “SV-Honorar” zum Download >>>>>

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