Haftpflicht - Unfall - Kasko

Praktische Erfahrungen mit der Versicherungswirtschaft
bei der Unfallschadenregulierung

Keine Weitergabe von Daten ohne Zustimmung mehr

so haben wir es ja schon in den Nachrichten gehört und so titelt daher auch

 http://news.de.msn.com/politik/Article.aspx?cp-documentid=9469516   und führt im Beitrag u.a aus:

Berlin – Als Reaktion auf den Skandal mit illegal gehandelten Daten will die Bundesregierung den Datenschutz verschärfen und die Rechte der Verbraucher stärken. Die Weitergabe persönlicher Daten ohne ausdrückliche Zustimmung der Betroffenen wird künftig verboten.

 Künftig gilt: Einwilligung statt Widerspruch.

Überprüft wird ferner, ob eine Kennzeichnungspflicht eingeführt werden soll, damit die Herkunft der Daten erkennbar wird.

Bleibt die Hoffnung, dass auch das Schadenmanagement der Versicherer  bald Thema einer Innenministerkonferenz  wird. Datenschutz, Urheberrecht, vorenthaltene bzw. gekürzte Schadenersatzzahlungen, Umgehung des Neuen Rechtsdienstleistungsgesetzes - alles Tagesordnungspunkte, die es in sich haben werden.

Related posts:

  1. Immer mehr Verbraucher erkennen es:
  2. Internetanschluss:keine Überwachungspflicht des Anschlussinhabers für Familienangehörige
  3. Gründe weshalb Kfz-SV immer mehr an Ansehen verlieren und Gründe warum viele Kfz.-SV doch unentbehrlich sind.
  4. BGH urteilt über Unfallschäden. Kostenersatz auch ohne Reparatur
  5. Regierung will geistiges Eigentum besser schützen

Abgelegt in Allgemein, Erfreuliches, Netzfundstücke, RDG, TV - Presse, Urheberrecht, VERSICHERUNGEN >>>>, Wichtige Verbraucherinfos

Druckversion Druckversion

Kommentare

  1. fotograf

    Schlechte Zeiten für externe Haftpflichtschadengutachtenprüfer. Allein die Datenschwärzung (aller nicht urheberrechtlich schützbaren Daten) vor Gutachtenweitergabe käme den Versicherungen teurer, als selbst technisches Prüfpersonal zu beschäftigen. Unberechtigte Schadenersatzkürzungen wären dann auch nicht mehr als durch Dritte festgestellt vorgaukelbar. Diese Beschädigung des Großkapitals war jedoch so nun auch wieder nicht gewollt, ich glaube deshalb auch dass sich die Innenministerkonferenz nochmal befassen müssen wird (die Ausrichtungskosten werden mit Sicherheit gesponsert).

  2. Smeilii

    @fotograf

    Wer sagt denn, dass nach dem Einscannen nicht die Originalgutachten weitergegeben und dann bei den externen Dienstleistern eingescannt, elektronisch verarbeitet, und dann vernichtet werden?

  3. Werkstatt-Freund

    Na, dann ist die Bundesregierung ja auf dem richtigen Weg. Ich befürchte nur, dass Lobbyisten die Gesetzesvorhaben wieder kippen nach dem Motto: Versicherungsinteressen vor Verbraucherinteressen! Schaun wir mal was aus dem Vorhaben wird.
    Ihr Werkstatt-Freund

  4. Peacemaker

    Jetzt sind die Sachverständigenverbände (ALLE) und die Rechtsanwaltsvereine (ALLE) gefragt. Mal sehen, wer wirklich etwas für seine Mitglieder und deren Kunden – die SCHÜTZENSWERTEN VERBRAUCHER – tut.

  5. Willi Wacker

    Hallo Peacemaker,
    es gibt zwar etliche Sachverständigenverbände aber nur einen Anwaltsverein, nämlich den DAV mit Sitz in Berlin.
    Die örtlichen Anwaltsvereine vermögen da wenig auszurichten. Gefragt sind die verantwortlichen Damen und Herren an der Littenstraße in Berlin, dem Sitz des DAV.

  6. virus

    Bank ist bestürzt über “unglaublichen” Datenklau

    http://www.welt.de/webwelt/article2870628/Bank-ist-bestuerzt-ueber-unglaublichen-Datenklau.html

    Steuer-ID und Gesundheitskarte, jeder möge für sich entscheiden, ob unser Staat wirklich willens und auch in der Lage ist, unsere persönlichsten Daten vor Missbrauch und Diebstahl zu schützen.

    Virus

Deinen Kommentar schreiben

XHTML: erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>