Allianz VS AG – Wenn Visionen in die Hose gehen

WDHLG-Commerzbank zieht Komplettübernahme der Dresdner vor

Für die Allianz endet damit ein siebenjähriges Engagement, das sie Milliardensummen kostete und von Beginn an die Erwartungen nicht erfüllte. Die Allianz hatte die ehemalige Nummer zwei am deutschen Bankenmarkt 2001 für 24 Milliarden Euro gekauft mit der Vision, einen Allfinanzkonzern zu schaffen.

Was bleibt, etliche geschlossene Filialen. Im Gegenzug, viel mehr „Angestellte“ bei den Sozialkassen.

Und all die vertraulichen Daten, incl. der Kontostände und Buchungsvorgänge, ablesbar die Höhe der Löhne und Gehälter der Dresdner Bankkunden, vergisst die  Allianz diese jetzt alle?

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5 Antworten zu Allianz VS AG – Wenn Visionen in die Hose gehen

  1. Buschtrommler sagt:

    Dazu fällt mir nur ein Satz von Altkanzler Schmidt ein:
    Wer Visionen hat soll zum Arzt gehen….

  2. Andreas sagt:

    Eine Versicherung vergisst nichts, denn Datenbestände sind leicht zu speichern…

    Grüße

    Andreas

  3. Hunter sagt:

    Die Allianz hat zwar Milliardenverluste verbucht. Ob aber die Allianz hier wirklich irgend etwas verloren hat, wage ich zu bezweifeln. Wer sich in Buchhaltung etwas auskennt weiß, wovon die Rede ist.
    Der einzige Grund, die Dresdner Bank damals zu übernehmen war doch, an die Datenbestände heran zu kommen!

    Welchen wirtschaftlichen Wert hat wohl dieser umfangreiche Datenbestand für die Allianz, der buchhalterisch mit 0,00 Cent Berücksichtigung findet?

    Und wenn die Beute „ausgesaugt“ ist, findet sich immer ein Grund, die nutzlose Hülle zu „entsorgen“.

  4. virus sagt:

    Zum Kommentar von Hunter fällt mir da noch ein. Steuern müssen für den Besitz von Datensätzen auch nicht gezahlt werden. Wir sollten unseren Bundesfinanzminister mal auf die Idee bringen, eine Datensatz-Steuer zu erheben. Mit diesen Steuergeldern könnte Frau Merkel den armen Banken und Opel unter die Arme greifen. Das wäre dann ein Geldkreislauf, der den gemeinen Steuerzahler ausnahmsweise mal nicht belastet.

    Mahlzeit!

  5. Bank-Kunde sagt:

    Die Bank meines Sohnes wollte wissen, ob dieser denn zu sprechen sei. Auf meine Frage, welche Bank hier anruft – wurde mir geantwortet, dass man mir das aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht sagen dürfte. Wenn das nicht aufhorchen läßt. Da mein Sohn zu sprechen war, teilte man ihm mit, dass seiner Bank das Wohl ihrer Kunden am Herzen liege. Man wollte fragen, ob er nicht kommen könnte, am Soundsovielten oder am Soundsovielten. Gern würde man ihn beraten, wie er sein Geld doch investieren könnte.

    Vor diesem Gespräch erhielt mein Sohn ein Schreiben der Bank, dass doch gerade in der Sommerzeit ein Kredit mit 5,99 Prozent Zinsen für einen wohlverdienten Urlaub keine schlechte Sache wäre.

    Ach ja, heute sagte mir jemand, dessen Frau bei einer Krankenkasse angestellt ist, dass diese ihren Mitmenschen nicht mehr in die Augen schauen kann. Das sie von der Arbeit nach Hause käme und dann weinend am Küchentisch sitzt. Und dass es ihrer Meinung nach schade ist, dass die Versicherten nicht ihre Krankenbezüge nachrechneten, weil sie so nicht merkten, dass ihnen zu wenig gezahlt würde.

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