„Der Beamte der HUK-Coburg hat mir aber gesagt….“

Diese oder ähnlichen Antworten erhält man immer wieder von Unfallgeschädigten im Zusammenhang bei einer Gutachtenerstellung.
Wir SV wundern uns jedesmal, wie aufgeklärte und gebildete Leute auf so absurde Aussagen wie auf dem Titel des Beitrags zu lesen ist kommen und immer wieder auf die falschen oder unvollständigen Aussagen, der darauf geschulten Sachbearbeiter hereinfallen. Aber warum unterliegen sie einen solchen fatalen Irrtum und meinen das wären vertrauenswürdige Beamte?
Surft man etwas im internet, werden solche Aussagen der Geschädigten nachvollziehbar, was m. E. auf die Werbung der Fa. HUK-COBURG zurückzuführen ist. Unter anderem ist hier folgend ein Internetauszug:

"Die HUK-COBURG ist Partner des öffentlichen Dienstes

Rund vier Millionen Kunden der HUK-COBURG Versicherungsgruppe kommen aus dem öffentlichen Dienst. In jedem zweiten Beamtenhaushalt sind wir mit mindestens einem Versicherungsvertrag vertreten und sind damit der größte deutsche Beamtenversicherer."

Also User, Kollegen und Geschädigte,

Wen wundert es jetzt noch, dass gegen diese Firma von keiner Behörde (bzw. ihren Partnern) nichts weiter unternommen wird. Wenn jeder zweite Beamtenhaushalt ein Partner dieser unseriös agierenden Firma ist, wird doch fast jede Anzeige gegen die HUK-Coburg vom einem vertraglich gebundenen Partner derselben behandelt und das Ergebnis ist abzusehen. Reguliert diese Firma deshalb so rechtswidrig weil sie die Staatsdiener zu vertraglich abhängigen Partnern gemacht hat?
Das sollte nach m. M. einmal gründlich von juristischer und soziologischer Seite untersucht werden.

MfG

Franz Hiltscher

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14 Antworten zu „Der Beamte der HUK-Coburg hat mir aber gesagt….“

  1. WESOR sagt:

    Hier deckt sich die Werbung mit der Wirklichkeit. Bei der HUK versicherte Staatsanwälte sind Vertragspartner dieser Versicherung. Darum wird nicht ausreichend ermittelt und Anzeigen werden als gegen Unbekannt eingestellt.
    Wie wenn es für einen Staatsanwalt nicht möglich wäre zu der HUK-Direktion am Ort zu gehen und feststellen zu lassen wer einen Brief geschrieben hat.
    Zu uns kam ein Ermittlungsbeamter der Staatsanwaltschaft in das Büro und lies sich vom Anzeigenerstatter alle relevanten Unterlagen kopiert übergeben. Aber später auf die Frage warum der Briefschreiber als Unbekannter, nicht ermittelbar ist gab es die Antwort; wie wir ermitteln, das ist unsere Sache!

    Vielleicht haben wir einmal Glück und ein nicht bei der HUK versicherter Staatsanwalt erkennt das aus unserer Sicht strafbare Regulieren der HUK.

    Da hat doch einer die LVM gelobt. Auch die LVM kürzt mittels einer Kontrolle einfach nach Gutdünken die Stundenverrechnungssätze im Gutachten der Geschädigten. Hier geht es von 914 auf 794 runter ein Betrag von 120 €, davon gehen noch 25 € für die Kontrolle ab.
    Macht einen Hunderter schnell in die Täsch der LVM.
    Der Geschädigte beschwerte sich bei uns über diese Unverschämtheit. Aber einen Rechtstreit will er für 124 € nicht. So hat wieder eine kleine Vermögensumverteilung von Privat an den Versicherer stattgefunden.

  2. Andreas sagt:

    Hallo und danke für die interessante Seite! Ich habe vorgestern einen Auffahrunfall gehabt, der Verursacher ist bei der HUK24. Die volle Schuld trägt der „Gegner“. Nachdem ich einen Gutachter beauftragte rief ich die HUK24 an und teilte ihr den Unfall mit. Die HUK24 ließ mich wissen, das Gutachten durch ihre Sachverständigen prüfen zu lassen. Dagegen ist ja auch noch nichts einzuwenden. Nun bin ich gespannt, ob ich auch eine Odysee mit der HUK24 erleben darf. Wenn ja, dann bin ich um jeden Rat dankbar. MfG, A.T.

  3. Sir Henry Morgan sagt:

    Hallo Andreas,

    Schau mal da. Nachbesichtigungen sind nicht normal. Informieren sie dringend Ihren Gutachter und beauftragen Sie einen Rechtsanwalt. Nur so reagiert man richtig auf eine Kriegserklärung.

    Mfg
    Sir H. M.

  4. mareen sagt:

    hallo zusammen. Ich bin durch einen gutachter auf diese seite aufmerksam gemacht worden weil ich vor etwas mehr als 3 wochen einen unfall hatte. mir ist jemand hinten auf meinen vw polo drauf gerasselt. meine werkstatt hatte mir einen gutachter empfohlen zu dem ich auch hin bin. der sagte mir das mein auto nicht mehr verkehrssicher sei und ich den in der werkstatt reparieren lassen sollte. enen leihwagen würden mir die werkstatt sicherlich stellen oder besorgen können. auf dem weg nach hause ruft mich jemand von der versicherung an und klärt mich wirklich auf. den gutachter müsse ich allein bezahlen und bei der rechtslage bräuchte ich auch keinen rechtsanwalt. das was der schadenbearbeiter mir sagte, klang plausibel. aber wie er mir dann sagte ich solle in die und die werkstatt fahren, wollte ich das nicht. auch das wäre kein problem, ich würde nächste woche ein schreiben bekommen. darauf hab ich den gutachter bei dem ich war, angerufen und den auftrag versucht zurück zu ziehen. der war natürlich nicht begeistert und sagte mir noch das ich eh nur verarscht würde, legte aber den auftrag zur seite.
    Das schreiben lies fast eine woche auf sich warten um mir mitzuteilen das sich ein gutachter mit mir in verbindung setzen würde. das wiederum dauerte auch fast eine woche und jemand von der dekra kam um sich mein auto an zu schauen. das was der gutachter zuvor festgestellt hatte, wäre ja nur profitorientiert und mein auto wäre völlig verkehrssicher, oder anders: mit neuen rückleuchten wieder verkehrssicher. das der kofferraumdeckel nicht mehr zuzumachen ging wäre ich hatte dann nach 4 tagen meinen scheck und wollte damit in meine werkstatt fahren. Die haben mich ausgelacht. sie würden nich für 59 euro die stunde arbeiten und eine lackiererstunde wäre nicht unter 135 euro die stunde zu haben. darauf war ich sauer und frag wieso ein gutachter so was dann festlegt. mir wurde nur geantwortet, obwohl ich dort dieses auto als neuwagen 2003 gekauft habe und immer warten lasse, fragen sie ihren gutachter, wir reparieren ihr auto dafür nicht.
    der kommentrar des gutachters den ich auf anratens der werkstatt beauftragt hatte: was habe ich ihnen gesagt. Aber schalten sie eine rechtsanwalt ein, der wird ihnen wirklich sagen was ist.
    meine frage jetzt an die hier zuständigen: muss ich den gutachter wirklich selber bezahlen und darf ich keinen rechtsanwalt beauftragen?

  5. RA Bernhard Trögl sagt:

    Hallo Mareen,

    da hat die Versicherung ja mal wiede jemanden gefunden, der sich über den Tisch ziehen läßt 🙂
    Wenn Sie unverschuldet in einen Unfallverwickelt worden sind, haben Sie das Recht auf Einschaltung eines Sachverständigen Ihrer Wahl. Die Kosten hierfür trägt die Versicherung des Unfallgegners, zumindest wenn die Bagatellgrenze von ca. 750,00 EUR Schadenshöhe überschritten ist.
    Auch dürfen Sie ohne Rückfrage bei der Versicherung einen Rechtsanwalt beauftragen, der ebenfalls von der Versicherung des Unfallverursachers bezahlt wird.
    Dafür ist auch jetzt noch nicht zu spät. Ihr Sachverständiger und der von Ihnen noch zu beauftragende Anwalt freuen sich sicher darauf, auch noch den letzten Cent aus der Versicherung herauszupressen. Ihnen steht eine ordnungsgemäße Abrechnung zu, die sich am tatsächlichen Schaden orientiert und nicht am Wunschdenken des Versicherers. Ich bin überzeugt davon, dass das die hier im Blog mitschreibenden Kollegen ebenso wie ich das genauso sehen und ggf. auch für eine weitere Vertretung zur Verfügung stehen. Bei der gegebenen Sachlage sollten Sie sich nur an einen versierten Verkehrsrechts-Anwalt wenden. Viel Erfolg !!

  6. F.Hiltscher sagt:

    Hallo Mareen,
    So wie Sie von der schadenersatzpflichtigen Versicherung vorsätzlich falsch informiert und irregeleitet wurden, widerfährt das selbe „Spiel“ täglich X-tausenden Geschädigten in Deutschland.
    Die seriösen unabhängigen SV und RA werden durch gezielte Falschinformation „kaltgestellt“ und jene von der Versicherungswirtschaft gepflegten und abhängigen Gutachter ins Spiel gebracht.
    Klicken Sie auf dieser Seite im rechten Balken „über die Autoren“ dort können Sie sich die Ihnen gestzlich zustehende professionelle RA Beratung auswählen.
    MfG

  7. Regulierer sagt:

    Hallo Mareen.

    Solange die Werkstatt die Teile repariert, die im Gutachten stehen, geben Sie die Repartur in Auftrag, die Versicherung muss die Differenz bezahlen.

    Die Handhabung ist aber schon sehr merkwürdig von der Versicherung, da darf man sich nicht wundern, dass gemeckert wird und ein RA eingeschaltet wird.

    Allerdings sind 135,00 € Lackkosten pro Stunde doch recht unverschämt!

  8. Andreas sagt:

    Unverschämt – das sage ich über die Prämie meiner Kfz-Versicherung für drei Fahrzeuge (2 x Pkw, 1 x Motorrad) auch, aber das interessiert den Versicherer doch auch nicht, obwohl ich doch tatsächlich nur immer mit einem Fahrzeug zur gleichen Zeit fahren kann und die anderen beiden sicher in meiner Garage stehen.

    Gehen wir von 90,- Euro / Stunde aus, berechnen 30% Lack.-mat. und auf alles 16% MwSt., dann liege ich bei 135,72 Euro die Stunde.

    Und das mit normalen Preisen unserer VW-Vertragswerkstätten.

    Ich würde mal sagen, dass „unverschämt“ eine reine Sichtweise ist. Überzogen ist der Preis meines Erachtens nicht, wenn ich mal vergleichbare Betriebe heranziehe.

    Grüße

    Andreas

  9. Andreas sagt:

    Hallo zusammen,
    oben hatte ich von dem Unfall berichtet, den die HUK24 nun auch begleichen will.
    Allerdings mit 200 Euro Abzug von der Schadenssumme, die im Gutachten ermittelt wurde. Also 2794 statt 2939 Euro (exkl. MwSt). Dem Gutachter haben Sie auch 100 Euro abgezogen und „…den Sachverständigen darüber informiert“.
    Gründe für den Abzug sind:
    – die Zuschläge für die E-Teile sowie
    – die Fahrzeugverbringung zur Lackiererei
    Werde der HUK nun ein Fax senden und um die 200 Euro bitten, dabei gleich mit dem Rechtsanwalt drohen.
    Mal sehen was kommt.
    Grüße
    A.T:

  10. WESOR sagt:

    @Andreas
    Nicht drohen sondern zum sofort zum Rechtsanwalt. Es ist sinnlos einen Erpresser zu bedrohen.

  11. virus sagt:

    Verbraucherschützer war wichtigster Gast bei R-P. H.

    Richtfest beim neuen Rechen- und Logistikzentrum der HUK-COBURG mit Minister Schnappauf
    Coburg, den 7. Oktober 2005

    Nur wenige Monate nach dem ersten Spatenstich im März 2005 konnte die HUK-COBURG Versicherungsgruppe jetzt zum Richtfest ihres neuen Rechen- und Logistikzentrums einladen, das derzeit im Norden Coburgs entsteht. Rolf-Peter Hoenen, Sprecher der Vorstände der HUK-COBURG, begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste, darunter auch den bayerischen Staatsminister für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Dr. Werner Schnappauf, Regierungspräsident Hans Angerer, die Mitglieder des Bundestags Hans Michelbach und Dr. Heinz Köhler, Oberbürgermeister Norbert Kastner sowie Landrat Karl Zeitler. „Diese Gästeliste zeigt, welch hohe Bedeutung unserem Neubauprojekt beigemessen wird“, sagte Rolf-Peter Hoenen.

  12. SV sagt:

    Zitat Schnappauf

    „Wirklich innovativ ist man nur dann, wenn mal etwas danebengegangen ist.“

    Dr. Werner Schnappauf
    Bayerischer Staatsminister für Landesentwicklung und Umweltfragen

    Meint der vielleicht die unzähligen Niederlagen der HUK-Coburg ?

    Dann können sich die Geschädigten ja warm anziehen.

  13. Leser sagt:

    Wie wäre es mal mit einem Beitrag : „Wird Deutschland bereits vom Geld regiert?“

    oder

    „HUK Coburg schafft 500 neue Arbeitsplätze durch Vernichtung 1000 freier unabhängiger Dienstleister.“

    Danke Herr Steuber und Herr Schnappauf, sie haben den Durchblick!

    Gute nacht Deutschland. Guten Morgen Bananerepublik

  14. Leser sagt:

    @Leser

    Schreiben wir jetzt alle unter demselben nick?

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