Finanzaufsicht nimmt sich Ergo vor

Quelle: faz.net vom 08.07.2011

Die Finanzaufsicht Bafin droht dem Versicherungskonzern Ergo gleich wegen mehrerer Punkte mit einer Sonderprüfung. Ergo war durch eine Sex-Party mit Prostituierten als Belohnung für Versicherungsvertreter in die Schlagzeilen geraten.

Die Versicherungsgruppe muss sich gleich mit mehreren Affären auseinandersetzen

08. Juli 2011 2011-07-08 11:38:00

Die Affären beim Versicherungskonzern Ergo sind jetzt auch ein Thema für die Finanzaufsicht. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stehe wegen der „aktuellen Themen der Medienberichterstattung in engem und regelmäßigen Kontakt“ mit der Münchener-Rück-Tochter, sagte eine Sprecherin der Behörde. „Die Bafin (…) prüft die Dinge gegebenenfalls auch vor Ort, sofern dies notwendig sein sollte.“

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Siehe auch: Sexparty und falsche Riesterverträge alarmieren BaFin

sowie die Beiträge vom 23.05.2011, 30.05.2011, 03.06.2011, 09.06.2011 und 20.06.2011

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2 Kommentare zu Finanzaufsicht nimmt sich Ergo vor

  1. Alois Aigner sagt:

    Joa mei,
    wer feiern kann, muss sich auch Untersuchungen gefallen lassen. Ich frag mich nur, was die BaFin vor Ort in Budapest überprüfen will?

  2. Gottlob Häberle sagt:

    „… will Ergo dem Wunsch der Bafin nach Aufklärung Folge leisten“

    Bleibt zu hoffen, dass sich in Folge dieses Wunschkonzerts die BaFin nicht als zahnloser Tiger entpuppt. Ähnlich wie die Kartellrechtsbehörden im Fall der Strom- und Mineralölkonzerne.

    Ich tippe mal auf folgendes Untersuchungsergebnis:

    Nach intensiven Untersuchungen kommt die BaFin zu dem Ergebnis, dass im Vorliegenden Fall keine Zuständigkeit der BaFin gegeben ist, da die Versicherungsnehmer selbst im Zuge zivilrechtlicher Anstrengungen eventuelle Schadenersatzansprüche verfolgen können…

    oder

    Das Ermittlungsverfahren wurde gegen Auflage eines Busgeldes in Höhe von 50,-€ eingestellt…..

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