HUK und Nürnberger übernehmen Fairplay-Konzept der Allianz

„…… eine schnelle und unkomplizierte Abwicklung von Unfallschäden – nach übereinstimmenden Aussagen der Kooperationspartner „zum Vorteil der Kunden, die laut Befragungen gerade dies wünschen“.“ 

oder

doch nur eine Hilfestellung des HUK Coburg-Versicherers bei der Insolvenzverschleppung vieler Ford-Reparaturbetriebe?   Bzw. zahlt der Versicherer einen Reparaturkostenvorschuss auf Basis des Kostenvoranschlags zur Sicherung betrieblicher Liquidität, weil den Reparaturbetrieben keine ausreichenden Barmittel mehr zur Verfügung stehen?

Über Jahre von den Fahrzeugherstellern ausgelaugte Automobilhändler  incl. ihrer Karosserie- und Lackierabteilungen sind ähnlich wie ein von Borkenkäfer befallener Wald  im tosenden Sturm dem schnellen Kapital,  hier das der  HUK Coburg Versicherung,  schutzlos ausgeliefert. Ebenso schutzlos wie auch rechtlos sehen sich die Kunden den zu ihren Lasten vereinbarten Verträgen zwischen ihrem Reparaturbetrieb und dem Schadenregulierer ausgeliefert. Zu guter  Letzt wird über den Reparaturbetrieb  die Hand dann noch nach den Teileherstellern ausgestreckt. Wie lange die Vertrauenswerkstätten von der HUK-Coburg Versicherung nicht im Regen stehen gelassen werden, bleibt abzuwarten.

Quelle: Autohaus online vom 13.11.2009

Ford hat jetzt die beiden größten Autoversicherer im Boot

Die HUK-Coburg Versicherungsgruppe, die Ford-Werke GmbH und die Ford-Partner haben am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz in Nürnberg eine aktuelle Vereinbarung zur elektronischen Unfallschadenabwicklung von Kraftfahrt-Haftpflichtschäden präsentiert (wir berichteten an dieser Stelle bereits vergangenen Freitag vorab). Die Kooperation auf Basis des von der Allianz-Versicherung her bekannten Fairplay-Konzepts garantiere durch die Einhaltung von gemeinsam vereinbarten Regeln eine schnelle und unkomplizierte Abwicklung von Unfallschäden – nach übereinstimmenden Aussagen der Kooperationspartner „zum Vorteil der Kunden, die laut Befragungen gerade dies wünschen“.

Mit dabei auch die Nürnberger Versicherung.

Nürnberger und Ford-Autoversicherung

Mit der jetzt vereinbarten Kooperation bauen beide Seiten ihre Aktivitäten im Bereich der „unbürokratischen Schadenabwicklung“ weiter aus. Nach erfolgreicher Gewinnung der beiden größten Autoversicherer in Deutschland verhandle man aktuell auch mit weiteren Versicherern über derartige Fairplay-Abkommen. Auf die Frage von AUTOHAUS-Schadenmedienchef Walter K. Pfauntsch, inwieweit die Fairplay-Abkommen zur Abwicklung von Haftpflichtschäden auch den angestammten Partner, die Nürnberger-Versicherungsgruppe, beträfen, meinte Reddig vielsagend: „Das werden wir im Bereich Schaden sicherlich noch sehen.“ Es dürfte damit also davon auszugehen sein, dass die Nürnberger mit zu den Versicherern zählt, mit denen Reddig, Ford-Servicechef Jochen Coelsch und Bertram Schilli aktuell parallele Verhandlungen für ihre Partner führen. Um indes Missverständnissen vorzubeugen, führte Manfred Reddig vorsorglich aus, dass die Nürnberger auch weiterhin „gesetzter Partner der Ford-Autoversicherung“ bleibe.

Quelle:  autohaus.de, unbedingt alles lesen >>>>>>>>>>>>>

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