„Schluss mit der Abwrack-Orgie“

Schluss mit der Abwrack-Orgie   Ein Kommentar von Nicolaus Heinen

Vor einem halben Jahr hat die EU ihr 200-Milliarden-Euro-Konjunkturpaket beschlossen – doch wann die Regierungen ihre Ausgaben wieder zurückfahren wollen, darüber schweigen sie. Dabei ist eine Deckelung der Staatshilfe dringend erforderlich. Und zwar schnell. Ein Kommentar von Nicolaus Heinen

Frankfurt am Main – Europa wrackt ab. In den kommenden zwei Jahren werden mehr als drei Millionen Europäer ihre Autos verschrotten und durch neue ersetzen. Und damit nicht genug. An allen Ecken des Kontinents wird geteert, gebaut, investiert, saniert und konsumiert.

Die Ausgaben und Investitionen, die jetzt von der öffentlichen Hand gestemmt werden, machen inflationsbereinigt fast das Dreifache des Marshall-Plans aus – mit dem Unterschied, dass wir heute nicht die Trümmer eines Weltkriegs beseitigen, sondern die Folgen einer Krise bewältigen müssen.

Selbst die härtesten Verfechter der Marktwirtschaft haben erkannt: In der aktuellen Krise kann der Staat nicht nur die Zuschauerrolle einnehmen. Konjunktur ist auch Psychologie – und Konjunkturprogramme können in einer fundamentalen Wirtschaftskrise negative Erwartungen im Markt entschärfen und so einer selbsterfüllenden Prophezeiung entgegenwirken.

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