Schulden beim Fiskus: ADAC muss 500 Millionen Euro Steuern nachzahlen

Quelle: Spiegel Online vom 09.03.2014

Die Krise des ADAC scheint kein Ende zu nehmen: Der Autoclub muss nach SPIEGEL-Informationen etwa 500 Millionen Euro Steuern nachzahlen. Die zuständigen Prüfer sahen dabei „Anhaltspunkte für eine Steuerhinterziehung“.

Hamburg – Der Automobilclub ADAC schuldet dem Bund Versicherungssteuern in Höhe von fast einer halben Milliarde Euro. Das geht nach SPIEGEL-Informationen aus einem Vermerk des Bundesfinanzministeriums hervor. Steuerprüfer, die die Geschäftsjahre 2007 bis 2009 der Organisation untersuchten, fanden heraus, dass der ADAC keine Versicherungssteuer abführte, obwohl die Mitgliedschaft „ein versicherungssteuerrechtlich relevantes Versicherungsverhältnis begründet“, wie es in dem Vermerk heißt.

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5 Kommentare zu Schulden beim Fiskus: ADAC muss 500 Millionen Euro Steuern nachzahlen

  1. Willi Wacker sagt:

    Diese 500 Millionen – hinzu kommen auch noch Zinsen und Säumniszuschläge – vom ADAC sowie die von Hoeneß selbst eingeräumten 27,3 Mio € Steuernachzahlung. Ich weiß gar nicht, was Herr Schäuble immer jammert. Schon allein mit den Zinsen könnte so mancher desolate Autobahnabschnitt saniert werden.

  2. virus sagt:

    „Die Steuerfahnder argwöhnten, dass der ADAC die Versicherungsteuer absichtlich und wissentlich nicht gezahlt habe. „Aus Sicht der Prüfer hätten sich Anhaltspunkte für eine Steuerhinterziehung ergeben“, heißt es in dem Papier. Das Finanzministerium teilt die Auffassung nicht, ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wurde nicht eingeleitet.“

    …. gelten die Gesetze grad wie es uns gefällt! He Pippi Langstrumpf …..
    Wird ein Fahrtenbuch z. B. eines Handelsvertreters nicht 1000% korrekt geführt, erkennt das FA für den gesamten Prüfzeitraum die ausschließlich geschäftliche Fahrzeugnutzung nicht an und leitet gleichzeitig ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung ein. Und bei 500 Millionen „absichtlich und wissentlich“ nicht gezahlter Steuer ist alles nicht so schlimm? 500 Millionen, dagegen sind 27 Hoeneß-Millionen geradezu lächerlich und dennoch können wir kein Radio oder Fernseher mehr anstellen, wollen wir uns dem ganzen Geschwafel, wie toll doch unser Rechtsstaat funktioniert, entziehen.
    Das ganze Theater, nur um hiervon abzulenken?

    Gysi-Lehrstunde im Bundestag: EU hat in der Ukraine alles falsch gemacht!

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/03/13/gysi-lehrstunde-eu-hat-in-der-ukraine-alles-falsch-gemacht/

  3. BGH Leser sagt:

    Da kann so langsam die bayrische „Mia san mia“ Connection gemeinsam zum Skatspiel einrücken.

  4. Walter sagt:

    @BGH Leser
    Was, nur 3? Wenn sich die gesamte „Mia san Mia Connection“ aus Bayern im Vereinshaus „JVA Landsberg am Lech“ treffen sollte, dann könnte man locker ein riesiges Skat-Turnier veranstalten. Und das im fliegenden Wechsel mit immer neuen Teilnehmern. Die Lokation wäre aber bestimmt viel zu klein für so ein „Großereignis“. Möglicherweise müsste man dafür das Olympia-Stadion für die „(ab)geschlossene Gesellschaft“ umfunktionieren?

  5. Hirnbeiss sagt:

    @ BGH Leser
    „Da kann so langsam die bayrische “Mia san mia” Connection gemeinsam zum Skatspiel einrücken.“

    So,so „Mia deana aba Schoafkopfn“ !

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