Zeit Online: Versicherungsopfer – Im Stich gelassen

Quelle: Zeit Online vom 03.01.2013

Jahr für Jahr werden acht Millionen Deutsche Opfer eines Unglücks. Wer glaubt, für solche Fälle sei er versichert, der irrt.

Der Schlag, der Uwe Steinhardt aus seinem bisherigen Leben katapultierte, fühlte sich gar nicht so heftig an. „Ich habe plötzlich einen Stoß in der linken Seite gespürt“, sagt der 53-Jährige, „aber ich bin nicht gestürzt, ich konnte mich fangen.“ Allerdings habe er „groteske Verrenkungen“ vollführt, wie ihm später ein Kollege erzählte, der den Unfall beobachtet hatte.

Uwe Steinhardt befand sich an jenem 2. August 2007 auf dem Gelände einer Jet-Tankstelle in Soest in Nordrhein-Westfalen. Er vermaß gerade die Schächte, über die die Benzintanks befüllt werden. Steinhardt war selbstständiger Vermessungstechniker, spezialisiert auf Tankstellen.

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3 Kommentare zu Zeit Online: Versicherungsopfer – Im Stich gelassen

  1. virus sagt:

    Wenn der Versicherer sich zu früh freut?

    Berufsunfähigkeitsversicherer muss trotz Kulanzvereinbarung komplette Leistung zahlen

    Kulanzvereinbarungen im Leistungsfall sind gängige Praxis im Versicherungsalltag. Doch oft entstehen den Kunden ungeahnt Nachteile. Das Landgericht Potsdam entschied nun für einen Versicherten. Dieser erhält trotz Kulanzvereinbarung die komplette Leistung.

    Quelle: http://www.versicherungsbote.de/id/88114/Berufsunfaehigkeitsversicherer-muss-trotz-Kulanzvereinbarung-zahlen/

  2. Bernd Barremeyer sagt:

    Hi Leute,
    da fällt mir der Fernsehbeitrag des NDR mit Herrn Lütgert wieder ein. Wurde dort nicht auch dargestellt, wie ein Opfer um sein Recht kämpfen musste und erst nach langer, langer Zeit und nachdem seine Ehe zerrüttet war, wenigstens einwenig von der Allianz erhielt. Da steckt doch Prinzip hinter! Die Opfer austrocknen lassen!
    Wie erbärmlich sind die Versicherungen und deren Vorstände?
    Jeden Tag müssen die an den Pranger gestellt werden. Jeden Tag muss Herr Lütgert darüber berichten. Es wird Zeit, dass die Versicherungen stärker überwacht werden. Derartige Auswüchse darf es nicht mehr geben. Immerhin leben die Versicherungen von den Menschen.
    Die Menschen können ohne Versicherung leben. Die Versicherungen können aber nicht ohne Versicherte existieren. Mir kommt die kalte Wut, wenn ich so etwas lese.

  3. Glöckchen sagt:

    Hallo Herr Barremeyer
    Sie sprechen mir aus der Seele.
    Wieso kann ich eigentlich in diesem versicherungsverseuchten Lande zu meiner Grippeimpfung nicht gleich eine Versicherung bei meinem Arzt als IVL-Leistung(individuelle Versorgungsleistung) einkaufen,die mich absichert vor dem Eintritt von Impfschäden oder besser noch gleich davor,dass die Grippeimpfung nicht wirkt?
    Selbst mein Smartphone kann ich doch auch gegen schädliche Nebenwirkungen meiner Virensoftware versichern!
    Und:wer versichert mich eigentlich gegen rechtswidrige Kürzungen im Schadensfall?
    ERGO versichert rechtswidrige HUK -Kürzungen……na,das wär´s doch….. „versichern heisst verstehen“….,oder versteh ich das jetzt falsch?
    Dieses Land braucht dringend mehr Risikobereitschaft und damit weniger Versicherung.
    Entsprechend weniger wird der Ärger werden,der hier allenthalben zu beklagen ist.

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