!! Doppeljubiläum !!

Die Autoren „Babelfisch“ und „Willi Wacker“ feiern in diesem Monat zusammen ein

Doppeljubiläum:

„Willi Wacker“ hat nun mehr als 1.500 Beiträge eingestellt.

„Babelfisch“ hat die 1.000er Marke geknackt.

Die Redaktion dankt für so viel Fleiß und Hingabe zum ehrenamtliches Engagement und hofft, dass auch andere einen Ansporn darin sehen, sich hier ebenso einzubringen im Kampf gegen das rechtswidrige Schadensmanagement vieler Versicherer.

Am 30.11.2011 hatten wir unter dem Titel „Der Willi hat die Tausend voll“ den ersten Rekord verkündet. In knapp 2 Jahren sind nun noch weitere 500 Beiträge hinzugekommen. Das muss erst mal einer nachmachen? Aber wer weiß, der Babelfisch ist ihm ja sozusagen „auf den Fersen“?

Die beiden hatten zwar genau so wenig Zeit wie alle anderen Leser auch. Wie man sieht, geht es aber doch irgendwie, wenn man nur den nötigen Willen dazu hat und entsprechend bereit ist, sich uneigennützig für das Gemeinwohl zu engagieren.

Am Anfang konnte sich keiner vorstellen, inwieweit man als „kleiner Hansel“ dem Schadensmanagement der Versicherer nur annähernd entgegen treten kann. Inzwischen hat sich jedoch gezeigt, dass die fleißige Bestellung des Ackers reichlich Früchte trägt – das Engagement sich also „lohnt“.

Das Schadensmanagement der Versicherer hat in den letzten Jahren deutliche Risse bekommen. Es quietscht und knarrt inzwischen an allen Ecken. Nicht unwesentlich dafür verantwortlich ist der umfangreiche Informationsaustausch zwischen den Beteiligten auf der Schädigerseite durch Plattformen wie diese.

So hat z.B. das Urheberrecht die Restwertbörsen deutlich „eingebremst“.
Ebenso kann man nun durch die Urteilslisten bei Captain HUK den unsinnigen Argumenten der Versicherer bestens entgegen treten.
Auch die Strategie, den Schädiger direkt in Anspruch zu nehmen, bringt viele Versicherer dazu, bereits außergerichtlich entsprechend nachzuregulieren.
Nicht zu vergessen die kostenpflichtige Stellungnahme durch den Sachverständigen bei der fiktiven Abrechnung, nach Kürzung des Versicherers auf Grundlage sog. „Prüfberichte“. Da kann der Kostenaufwand für die Stellungnahme durch den Sachverständigen schnell den Kürzungsbetrag überschreiten und die Kürzung so ad absurdum führen – Streitwerterhöhung inklusive.
Oder wenn man der Begründung des AG Bremen folgt, indem man Auskunft auf Grundlage des Bundesdatenschutzgesetzes für den Mandanten fordert, wodurch nichtzuletzt der Streitwert eines eigentlich unwirtschaftlichen Prozesses deutlich angehoben werden kann.

Alle Optionen konsequent (ggf. zusammen) angewandt ergibt ein hochgradig toxisches Gemisch gegen das Schadensmanagement der Versicherer.

All diese Erfolge sind letztendlich ein Verdienst der Community nebst ihren Aktivisten.

Viele sehen in der Beitragsvielfalt bei Captain HUK inzwischen zwar auch einen gewissen selbstverständlichen Automatismus. Diesem Trott zu verfallen ist jedoch eine trügerische „Sicherheit“. Captain HUK kann nur erfolgreich operieren, sofern ALLE dabei mithelfen, die Plattform weiter zu entwickeln. Das heißt, der qualifizierte Output steht in direkter Abhängigkeit zum Input jedes Einzelnen. Deshalb ist es nicht nur damit getan, Informationen „abzusaugen“ und bei der täglichen Arbeit erfolgreich umzusetzen. Vielmehr sollte jeder etwas Zeit investieren und mit entsprechendem Feedback „danken“. Das beginnt beim Kommentieren und geht weiter bis zur Einsendung von Informationen, Schriftstücken, Beschlüssen, Urteilen usw..

In diesem Sinne bleibt nur zu hoffen, dass uns noch viele – und vor allem lange – „die Stange halten“.

Ein besonderer Dank für das überdurchschnittliche Engagement geht noch einmal an unsere beiden „Spitzenkämpfer“, verbunden mit der Hoffnung, dass noch weitere Rekorde folgen.

1.000 oder 1.500 Beiträge vorzubereiten und entsprechend einzustellen ist eine Leistung, die man wohl erst zu schätzen weiß, wenn man selbst an der Front steht.

Viele Grüße an Alle

CH-Redaktion

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6 Antworten zu !! Doppeljubiläum !!

  1. Gottlob Häberle sagt:

    Herzliche Glückwünsche und vielen Dank Dir lieber „Willi Wacker“ und „Babelfisch“ für Eure hervorragende und unübertroffenen Leistungen bei CH.

    Willi – mach wacker weiter so.
    Babelfisch – Du auch.

    Grüße aus dem Wilden Süden
    Gottlob Häberle

  2. G.v.H. sagt:

    Man kann immer nur wieder staunen, wozu der homo sapiens befähigt ist, wenn seine Freiheit und Unabhängigkeit massiv angegriffen wird.
    Die Redaktion von http://www.captain-huk.de ist hier mehr als nur ein leuchtendes Beispiel, wie aber auch viele Urteile quer durch die Bundesrepublik, die dieses Engagement untermauern. Kaum jemand hat bisher nach dem damit verbundenen Zeit-und Kostenaufwand gefragt und auch nicht nach den damit verbundenen Hindernissen, die vermutlich der Redaktion wiederholt massiv in den Weg gestellt worden sind. Diese spricht nicht darüber. Dass eine große Zahl der Leser das alles so als selbstverständlich hinimmt und überdies auch als selstverständlich erwartet, muss schon Erstaunen erregen. Ich frage mich immer wieder, wo wir heute wohl wären, wenn es dieses Internetportal nicht geben würde und welchen Einschnitt es bedeuten würde, wenn es ab morgen dieses Internetportal plötzlich nicht mehr geben würde. Fragt einmal alle rund um den Unfallschaden beteiligten Dienstleister und auch die Versicherungen, die es uns mit Sicherheit beantworten könnten. Man sollte meinen, dass auch ohne diese Gedanken in einem gesunden Berufsstand sich so etwas wie eine Solidargemeinschaft entwickeln würde. Aber die so komfortable Bequemlichkeit und insbesondere die Angst vor Sanktionen der Versicherer sind nach wie vor wohl ein kaum vorstellbares Hindernis. Es gilt, sich mehr denn je darüber Gedanken zu machen, wie und warum solche vermeintlichen Hindernisse aus dem Weg geräumt werden können und müssen in der Erkenntnis, dass nichts auf Ewigkeit Bestand hat. Der immer wieder begeistert agierenden Redaktion ist die Anerkennung für die bisher präsentierten Leistungen und für die unglaubliche Einsatzfreudigkeit gewiß, aber kaufen kann man sich dafür nichts. Vielleicht ließen sich die Möglichkeiten der Abrufbarkeit und Archivierung sowie der Verbreitung durch Pressekontakte noch verfeinern, wenn dafür die finanziellen Mittel zur Verfügung ständen. Aber wer will sich da schon engagieren ? Die angeblich engagierten Berufsverbände der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen oder die anderer Dienstleistungsanbieter oder diese auch selbst ? Ich danke jedenfalls der gesamten Redaktion und allen Lesern, die sich mit Kommentaren und Anregungen bisher beteiligt haben, für das gezeigte Engagement sehr herzlich und wünsche mir, dass meine Gedanken aufgegriffen und umgesetzt werden im Interesse des jeweiligen Berufsstandes und vielleicht erkennen da ja auch inzwischen viele Mitstreiter und solche, die es noch werden wollen, dass die Unabhängigkeit und Freiheit es wert sind, Engagement zu zeigen und einen Solidarbeitrag als fast selbstverständlich in Betracht zu ziehen, auf dass uns allen http://www.captain-huk.de noch auf Jahre erhalten bleibt.
    Gerade der heutige Tag ist es wert, sich darüber auch einmal Gedanken zu machen.
    Herzlichst
    Ihr
    G.v.H.

  3. Babelfisch sagt:

    Vielen Dank für die Blumen und Gratulation an Willi für seinen Fleiß. In einen Wettstreit um die meisten veröffentlichten Artikel mit Willi zu treten, halte ich für sinnlos, Willi ist soooo weit vorne!

    Dank an die Redaktion, die ihre Hände wahrlich auch nicht in den Schoß legt und nicht untätig bleibt.

    Durch CH ist etwas geschaffen worden, was wichtig ist: ein Gegengewicht zur vermeintlichen Übermacht der Versicherer. Interessierte Sachverständige, Richter, Rechtsanwälte suchen vermehrt diesen Blog auf und nehmen die Möglichkeit wahr, rechtswidrigem Versicherungsverhalten entgegenzutreten.

    Dem Blog wünsche ich, dass er beharrlich diesen Weg weitergeht, dass neue Mitstreiter hinzukommen und dass weiter in der Sache mit Feuer gestritten wird.

    In diesem Sinne!

  4. Hirnbeiss sagt:

    Es gäbe keinen C-H Blog und keine Autoren u. Bloger, wenn nicht die Initiatoren und Gründer, 2006 mit viel Schweiß u. Widerstand begonnen hätten.
    Der eine Gründer, welche bis 2006 gut mit dem Umsatz aus Gerichtsaufträgen leben konnte, wurde von den Rechtsanwälten der Versicherungswirtschaft bei den Gerichten so verleumdet (das dürfen die auch wenn es dem Mandanten hilft) dass die Gerichte von einer weiteren Beauftragung absahen.
    Ein Gerichtsgutachten, wo die Huk- Coburg Gruppe involviert war nicht mehr möglich.
    Umsatzeinbußen bis 70%!
    Das ist die Kehrseite eines Engagement für Unfallopfer.
    Besten Dank für die Idee u. Gründung Captain-huk

  5. Bernd Brüggemann sagt:

    Hei Hirnbeiss,

    es ist gut, dass du auch an die Gründer und Initiatoren dieses Blogs erinnerst. Sicherlich sollen diese bei dem Doppeljubiläum nicht vergessen werden. Es ist offenbar schlecht um die HUK-Coburg bestellt, wenn sie berechtigte Kritik nicht verkraften kann. Das war 2006 so und ist auch heute noch so. Anwälte, die erstrittene Urteile gegen die Coburger Versicherung hier veröffentlicht haben, oder auch Sachverständige, die dem Autorenteam angehörten, mussten und müssen auch heute noch mit Repressalien durch die Versicherungen rechnen.

    Eine arme Versicherung, die zu solchen Mitteln greifen muss.

    In meinem Umfeld hat sich das aber bereits ausgezeichnet. Die HUK-Coburg hat die Retourkutsche erhalten, indem Freunde und Verwandte – trotz der günstigen Tarife – der HUK-Coburg den Rücken gekehrt haben. Geiz allein macht nicht geil. Es ist letztlich günstiger, in der Plüschklasse nach einem Unfall immer noch gut angesehen zu sein, als in der Holzklasse später schräg angesehen zu werden.

    Auf Dauer wird es die HUK-Coburg auch spüren, dass die günstigen Prämien alleine nicht den Erfolg ausmachen. Im Übrigen stößt bei dieser Versicherung mit dem blanken Schild die an den Tag gelegte Arroganz unangenehm auf. Selbst eigene Versicherungsnehmer, die wegen der Kürzungen ihrer HUK persönlich in Anspruch genommen wurden, schütteln über die unsinnigen Entscheidungen der HUK den Kopf und kündigen!

    Diese Reaktionen der eigenen Versicherten resultieren aus den in diesem Blog veröffentlichten Informationen. Wie hat Frau Anja Krüger in ihrem Buch „Die Angstmacher – Wie uns die Versicherungswirtschaft abzockt“ auf Seite 177 geschrieben:

    „Die Internet-Plattform CAPTAIN-HUK hat mehr als 1000 Gerichtsurteile zu Auseinandersetzungen um die Gutachtenhonorare gesammelt. Sachverständige, Anwälte und andere haben die Internetseite aufgebaut und pflegen sie mit großer Liebe zum Detail. Sie verstehen sich als Sprachrohr der Geschädigten und haben das Regulierungsverhalten der Versicherer genau im Auge. Viele der von CAPTAIN-HUK gesammelten Urteile drehen sich um Rechtsstreite zwischen Sachverständigen und dem Versicherer HUK-Coburg. Mit 150 bis 200 von ihnen liegt die HUK-Coburg nach eigenen Angaben im Clinch. Die überwiegende Mehrzahl der Auseinandersetzungen geht zugunsten der Gutachter aus. Doch der HUK-Coburg-Sprecher Alois Schnitzer wiegelt ab. ..“

    Wenn der Sprecher doch abwiegelt, dass alles gar nicht so schlimm sei, wie es dargestellt würde, dann ist die Reaktion der HUK-Coburg und anderer Versicherer nicht verständlich, gegenüber Sachverständigen und Anwälten Repressalien auszuüben. Anscheinend ist dieser Blog – Gott sei Dank – doch den Versicherern – und insbesondere der HUK-Coburg – ein gewaltiger Dorn im Auge.

    Deshalb meine Bitte an Redaktion und Autoren sowie Anwälte und Sachverständige: Macht bitte weiter. Lasst euch nicht durch Verunglimpfungen unterkriegen. Bei den Verunglimpfungen wisst ihr ja, woher sie kommen. Als Belohnung wird euch noch mal das Bundesverdienstkreuz für gemeinnützige ehrenvolle Tätigkeiten überreicht werden. Glaubt einfach daran.

    Wie mir Amtsrichter bekundet haben, wird Captain-Huk auch von Richtern mitgelesen. Dieser Umstand folgte bereits daraus, dass in Schriftsätzen der klagenden Geschädigten durch deren Prozessbevollmächtigte im Caiptain-Huk-Blog veröffentlichte Urteile in Kopie zur Gerichtsakte eingereicht wurden. Das machte die Richterinnen und Richter neugierig auf diese dort veröffentlichten Urteile, die weder in der Zeitschrift Versicherungsrecht oder in der Zeitschrift für Schadensrecht veröffentlicht waren.

    Trotz der Anfeindungen durch die Versicherungen hat sich dieser Blog durchgesetzt. Deshalb auch meinen Dank an die Macher dieses Internetportals.

    Grüße
    Bernd Brüggemann

  6. Willi Wacker sagt:

    Vielen Dank für die Glückwünsche zum 1500. Beitrag im letzten Monat. Oder war es erst in diesem Monat? Bei so vielen Beiträgen verliert man in der Tat den Überblick und eine Strichliste führe ich nicht.
    Sei es wie es ist. Über die Glückwünsche habe ich micht gefreut. Zeigen die Glückwünsche doch, dass die ehrenamtliche, unentgeltliche Tätigkeit für diesen Blog doch geschätzt wird.

    Mein Glückwunsch geht auch an meinen Mitjubilar Babelfisch. 1000 Beiträge ist doch auch schon was. Babelfisch, mach weiter so. Auch Du wirst die 1.500 – Marke noch knacken. Da bin ich mir sicher.

    Die mir zugedachten Glückwünsche gebe ich aber auch weiter an die Redaktion. Ohne die Macher im Hintergrund wäre es nicht möglich, die 2500 Beiträge von Babelfisch und von mir – aber auch die anderen Beiträge weiterer Autoren – in diesem Blog zu veröffentlichen. Daher auch der Glückwunsch an die Redaktion insgesamt und an erster Stelle dem Herrn Chefredakteur.

    Die Anfeindungen und Verleumdungen, wie sie mein Vorkommentator Hirnbeiss geschildert hat, zeigen doch, wie sehr dieser Blog als Stachel im Fleisch der HUK-Coburg steckt. Und durch diesen Blog wurde und wird immer noch Salz in die Wunde gestreut. Versicherungen müssen auch kritische Äußerungen aushalten können. Aber offenbar ist die HUK-Coburg so feinfühlig, dass selbst leisetste Kritik am Schadensmanagement sofort unterbunden wird.

    Solange ich gesundheitlich in der Lage bin, werde ich ehrenamtlich und unentgeltlich hier weiterhin Informationen für Geschädigte und Unfallopfer abgeben.

    Erfeulich wäre natürlich, wenn neben Babelfisch und mir noch weitere Autoren ernsthaft hier schreiben würden. Nur im Autorenteam aufgenommen worden zu sein, ohne je einen Beitrag verfasst zu haben, hilft nicht viel weiter. Der Blog braucht schon noch mehr engagierte Mitarbeiter. Also traut Euch. Macht mit.

    Mit freundlichen Grüßen
    Euer Willi Wacker.

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