HUK Coburg schießt Eigentor

Ausgerechnet von der HUK-Coburg erhielt unser Anwalt ein Schreiben, in welchem es heißt: „Der BGH hat in einem Urteil vom 04.04.06 – X ZR 80/05 mehr Klarheit geschaffen. Danach hat das Sachverständigenhonorar der Üblichkeit zu entsprechen, das bedeutet angemessen ist das, was der Markt zu berücksichtigen und dabei der Ort der Werkleistung zu zahlen bereit ist.“

Was der Markt zu berücksichtigen ….bereit ist?

Hat man nun bei der HUK-Coburg verstanden, dass man sich mit seiner Regulierungspolitik zu den Gutachterhonoraren gegen den Markt stellt? Hat man nun verstanden, dass die Üblichkeit der in Rechnung gestellten Sachverständigenhonorare danach bestimmt wird, was die Nachfrager am Markt für solche Leistungen, nämlich die Haftpflichtversicherer (nach BGH NJW 72, S. 1800 ist der SV-Erfüllungsgehilfe des Schädigers) für solche Gutachten zu zahlen bereit ist. Wenn üblich dasjenige Honorar ist, was von allen am Markt tätigen Haftpflichtversicherern anstandslos bezahlt wird, nur von der HUK-Coburg nicht, warum zahlt dann die HUK-Coburg irgendeinen zusammengewürfelten Betrag und behauptet auch noch, das sei ihrer Ansicht nach üblich. Eine Ansicht, die von keinem  Richter an den zuständigen Amtsgerichten und auch nicht von den Richtern am zuständigen OL Gericht geteilt wurde bzw. wird.

Eingestellt von Chr. Zimper

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