MDR-Umschau – Beitrag vom 26.08.2008

Tricks der Kfz-Versicherer

Versicherungen kassieren regelmäßig Beiträge und genau so regelmäßig versuchen sie, bei der Schadenregulierung Geld zu sparen. Bei Kfz-Schäden helfen ihnen häufig Gutachter wie die Dekra….

So die Einführung zu dem Fernsehbeitrage der MDR Umschau vom 26.08.2008, der heute um 10:48 wiederholt wird.

Beleuchtet wurde das Verhältnis der DEKRA zur Versicherungswirtschaft. In dem besonderen Fall das Verhältnis der DEKRA zur HUK-Coburg. Hier wurde versucht, das Gutachten des freien Sachverständigen, den der Geschädigte beauftragt hatte, von EUR 15.937,00 auf EUR 8.558,00 zu kürzen! Die DEKRA hatte das Fahrzeug „nachbesichtigt“. Der Leiter der DEKRA Leipzig versuchte den geschilderten Fall als Einzelfall „herunter zu spielen“, bei dem eben mal alles schief gelaufen wäre. Die Recherche von MDR hat jedoch ergeben, dass hier mit System gearbeitet wird und die DEKRA auch im Auftrag anderer Versicherer Kürzungsdienste durchführt. Alles in allem ein gut recherchierter Beitrag realistischer Bedingungen aus dem Tagesgeschäft der Kfz-Schadensabwicklung.

Die wesentliche Botschaft solcher Fernsehbeiträge sollte für Geschädigte jedoch folgendes sein:

Niemals eine Nachbesichtigung im Auftrag der gegnerischen Versicherung zulassen. Egal durch welche Sachverständige, Organisationen, DEKRA oder wie auch immer.

Sinn und Zweck einer Nachbesichtigung durch den gegnerischen Versicherer ist grundsätzlich nur die Herunterrechnung rechtlich zustehender Schadensersatzansprüche!

Hier der Bericht des MDR >>>>>

 

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