Der Deutschlandfunk als Wegbereiter für die Kasko-Versicherung mit Werkstattbindung

In seinem „Verbrauchertipp“ vom 24.02.2012 hat sich der Deutschlandfunk als Sprachrohr für die Versicherungsbranche dargestellt, dies in trauter Zusammenarbeit mit der „Stiftung Warentest“. Wohlgemerkt: die Stiftung hat keinen Test vorgenommen, insbesondere keinen Test von Werkstätten mit Partnerverträgen.

Hier der Bericht noch einmal in schriftlicher Form:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/verbrauchertipp/1682085/

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4 Kommentare zu Der Deutschlandfunk als Wegbereiter für die Kasko-Versicherung mit Werkstattbindung

  1. Frank sagt:

    ??????????

    Was wurde Herrn Bruns für diesen „Mist“ bezahlt???

    Vielleicht geht es dem wie den Wulf?

    Sponsoren sind nun mal GEFÄHRLICH!

  2. Willi Wacker sagt:

    Da stellt sich doch jetzt nach den Feststellungen des Herrn Kfz-Sachverständigen Roberto Galifi aus Berlin die Frage, warum in 2011 plötzlich wieder mehr Verkehrstote auftreten? Liegt das an den nur notdürftig, also das, was zu machen ist, mehr aber auch nicht, durchgeführten Reparaturen in der Referenzwerkstatt? Haben diese Betriebe überhaupt die geeigneten herstellerspezifischen Werkzeuge, geschulte Mitarbeiter, etc, oder handelt es sich nur um eine 08/15-Werkstatt, die ohnehin alle Fahrzeuge recht und schlecht repariert? Wenn Herr Galifi schon einen Fall der Fuscherei festgestellt hat, was ja nicht bestritten wurde, dann gibt es mit Sicherheit auch weitere Fälle.
    Fazit der Sendung kann daher nur sein, dass der GDV als Gesamtverband der Versicherer wieder werbewirksam tätig geworden ist. So sieht es auf jeden Fall aus.

  3. G.v.H. sagt:

    Wer in einem Bereich, wo es um Verkehrssicherheit und Werterhalt geht, einem Preisunterbietungswettbewerb das Wort redet, hat wohl die Liste der Negativpunkte ausgeblendet oder aber nicht ausreichend sorgfältig aufgearbeitet.

    Wie war das noch mit der Aussage eines Mitarbeiters einer solchen Werkstatt ?

    „Wir haben dadurch (gemeint sind die von der Versicherung vermittelten Aufträge) zwar mehr zu tun, aber leider auf Kosten der Qualität.“

    Und noch eins wäre zu beachten: Die Höhe des merkantilen Minderwerts im Haftpflichtschadensfall ist abgestellt auf die vollständige Reparatur in einer qualifizierten Fachwerkstatt des jeweiligen Automobilherstellers. Unter anderen Gegebenheiten kann eine deutliche Korrektur veranlaßt sein.

    Überdies halte ich es für nachteilig, wenn die Reparaturkostenrechnung nicht dem Besitzer des Unfallfahrzeuges aufgegeben wird, sondern der Versicherung. Beim Verkauf seines Fahrzeuges kann er bei dieser Handhabung einen Käufer noch nicht einmal ausreichend darüber informieren, was wie an seinem Fahrzeug beschädigt war und wie repariert wurde.

    Im Übrigen gilt zu beachten, dass bei Richtarbeiten auch ein Technischer Minderwert zu berücksichtigen wäre, der aber bei der Fahrzeugversicherung nicht zum Tragen kommt.

    Es gibt aber auch noch weitere Gründe, die den Abschluß einer Billigversicherung wenig ratsam erscheinen lassen, denn das damit verbundenen Risiko steht in keinem Verhältnis zu den scheinbaren Vorteilen solcher Verträge mit Werkstattbindung.

    In erster Linie profitiert die Versicherung durch die Gutgläubigkeit und Unvoreingenommenheit ihrer Kunden davon.

    Dann ist die „Vertrauenswerkstatt“ an der Reihe, denn die erhofft sich durch den Deal mit der Versicherung deutlich mehr Aufträge. Gleiche Leistung / Wertarbeit für deutlich weniger Geld (30% und mehr) ? Wie soll das realiter funktionieren ?

    Hol-und Bringdienst sowie kostenlose Wagenwäsche sind keine herausstechenden Vorteile, um auf solche Lockvogelangebote abheben zu müssen.

    G.v.H.

  4. Verbrauchernepp sagt:

    15-20%WENIGER BEITRAG BEI 5-10% WENIGER REPARATURKOSTEN ALSO 10% WENIGER GEWINN DER VERSICHERUNG UM DIE LÜCKE ZU SCHLIESSEN.Wer sowas glaubt sollte noch mehr Deutschlandfunk hören.

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